Cybermobbing (Englisch: Cyberbullying) bezeichnet unterschiedliche Ausprägungen von Mobbing mithilfe von digitalen Medien und entwickelt sich zu einem immer grösseren Problem unter Jugendlichen. In der JAMES-Studie 2010 haben rund 9 Prozent der Jugendlichen angegeben, dass schon beleidigende Texte oder Bilder über sie verschickt wurden. Täter (Bully) handeln oft anonym; meist kennen sich Täter und Opfer aber aus der realen Welt. Denn Cybermobbing geht in der Regel von Personen aus dem eigenen Umfeld aus – Schule, Wohnquartier, Dorf.
Beleidigen und beschimpfen: Wird vor allem in öffentlichen Bereichen des Internets geäussert, also in Foren oder als Kommentar zu einem Bild. Dadurch können besonders viele Nutzer die Beleidigung lesen.
Belästigen: Angriffe, die von Nutzern sozialer Netzwerke, bekannten oder auch unbekannten Personen ausgehen. Häufig mobben die Täter mit einem anonymen Benutzerkonto. Besonders aufdringliche Belästigungen bezeichnet man als «Cyberstalking».
Blossstellen: Private Kommunikation, private Bilder oder Videos des Opfers werden veröffentlicht. Die Informationen werden gezielt eingesetzt um etwa Freundschaften des Opfers anzugreifen. Die Täter geben sich auch als andere Personen aus, indem sie entweder an das Passwort des Opfers gelangen oder mit blossstellendem Material ein zweites Benutzerkonto im Namen des Opfers eröffnen.
Bedrohen: Oft wird einem Opfer wiederholt und eindringlich mit körperlicher Gewalt gedroht. Dies kann direkt oder auch unterschwellig geschehen. Durch die Angst des Opfers verschafft sich der Angreifer einen Vorteil.
Dieses Vorgehen ist sinnvoll:
Spezielle Hinweise für Eltern: