2018 kommt zusätzlich zu den bewährten Mobilfunk- und Betriebsfunknetzen im hochalpinen Gelände ein Low Power Network (LPN) zum Einsatz. Das LPN ist ein dediziertes Netz für das Internet der Dinge, das grosse Reichweiten, eine energiesparende Übermittlung und einen vergleichsweise einfachen Netzaufbau bietet. Es deckt inzwischen 95 Prozent der Bevölkerung ab. An der PDG lassen sich Patrouillen dank dem LPN über einen sogenannten Tracker nahtlos verfolgen – zu Sicherheitszwecken ebenso wie für das Live-Tracking im Web und in der App. Dabei hat das Team von Swisscom Broadcast nichts dem Zufall überlassen. Joachim Ernst, Projektleiter LPN PDG bei Swisscom Broadcast, sagt: "Wir haben die Tracker im Labor tiefgekühlt, um die extremen Wetterbedingungen der PDG zu simulieren." Das ganze Equipment muss harten hochalpinen Bedingungen standhalten. "Wir waren gezwungen, Tracker zu finden und einzusetzen, die auch gegen die Tieftemperaturen resistent sind," so Ernst. Die Tests zeigten, dass Tracker mit wiederaufladbaren Akkus nicht geeignet sind, da sich diese unter diesen Bedingungen zu schnell entladen.