commonsErrorContainer

Navigation

Funktionseinheiten im Unternehmen

Login/Benutzerkonto-Feld

Symbolleiste

Meta Navigation

Globale Navigation

Related Businesses - Entwicklung in angrenzenden Geschäften 
Die Aufgabe des Führungsbereiches Related Businesses ist es, Wachstumspotenzial in angrenzenden, mit dem Kerngeschäft der Swisscom Gruppe verwandten Bereichen auszumachen und gezielt zu erschliessen. Der Führungsbereich umfasst die Geschäftsfelder Broadcasting, Cards & Payment Solutions und Corporate Real Estate & Facility Management.
 
Related Businesses ist keine rechtlich selbständige Einheit, wird jedoch analog der strategischen Gruppengesellschaften der Swisscom AG geführt.Kernkompetenz von Related Businesses ist die Akquisition von Unternehmen und deren strategische und finanzielle Führung sowie die Leitung von gruppenweiten Projekten. Die operative Leitung der Gesellschaften verbleibt in den jeweiligen Unternehmen. Das Portfolio von Related Businesses umfasst die Geschäftsfelder

­ «Broadcasting» mit den Gesellschaften Swisscom Broadcast, Tele Rätia (Fusion mit Swisscom Broadcast per 1. Juli 2006) und Antenna Hungária;

­„Cards & Payment Solutions“ mit den Unternehmen Accarda, Billag und Medipa;

­ „Corporate Real Estate & Facility Management“ umgesetzt in der Swisscom Immobilien AG.

Accarda: die Gruppe für integrierte Abrechnungs- und Zahlungssysteme
Die Accarda AG mit ihren Tochtergesellschaften Billag AG und Medipa Abrechnungskasse AG ist Anbieterin von integrierten Abrechnungs- und Zahlungssystemen. Die Accarda AG selbst ist Schweizer Marktführerin in der Herausgabe und Verarbeitung von Kundenkarten mit Zahlfunktion. Sie betreibt rund 1,9 Millionen Kundenkartenkonten mit einem Kartenumsatz von CHF 2,3 Mia.

Die drei Gesellschaften der Accarda Gruppe haben ihr Geschäft 2006 weiterentwickeln können: Accarda hat sich mit ihren Kartenlösungen bewährt und ihre Kundenbasis ausgeweitet. Billag gelang es, die Ausschreibung für das neue Mandat für den Einzug der Empfangsgebühren für Radio- und Fernsehen bis 2014 gegen starke Konkurrenz zu gewinnen. Medipa ist die zweitgrösste Abrechnungskasse für Ärzte in der Schweiz.

Per 1. Januar 2006 hat Accarda das rechtliche Inkasso für alle Swisscom Gruppen-gesellschaften übernommen und für Swisscom signifikante Kosteneinsparungen erzielt. Gleichzeitig ist Accarda die Positionierung im Drittmarkt gut gelungen. Mit Shell und KarstadtQuelle wurden namhafte Referenzkunden im Drittmarkt gewonnen. Accarda ist heute das zweitgrösste Inkassounternehmen der Schweiz. Das klare Ziel von Accarda ist es, Marktführerin zu werden.

Im vergangenen Jahr sind die für Accarda relevanten Märkte in Bewegung gekommen. Daraus ergeben sich neue Wachstumsoptionen. So besteht bei den Kunden von Accarda neben dem neuen Trend zu Co-Branding-Kreditkarten auch ein hohes Bedürfnis an proprietären Kundenkarten ihres Unternehmens. Sie erhöhen die Bindung ihrer Endkunden an ihr Geschäft. Dementsprechend hat Accarda zwei wichtige neue Kundenkartenportfoli gewonnen: Die «Carte Adhérent» von Fnac wurde im November 2006 lanciert und die IKEA Money Card folgt im ersten Quartal 2007. Mit diesen beiden neuen Kunden hat Accarda ihr Geschäftsmodell ausgeweitet und tritt nun auch als Karten-Herausgeberin auf.

Auf Basis ihrer Lizenz gemäss Konsumkreditgesetz (KKG) ist es Accarda gelungen, eine Ausgabelizenz von MasterCard zu erhalten. Damit ist Accarda in der Lage, zusammen mit ihren Auftraggebern international einsetzbare Kreditkarten herauszugeben.

Accarda hat attraktive und konkurrenzfähige, teilweise einzigartige Finanzprodukte im Sortiment. Sie bietet als einziges Unternehmen in der Schweiz Kartenlösungen an, welche die gesamte Wertschöpfungskette der Rechnungs- und Zahlungsabwicklung umfassen. Diese schliessen auch Finanzierungsleistungen und Kundenbindungsprogramme ein. Genutzt wird dieses Angebot primär von Detailhandels- und Mineralölunternehmen (Tankkarten) mit grossen Kundenzahlen.

Billag
Billag ist spezialisiert auf das Inkasso von Rechnungsbeträgen in grossen Mengen und wird als 100-prozentige Tochtergesellschaft von Accarda geführt. Hauptkunde ist der Bund: Seit ihrer Gründung 1998 ist Billag mandatiert, in seinem Auftrag die Empfangsgebühren für Radio- und Fernsehen in der Schweiz einzuziehen. 2006 hat sie die Ausschreibung für das neue Mandat für die Jahre 2008 bis 2014 gegen starke Konkurrenz gewonnen. Das Unternehmen stellt jährlich zwölf Millionen Rechnungen an drei Millionen Haushalte in der Schweiz. Dies entspricht einem Inkassovolumen von CHF 1,2 Mia. Billag verfügt über herausragendes Know-how in Verrechnungsprozessen.

Medipa, ebenfalls eine 100-prozentige Tochter von Accarda, ist die zweitgrösste Abrechnungskasse für Ärzte in der Schweiz. Sie betreut mehrere hundert Kundinnen und Kunden mit einem Forderungsvolumen von CHF 240 Millionen. Medipa ist heute die einzige Anbieterin von Forderungsmanagement im Gesundheitswesen, welche in mehreren Marktsegmenten aktiv ist. Neben der weiteren Expansion in ihrem Kernsegment, der Ärzteschaft, konzentriert sie sich darauf, das Segment um Krankenkassen und Spitäler zu erweitern. In beiden letzteren Bereichen ist es Medipa gelungen, 2006 erste Kunden zu gewinnen.

Ausblick
Dank ihrer Erfahrung und der breiten Positionierung besteht für Accarda weiteres Wachstumspotenzial. Einzelne Elemente der Wertschöpfungskette, etwa das Debitorenmanagement, können als eigenständige Produkte ausgestaltet am Drittmarkt angeboten werden. Das Thema " Integriertes Forderungsmanagement "

(Debitorenmanagement und Inkasso) gewinnt im Markt an Bedeutung.

Der Eintritt von Medipa in die Segmente Spital und Krankenkassen erlaubt die zunehmende Ausschöpfung von Skaleneffekten und bietet hervorragende Wachstumschancen für die kommenden Jahre. Denn immer mehr Unternehmen im Gesundheitswesen beginnen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Zusätzliches Wachstum kann mit einem Ausbau des Produkteportfolios um weitere Finanz– und Outsourcing-Dienstleistungen erschlossen werden.

Mit einem laufend aktualisierten Produktportfolio will sich Accarda auch längerfristig von der Konkurrenz abheben. Im Ausland vertreiben verschiedene Detailhändler erfolgreich Finanzprodukte an ihre Kunden. Dieser internationale Trend erfasst nun auch die Schweiz. Neben den bisher wichtigen Treibern Kundenbindung und Zahlungsabwicklung werden die Zusatzeinnahmen mit Finanzprodukten, insbesondere Konsumkrediten am Verkaufspunkt, immer wichtiger. Accarda ist in einer guten Ausgangslage, um in diesem Markt zu bestehen. Mit der Sofortkarte hat sie einen Wettbewerbsvorteil für Warenfinanzierungskredite am Verkaufspunkt geschaffen. Durch die Mastercard-Lizenz ist Accarda zudem fähig, das wichtigste Substitutionsprodukt von Kundenkarten selbst anzubieten.