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Leistung und Kompetenz - Überblick 2005

 
Liebe Leserin
Lieber Leser

Die Reise von Swisscom durch das Jahr 2005 erwies sich als anspruchsvoll. Im Wettbewerb mit mehr als 300 nationalen und internationalen Konkurrenten haben wir uns erneut gut behauptet, unsere Marktanteile insgesamt gehalten und den Reingewinn um 26,7 Prozent auf über CHF 2 Mia. gesteigert. Der Umsatz und das operative Ergebnis (EBITDA) entwickelten sich leicht rückläufig - im wesentlichen eine Folge von zwei einmaligen Effekten: der Verkauf der International Carrier Services an Belgacom und die per 1. Juni 2005 gesenkten Mobile-Terminierungs-gebühren im Umfang von insgesamt CHF 279 Mio. Dessen ungeachtet bleibt Swisscom ein solides, gesundes und höchst profitables Unternehmen: schuldenfrei und - im europäischen Branchenvergleich - mit einer der höchsten Wertschöpfungsraten pro Mitarbeitenden.

Trotz rückläufigem Geschäft war 2005 bezogen auf die Position von Swisscom im Schweizer Markt ein gutes Jahr: Hervorragend genutzte Dienstleistungen, die Präsenz im ganzen Land, die Innovationskraft und vor allem engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgten und sorgen dafür, dass Swisscom das Vertrauen ihrer Kundinnen und Kunden im Berichtsjahr nochmals deutlich festigen konnte. Wir betrachten diesen Vertrauensbeweis auch als Anerkennung für die Verbundenheit des Unternehmens mit der Gesellschaft und seiner Bedeutung als gewichtiger Wirtschaftsfaktor in der Schweiz.


Der Aktienkurs hielt mit dem insgesamt guten Geschäftsgang nicht Schritt: Die Swisscom-Aktie büsste im Berichtsjahr 7,4 Prozent ein und blieb damit hinter der Entwicklung des DJ EU Stoxx Telekomindex zurück. Mit einer Rendite von 57,1 Prozent seit dem Börsengang weist die Aktie dennoch eine gute Performance auf. Seit 1998 schüttete Swisscom CHF 15,9 Mia. an ihre Aktionäre aus.

 
Swisscom 2005: Mehrwert für Kunden
Zu unseren wichtigsten Leistungen im Berichtsjahr zählen wir den konsequenten Ausbau der Breitbandkommunikation, den Einsatz neuer Technologien mit grossem Kundennutzen in der Mobilkommunikation, den Erwerb des ungarischen Unternehmens Antenna Hungária sowie den Abschluss eines neuen Gesamtarbeitsvertrags und eines neuen Sozialplans mit den Sozialpartnern. Die Kunden haben vom Wettbewerb und unseren Anstrengungen auf der Kostenebene auch 2005 profitiert: Im Mobilfunk sank der durchschnittliche Minutenpreis um rund 10 Prozent und im Festnetz (ohne Internetverkehr) um 6,6 Prozent.  Erfolge erzielten auch unsere beiden für Geschäftskunden tätigen Gruppengesellschaften: Durch den Abschluss neuer Verträge verzeichneten Swisscom IT Services und Swisscom Solutions 2005 im Projekt- und Outsourcinggeschäft einen Auftragseingang mit externen Kunden von rund CHF 600 Mio.
 

Mobil ohne Grenzen
Der anhaltende Kundenwunsch, immer und überall erreichbar zu sein, hat Swisscom Mobile erlaubt, ihre Position im Markt auch 2005 zu stärken. Zwar ging der Umsatz wegen gesunkener Terminierungsgebühren und des Preiszerfalls zurück. Dank dem Gewinn von 373'000 neuen Kunden, effizientem Kostenmanagement, massiven Preissenkungen und der Einführung von neuen Preismodellen fährt Swisscom Mobile gleichwohl auf der Erfolgs-strasse. Im Geschäft mit neuen mobilen Datendiensten realisierte Swisscom Mobile im Berichtsjahr bereits einen Umsatz von CHF 173 Mio. Die im Februar preisgekrönte Weltneuheit "Mobile Unlimited" erwies sich bei den Geschäftskunden als äusserst beliebt: Der Dienst ermöglicht den unterbruchlosen Wechsel zwischen den verschiedenen Netzen. Auch auf dem Handy hat das Multimedia-Zeitalter begonnen: Mit TV goes Mobile haben Swisscom Mobile und Swisscom Broadcast in Bern einen Versuch mit dem neuen digitalen Standard DVB-H für Live-TV auf mobilen Engeräten gestartet. Die Investitionen in die mobile Breitbandversorgung werden damit für Kundinnen und Kunden immer spürbarer.

 
Die Kommunikationswelt wird breitbandig
Seit der Lancierung von ADSL im Jahr 2001 baute Swisscom Fixnet ein Breitbandgeschäft auf, das im Berichtsjahr bereits CHF 530 Mio. Umsatz generierte. Innert eines Jahres steigerte Swisscom Fixnet die Zahl der ADSL-Anschlüsse von 802 000 auf 1'098'000. 98 Prozent aller Schweizer Telefonanschlüsse sind bereits breitbandtauglich. In Europa kennt nur Schweden eine höhere Breitbanddurchdringung als die Schweiz. Auf dem Weg zur künftigen Multimedia-Anbieterin entwickelte Swisscom das Fernsehen übers Breit-bandinternet weiter; ein im Dezember 2005 gestarteter interner Versuch testet die Massentauglichkeit des innovativen Produkts. Der Einstieg ins TV-Geschäft ist Teil der Strategie, Telefonie, Internet und Fernsehen als "Triple play" künftig aus einer Hand anzubieten. Unterstützt wird diese Absicht durch Nutzung der strategischen Beteiligung an der CT Cinetrade AG, einem Unternehmen mit langjähriger Erfahrung im Mediengeschäft, zu dessen Aktivitäten Pay-TV, Kinos und die Verwertung von Filmrechten gehören. Gemeinsam mit Cinetrade will Swisscom Fernsehen und Filme über ihre Breitband-infrastruktur anbieten.
 

Auslandstrategie: Kurswechsel
Konsequent unserer Strategie folgend, auch ausserhalb der Schweiz nach Möglichkeiten zur Wertsteigerung von Swisscom zu suchen, haben wir im Berichtsjahr erneut eine Vielzahl von Optionen geprüft und uns für den Kauf von Cesky Telecom und des irischen Markt-führers Eircom engagiert - allerdings ohne zum Zug zu kommen. Im ersten Fall wurden wir überboten, im zweiten forderte der Bundesrat uns auf, grundsätzlich auf Beteiligungen an ausländischen Telekom-Unternehmen mit Grundversorgungsauftrag zu verzichten. Damit entzog er dem Verwaltungsrat ein wesentliches Element seiner bisherigen Auslandstrategie.

 

Die neuen, im Dezember vom Bundesrat verabschiedeten und bis 2009 geltenden stra-tegischen Ziele des Bundes geben Swisscom genügend Raum für die Entwicklung des Unternehmenswertes. Der Erwerb von Beteiligungen im Ausland ist dann möglich, wenn er das Kerngeschäft von Swisscom im Inland unterstützt oder eine andere strategisch-industrielle Logik aufweist. Ausgehend von den strategischen Zielen des Bundes erarbeitet Swisscom bis im Frühjahr 2006 ihre neue Unternehmensstrategie. Geprüft werden namentlich Wachstumsoptionen im Schweizer Kerngeschäft und verwandten Aktivitäten - aber auch solche auf internationaler Ebene. Ein besonderes Augenmerk gilt dem nationalen und internationalen Geschäftskundensegment.


Zur Stärkung des nationalen Geschäfts ging Swisscom im Berichtsjahr mehrere internationale Engagements ein oder entwickelte sie weiter. Eine Partnerschaft mit der britischen Vanco - einem weltweit tätigen Anbieter von virtuellen Netzen - ermöglicht es Swisscom Solutions, die Bedürfnisse ihrer international ausgerichteten Kunden optimal zu erfüllen und die Marktposition zu stärken. Auch Swisscom Mobile hat einen internationalen Partner: Die Zusammenarbeit mit Vodafone erweist sich als zunehmend entscheidend bei der schnellen und kostenoptimierten Einführung von mobilen Diensten für ein immer anspruchsvolleres Publikum. In Ungarn erwarben wir das Broadcast-Unternehmen Antenna Hungária. Im Ausland sind wir sodann mit unserem WLAN-Anbieter Swisscom Eurospot vertreten. Die 100-Prozent-Tochter von Swisscom ist inzwischen in 14 europäischen Ländern tätig und versorgt Hotelgäste und Kongressteilnehmer an über  2200 Standorten mit drahtgebundenem und drahtlosem breitbandigem Internet. Im Berichtsjahr haben wir ausserdem unser internationales Festnetzgeschäft in ein Joint Venture mit Belgacom eingebracht.


Swisscom im Dienst der Informationsgesellschaft Schweiz
Swisscom ist vor allem ein Schweizer Unternehmen und will ihre führende Position im Inland behaupten. Der Schweizer Markt zeichnete sich im Berichtsjahr durch eine hohe Reife und intensiven Wettbewerb aus. Die Swisscom Gruppengesellschaften haben führende Positionen in ihren Segmenten; sie  passen ihre Leistungsangebote laufend der Markt-entwicklung an. Mit einem umfassenden Portfolio an Diensten und Produkten entwickeln wir ein integriertes Angebot, das die Bedürfnisse all unserer  Kundengruppen - Privatkunden, KMU, grosse und internationale Unternehmen - im Büro, zu Hause und unterwegs abdeckt. Dazu verfügt Swisscom über eine flächendeckende Festnetz- und Mobilfunk-Breitband-infrastruktur und betreibt Diensteplattformen für die unterschiedlichsten Anwendungen. Ausserhalb des klassischen Telekom-Marktes erbringen wir Dienstleistungen nach Mass in der Informatik, der Zahlungsabwicklung (Payment) sowie der Bild- und Tonübertragung (Broadcasting). Wir sorgen dafür, dass alle unsere Dienste gegen Missbrauch geschützt werden und die Kosten transparent sind. Damit ermöglichen wir den Unternehmen in der Schweiz eine substanziell verbesserte Produktivität und Innovationsfähigkeit. Und mit der Vernetzung aller Schulen ans Internet und der Initiative Swisscom Help Points setzen wir uns dafür ein, dass die Menschen in der Schweiz mit den aktuellen Kommunikationsmitteln umgehen können - ein wichtiger Beitrag zur Informationsgesellschaft Schweiz.


(Geschäfts)Kunden im Wandel
Angesichts des schnellen Technologiewandels und der zunehmenden Konvergenz überlegen sich die Geschäftskunden gut, wie und wann sie ihren Bedarf an neuen Kommunikations-mitteln und -lösungen am besten und günstigsten decken wollen. Immer intensiver spürt Swisscom überdies den Druck durch neue Technologien wie die Telefonie übers Internet (VoIP) und von Unternehmen, die ihr angestammtes Geschäft um die Telekommunikation erweitern. Schliesslich stellen die stetig sinkenden Preise grosse Herausforderungen an die Verbesserung von Produktions- und Dienstleistungsprozessen. Swisscom sucht auch nach neuen Wegen in der Distribution, wie die erfolgreiche Partnerschaft mit Migros für ein Handy-Angebot im Tiefpreisbereich aufzeigt.

 
Das Bedürfnis vieler Kunden nach breitbandigen und damit sehr leistungsfähigen und integrierten Diensten sowohl auf dem Mobilfunk- als auch auf dem Festnetz nimmt rasch zu. Dies wird die Konvergenz von Netzen, Diensten und Endgeräten weiter beschleunigen.


Verlässliche Sozialpartnerin, auch unter Kostendruck
Trotz starkem Kostendruck, konsequenter Kostendisziplin und den Anstrengungen, die Effizienz stetig zu steigern, bleibt Swisscom eine attraktive und faire Arbeitgeberin. Das Unternehmen bot Ende 2005 in der Schweiz 15'199 Vollzeitstellen an, 247  weniger als im Vorjahr. Alle vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeitenden haben Anspruch auf den sehr gut ausgebauten Sozialplan. In seiner neuen, seit dem 1. Januar 2006 geltenden Ausgestal-tung setzt er vermehrt auf individualisierte Lösungen für den Fall, dass Mitarbeitende ihren Arbeitsplatz bei Swisscom wegen Stellenabbau verlieren.

 
Als Folge von Firmenkäufen in der Schweiz und des Erwerbs des ungarischen Broadcastunternehmens Antenna Hungària stieg der gesamte Stellenbestand von Swisscom von 15'477 auf 16'088.  Im Berichtsjahr fanden 1700 Personen aus dem Schweizer Arbeitsmarkt bei Swisscom eine Stelle.Mit dem Abschluss eines neuen Gesamtarbeitsvertrages (GAV) auf Anfang 2006 bekräftigt Swisscom ihren Willen, weiterhin eine attraktive Arbeitgeberin zu sein. Verantwortungs-volles Handeln haben wir auch bei der Revision des Reglements der Pensionskasse comPlan auf den 1. Januar 2006 bewiesen: Swisscom hat im Stiftungsrat die Überführung aller Mitglieder ins Duoprimat angeregt, um unberechenbare Risiken für die Zukunft auszu-schalten. Beide Vertragswerke sind in guter Zusammenarbeit mit unseren Sozialpartnern entstanden.


Swisscom ist eine der grössten Lernfirmen der Schweiz: Derzeit erhalten über 850 Jugendliche bei Swisscom ihre Grundausbildung; das sind rund sechs Prozent aller Mitarbeitenden. Damit liegt Swisscom wesentlich über dem Mittel vergleichbarer Betriebe.


Risiken: erkennen und beseitigen
Für unsere Arbeit haben wir neben den strategischen Zielen des Bundesrats gesetzliche Vorgaben zu beachten. Vorab der Ausbau der Regulierung birgt Risiken für Swisscom. Die Revisionen des Fernmeldegesetzes (FMG) und des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) waren Ende 2005 noch nicht abgeschlossen. Swisscom wandte sich gegen eine umfassende technologieneutrale Regulierung des Netzzuganges, könnte sich aber mit einer Entbün-delung der letzten Meile auf dem Kupferkabel des Hausanschlusses als politischen Kompromiss abfinden.

 
Innovative Antworten
Preiszerfall, Konkurrenz durch neue Technologien wie die Internet-Telefonie und der anhaltende Widerstand gegen den Ausbau der Infrastruktur von Swisscom Mobile sind weitere Risiken für unser Geschäft. Diesen begegnen wir, indem wir auf allen Ebenen möglichst vorausblickend handeln. Swisscom Innovations hat die Aufgabe, technologische Trends systematisch auf ihre Bedeutung für die Gruppe und ihre Gesellschaften zu untersuchen, technische und betriebswirtschaftliche Innovationen voranzutreiben und neue Geschäftsmöglichkeiten zu entwickeln. Von grosser Bedeutung ist die Beobachtung von Kundengewohnheiten: So erkennen wir Trends für die Integration und die Anwendung neuer Technologien.
 

Verantwortungsvoll die Zukunft gestalten
Swisscom nimmt auf vielen Ebenen Verantwortung wahr. Sie tut dies beispielsweise mit hohen Investitionen in die schweizerische Wirtschaft und mit ihren verschiedenen Engagements für die Öffentlichkeit. Die Summe der Aufwendungen für die Informations-gesellschaft Schweiz und via Sponsoring in den Sport, in die Kultur, in Wirtschaftanlässe und in sozial tätige Stiftungen beläuft sich auf rund zwei Prozent des Unternehmensgewinns. Swisscom wirtschaftet nachhaltig - auf personeller, finanzieller, ökologischer und gesamtgesellschaftlicher Ebene. Beschrieben finden sich diese Tätigkeiten im Kapitel "Unser Gewissen".

 
Auch in der Corporate Governance, unseren Führungsprinzipien, wollen wir Vorbild sein. Die Offenlegung von Bezügen der Führungsgremien und -personen gehört für uns ebenso längst zum Standard, wie die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben im Finanz- und Sicherheits-bereich. Die Anstrengungen um Nachhaltigkeit und unsere Corporate Governance finden in verschiedenen Aktien-Indizes wie dem Dow Jones Sustainability Index oder dem englischen FTSE4Good Index ihren positiven Niederschlag.


Danke!
Wir haben 2005 erneut viel erreicht. Dies macht uns stolz auf unsere Leistung und dankbar gegenüber Kunden und Aktionären. Sie beweisen uns Tag für Tag ihr Vertrauen in unser Unternehmen. Besonderer Dank gebührt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In einem intensiven Jahr zeigten sie einmal mehr Einsatzbereitschaft, Professionalität und Kundenorientierung. Sie stellen sicher, dass die Kommunikation - das A und O einer wirtschaftlich auch in Zukunft fitten Schweiz - auf den modernsten Netzen mit den aktuellsten Produkten und Dienstleistungen funktioniert.


Danken möchten wir ganz speziell dem im Januar 2006 als CEO zurückgetretenen Jens Alder. Er hat Swisscom während sechs Jahren erfolgreich geleitet, das Unternehmen konsequent auf die Kunden ausgerichtet und dessen Effizienz beharrlich gesteigert. Von seiner klaren, gradlinigen Führung, seiner Überzeugungskraft und seiner Sozialkompetenz hat Swisscom enorm profitiert. Jens Alder hat in einer bewegten Zeit für Swisscom Ausserordentliches geleistet.


Und 2006?
Im laufenden Jahr werden wichtige Weichen für die Zukunft von Swisscom gestellt. Ende Januar 2006 sandte der Bundesrat eine Vorlage für die vollständige Abgabe der Bundes-beteiligung an Swisscom in die Vernehmlassung. Aus unternehmerischer Sicht stehen wir der Abgabe der Bundesmehrheit grundsätzlich positiv gegenüber. Die vom Bundesrat zur Diskussion gestellten flankierenden Massnahmen dürfen indessen Swisscom keinen Schaden zufügen. Von grosser Bedeutung für Swisscom wird sein, dass die Umsetzung des Vorhabens zu einem stabilen, langfristig orientierten Aktionariat führt.



Ungeachtet der Entwicklung der Diskussion um die Agbage der Bundesmehrheit wird sich die Swisscom selbstverständlich für die Grundversorgungskonzession ab 2008 bewerben, um in gewohnter Qualität noch leistungsfähigere Grunddienste für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz anzubieten.



Im operativen Geschäft erwarten wir 2006 einen weiterhin aggressiven Wettbewerb mit anhaltenden Preiskämpfen und einem verstärkten Technologiewettbewerb. Swisscom arbeitet laufend an schlanken Abläufen und Prozessen. Die daraus entstehenden Kosten-vorteile wird sie an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben. Dank neuen Produkten und Diensten dürften wir unseren Umsatz im Mobilfunk halten. Im Festnetz wird er erneut leicht rückläufig sein. Wir rechnen mit einem konsolidierten Umsatz von rund CHF 9,5 Mia. und einem Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von etwa CHF 4,0 Mia. Die Investitionen werden bei rund CHF 1,4 Mia. liegen. 2006 wollen wir einen Meilen-stein setzen auf unserem Weg zur Multimedia-Anbieterin. Unsere Kundinnen und Kunden dürfen sich freuen auf die Integration von Kommunikations- und Unterhaltungsdiensten, eine einzige sichere, benutzerfreundliche Plattform für alle persönlichen und geschäftlichen Daten sowie auf multimediale Inhalte.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

 

Markus Rauh
Präsident des Verwaltungsrates
Swisscom AG                                             
Carsten Schloter
Chief Executive Officer
Swisscom AG