1988
Mit der Inbetriebnahme von «Swissnet 1» schlägt die Stunde des ersten digitalen Fernmeldenetzes in der Schweiz. Die Technologie trägt den Namen ISDN (Integrated Services Digital Network).
EU: Liberalisierung des Endgerätemarktes im Telekommunikationssektor.
1989
Festlegung der neuen PTT-Unternehmensstrategie: Post und Telecom PTT richten sich allmählich auf ihre eigenen Märkte aus.
1991
Einführung der Dienstnummer 156: kostenpflichtige Informationen können über das Telefonnetz abgerufen werden.
1992
Inkraftsetzung des revidierten Fernmeldegesetzes: Mehrwertdienste (beispielsweise digitale Datenübertragung) und Endgeräte werden liberalisiert.
Inbetriebnahme von Natel D (digitales, zellular aufgebautes Mobiltelefonnetz).
1993
Telecom PTT beteiligt sich zu einem Drittel an der Unisource; die beiden anderen Drittel werden von den Telekommunikationsgesellschaften KPN (Niederlande) und Telia (Schweden) gehalten.
1994
Inbetriebnahme der ersten internationalen Verbindung ATM (Asynchronous Transfer Mode) mit Deutschland.
1996
Neue Telefonnummerierung in der ganzen Schweiz; anstelle von bisher 52 Netzgruppen gibt es neu nur noch deren 18.
Die Mobiltelefonnetze zählen 500'000 Abonnenten (300'000 Natel C, 200'000 Natel D).
Natel Easy: erste Prepaid-Karte für Natel D.
Einführung von Blue Window: Das Internet-Portal entwickelt sich in der Folge rasch zum Schweizer Marktleader.
250'000 Abonnenten benutzen ISDN.
1997
Das Parlament genehmigt das neue FMG (Fernmeldegesetz) und das TUG (Telekommunikationsunternehmensgesetz), welche die völlige Liberalisierung des Marktes und die Umwandlung der Telecom PTT in eine spezialgesetzliche Aktiengesellschaft zur Folge haben.
Die Mobiltelefonie zählt eine Million Kunden (200'000 Natel C, 800'000 Natel D).
Teleguide, das elektronische Telefonverzeichnis, ersetzt die voluminösen Telefonbücher in Papierform in den öffentlichen Sprechstellen (Publifone).
1. Oktober 1997
Telecom PTT wird zur Swisscom; das gesamte Personal feiert dieses Ereignis in Olten.