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1. Januar 1998
In der Schweiz und in der gesamten Europäischen Union wird der Telekommunikationsmarkt liberalisiert; Swisscom erhält den Status einer Aktiengesellschaft.

 

1998
Der Bundesrat genehmigt den Börsengang von Swisscom, der am 5. Oktober Tatsache wird.

"The blue window" verzeichnet 154'000 Internet-Abonnenten und wird in Swisscom integriert. 

 

1999
Die Mobiltelefonie verzeichnet bereits zwei Millionen Kundinnen (200'000 Natel C, 1'800'000 Natel D).

Auflösung der Unisource; Verkauf der Beteiligungen von Swisscom in Indien, Malaysia und Ungarn.

Als Business-Line von Swisscom bietet "the blue window" für 330'000 Kunden den Zugang zum Internet.

Swisscom übernimmt die Mehrheit des deutschen Mobilfunkbetreibers Debitel.

 

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2000
Auf dem Natel-Netz von Swisscom telefonieren bereits drei Millionen Kunden.

Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen (Mobilnetz der dritten Generation) bringt dem Bund nicht den erwarteten Geldsegen. Swisscom erwirbt zum Preis von 50 Millionen eine UMTS-Konzession.

Die Zahl der ISDN-Anschlüsse erreicht 500'000.

"The blue window" wechselt Name und Design und wird zur Bluewin AG.

 

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2001
Swisscom Mobile nimmt die strategische Zusammenarbeit mit dem britischen Partner Vodafone auf.

Die Initiative "Schulen ans Internet" wird lanciert.

Swisscom verkauft Immobilien im Wert von 2,3 Mrd. Franken.

 

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2002
Seit 1. Januar 2002 operiert Swisscom als Unternehmensgruppe. Die Beteiligung an der Bluewin AG wird auf 100% erhöht, wobei Bluewin als Profit Center von Swisscom Fixnet geführt wird.

An der Orbit stellt Swisscom Mobile Public Wireless LAN vor.

 

2003
Die neu gegründete Tochterfirma Swisscom Eurospot wird rasch zur europäischen Marktführerin auf dem boomenden Public Wireless LAN Markt.

Im August verzeichnet Bluewin bereits 200'000 ADSL-Kundinnen und setzt sich als Marktführer im Breitbandbereich durch.

 

2004
Swisscom Mobile lanciert als erste Schweizer Anbieterin zwei UMTS-Handys auf den Markt. Mit Mobile Unlimited kommt ausserdem eine Weltneuheit auf den Markt: Der Dienst erlaubt die unterbruchslose Datenkommunikation auf verschiedenen Netzen (GPRS, UMTS, WLAN).

 

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Swisscom steigt ins TV-Geschäft und beteiligt sich zu 49 Prozent an der Cinetrade AG (Pay-TV, Kino, Filmrechte).

Ende Jahr hat Bluewin 490'000 ADSL-Kunden.

 

2005
Swisscom führt die so genannten Swisscom Help Points ein: An festen Standorten und - mit speziell eingerichteten Unternehmensbussen - in 41 regionalen Zentren vermittelt Swisscom interessierten Bürgerinnen und Bürgern Basiswissen über Themen wie Internet-Nutzung und Handy-Bedienung.

 

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Swisscom Mobile startet in Zusammenarbeit mit Swisscom Broadcast einen Versuch für mobiles Fernsehen über den digitalen Standard DVB-H.

Nach dem Zusammenschluss von Swisscom Fixnet mit der Bluewin AG wird Bluewin als Servicemarke von Swisscom Fixnet positioniert.

 

2006
Swisscom kauft Vodafone den 25 Prozent-Anteil an Swisscom Mobile für 4,25 Milliarden Franken zurück. Die Kooperation mit Vodafone wird aber weitergeführt.

Swisscom lanciert Bluewin TV und tritt damit in einen neuen Markt ein. Das Angebot umfasst über 100 Fernseh- und 70 Radiokanäle, mehr als 500 Spielfilme, Live-Sport und 30 Pay-TV-Kanäle. Allein in den ersten acht Wochen haben sich 20'000 Kunden für Bluewin TV entschieden.

 

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2007
Swisscom übernimmt für 6,9 Milliarden Franken das italienische Telekommunikationsunternehmen Fastweb, den zweitgrössten Festnetzanbieter Italiens. Fastweb ist führend im Bereich neue Technologien und war weltweit der erste Anbieter von internetbasiertem Fernsehen (IPTV).

 

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Swisscom erhält die Konzession für die Grundversorgung der Schweiz von 2008 bis 2017. Erstmals ist auch eine flächendeckende Versorgung mit Breitbandinternet Teil der Konzession.

 

2008
Reorganisation bei Swisscom. Am 1. Januar 2008 tritt an die Stelle der bisherigen Gruppengesellschaften Fixnet, Mobile und Solutions die Swisscom (Schweiz) AG mit den Geschäftsbereichen Privatkunden, Kleine & Mittlere Unternehmen, Grossunternehmen und Netz & Informatik.

Im Frühjahr ändert Swisscom zudem das Erscheinungsbild: Als erstes Schweizer Unternehmen erhält Swisscom ein animiertes Logo. Swisscom präsentiert sich damit emotionaler, farbiger und moderner.

 

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Bluewin TV verzeichnet 80'000 Kunden.

5,2 Millionen Kunden nutzen ein Swisscom Handy.

 

2009

Swisscom treibt den Bau eines Glasfasernetzes bis in die Schweizer Haushalte voran. In Zürich, Freiburg, St. Gallen und Bern werden Kooperationsverträge unterzeichnet.
 
Partnerschaft mit Solar Impulse: Für das nur von Solarenergie getriebene Flugzeug von Bertrand Piccard entwickelt Swisscom eine Kommunikationslösung. Swisscom teilt die Vision von einer Welt, die möglichst ohne fossile Energie auskommt.

Bluewin TV wird zu Swisscom TV: Die Anpassung des Produktenamens erfolgt im Rahmen der 2008 erfolgten Stärkung der Dachmarke Swisscom.

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2010
Swisscom lanciert im Herbst bei den Minderheitsaktionären von Fastweb ein Übernahmeangebot.
 
Im Januar 2010 beschliessen die Zürcher EWZ und Swisscom eine Kooperation beim Glasfaserausbau. Auch die Städte Genf, Basel-Stadt und Winterthur sollen in den kommenden Jahren einen ultraschnellen Internetzugang erhalten.
 
Fernsehen übers Handy wird mit Swisscom TV air kurz vor der Fussballweltmeisterschaft Realität.   

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2011

Im März ist die Übernahme der verbleibenden Fastweb-Aktien abgeschlossen, die Aktie an der Börse dekotiert. Der Umsatz und das Betriebsergebnis des Unternehmens stiegen seit der Übernahme im Jahr 2007 je um rund 50%. Doch die schwierige Wirtschaftslage und reduzierte Wachstumsaussichten führen Ende Jahr zu einer Wertberichtigung bei Fastweb.
 
Swisscom TV verzeichnet bereits 608'000 Kunden. Das Angebot wird mit innovativen Diensten wie iPad-Apps ergänzt.
 

Trotz einem tieferen Umsatz stiegen die Investitionen in die Schweizer Infrastruktur um 17,2% auf CHF 1’537 Mio. Swisscom investiert massiv in den Ausbau der Breitbandnetze im ganzen Land, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Bis Ende 2011 sind rund 364'000 Wohnungen und Geschäfte mit Glasfaser erschlossen – was rund 10% aller Schweizer Haushalte entspricht.

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