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Swisscom fokussiert ihre Geschäftstätigkeit schwerpunktmässig auf den Heimmarkt Schweiz. Über ihre Gruppengesellschaften deckt sie als Marktführerin die inländische Nachfrage nach  Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Sprach- und Datenkommunikation für Privat- und Geschäftskunden zu gut zwei Dritteln ab. Im Rahmen der Konzession zur Sicherstellung der flächendeckenden Grundversorgung ist Swisscom als Anbieterin auch in dünn besiedelten  Gebieten des Landes präsent.


Die besondere Situation des Unternehmens, an dem die Schweizerische Eidgenossenschaft eine Mehrheit hält, schränkt die Möglichkeit für internationale Engagements ein. Der politische Prozess in Richtung einer mehrheitlich privatwirtschaftlichen Gesellschaft ist im Gange, wird aber noch einige Zeit andauern. Dennoch ist Swisscom in der Lage, in ausländischen Märkten Geschäftstätigkeiten aufzunehmen oder Beteiligungen einzugehen, sofern diese das Kerngeschäft unterstützen oder im Einklang mit den strategischen Zielen der Mehrheitsaktionärin stehen: Dies illustriert auch die Übernahme des italienischen Providers Fastweb im Mai 2007. Mit dem italienischen Unternehmen ist Swisscom in einem der attraktivsten Breitbandmärkte Europas präsent.


Ein ausschliesslich internationales Geschäftsfeld von Swisscom ist die Bereitstellung von breitband- und internetbasierten Dienstleistungen für Hotelgäste und Konferenzteilnehmer: In West- und Südosteuropa sowie über eine Tochtergesellschaft auch in den USA betreibt Swisscom lokale Netzwerke in Hotels und Konferenzzentren. Zur Stärkung der Marktposition in diesem Segment geht Swisscom Partnerschaften mit weltweit führenden Hotelketten ein.