10 hilfreiche iPad Apps für Ihren Geschäftsalltag

Tablet-PC’s wie das iPad werden sich auch im Business etablieren. Die täglichen Office-Aufgaben eines typischen Unternehmens lassen sich durchaus auch mit einem Tablet-PC meistern. Smarte Apps ersetzen dabei herkömmliche Software-Installationen.

 

 
 

Christian Leu (leumund.ch) hat 10 praktische Business Apps getestet:

  1. Dropbox ist sozusagen das Dateisystem von iOS. Eigentlich hat Apple hier einfach keine Lösung gehabt und Dropbox hat diese Lücke gefüllt. Mit Dropbox kann ich auf dem iPad trotz dem geschlossenen System auf all meine Daten zugreifen, sei es zur Ansicht oder auch zur direkten Weiterverarbeitung mit anderen Apps. Dank der API-Schnittstelle funktioniert diese Datenübernahme auch innerhalb von Apps.

 

  2. Evernote ist ein Basistool, mit dem ich schon auf MacBook, PC und dem iPhone meine kompletten Unterlagen und Notizen verwalte. Beim Surfen mit iPhone und iPad wandern interessante Links via E-Mail in Evernote; Unterlagen, Scans und Bilder von unterwegs kommen direkt über die entsprechenden Clients in die Notizensammlung.

 

  3. Quickoffice für iPad (CHF 17) ist eine App, mit der man sowohl Word, Excel- wie PowerPoint- Dateien von Microsoft bearbeitet. Das Spezielle an der App ist aber, dass man sowohl Dateien in der Dropbox wie auch Google Documents direkt bearbeiten kann. Das heisst, ich habe von überall Zugriff auf meine Dokumente und kann schnell Änderungen oder Berechnungen machen und die Dateien dann auch als PDF exportieren oder über Airprint drucken.

 

  4. iThoughtsHD (CHF 11) ist das erste Programm, mit dem ich wieder Freude an Mindmaps habe. Ich hatte ja in der Firma mit dem Umstieg von Mac OS X auf Windows ganz vergessen, wie praktisch man mit Mindmaps Gedanken sammeln kann. Auf dem iPad habe ich mit iThoughtsHD nun ein super Tool dabei, mit dem ich schnell meine Gedanken ablegen kann. iThoughts unterstützt ganz viele Mindmap-Formate, man kann ein Mindmap aber auch einfach als Liste per E-Mail weiterleiten. Praktisch, um die Gedanken in Evernote abzulegen oder an Mitarbeitern, ohne entsprechendes Programm weiterzuleiten.

 

  5. iA Writer (CHF 1.10) stammt von dem Schweizer Oliver Reichenstein, der seine Agentur Information Architects in Tokio hat. iA Writer ist eigentlich eine Schreibmaschine für das iPad. Auch hier kann man die Daten direkt auf die Dropbox sichern, die grossen Vorteile der App sind aber deren Reduktion auf das Wesentliche und die Erweiterung der iPad-Bildschirmtastatur um Cursortasten und andere praktische Shortcuts, die man beim Schreiben gerne braucht.

 

  6. Calculator ist das Programm, das man eigentlich gar nicht kaufen will. Aber anders als beim iPhone hat das iPad von Haus aus keinen Taschenrechner. Mit Calculator, der „eigentlich“ kostenlos ist, hat man einen praktischen Taschenrechner fürs Büro oder für unterwegs. „Eigentlich“ deshalb, weil man sehr schnell ein paar Franken ausgibt, um den Rechner werbefrei zu halten. Die grossen Tasten und die schön gemachte Grafik sind die 1.10 aber Wert.

 

  7. GoodReader (CHF 5.50) ist das Schweizer Taschenmesser unter den PDF-Reader Apps. Neben PDF-Dateien kann man damit auch Word-, Excel- und PowerPoint-Files öffnen sowie Bild- und Sounddateien anzeigen. Mit der Integration von Dropbox oder WebDav- Servern kann man GoodReader gut nutzen, um zum Beispiel Dokumentationen schnell griffbereit zu haben. Anderseits ist GoodReader auch ganz praktisch, um EBooks im PDF Format zu lesen.

 

  8. SoundNote für iPad (CHF 5.50) ist ein Notizenprogramm mit eingebautem Soundrecorder. Praktisch, um bei Sitzungen, Vorlesungen oder Vorträgen nicht nur Notizen nach Hause zu nehmen, sondern auch die Möglichkeit zu haben, jederzeit nachzuhören, was genau gesagt wurde. Das Praktische: Jede Notiz (Text oder Zeichnungen) kann einfach angeklickt werden und man kommt direkt zu der Stelle in der Audioaufnahme, an der man die Notiz gemacht hat. Sowohl Text als auch das Audiofile können per E-Mail versendet werden.

 

  9. Roambi – Visualizer ist ein Visualisierungstool, das ich leider im Detail noch nicht austesten konnte, das aber viel versprechend aussieht. Gerade in grösseren Organisationen kann damit der Informationsfluss vereinfacht werden und können die Mitarbeiter mit schönen KPI-Dashboards ausgerüstet werden. Die App ist für den einfachen Gebrauch mittels Excel-Import auf die zentrale Seite kostenlos, Firmen, die Visualisierungen in Echtzeit nutzen wollen, bezahlen aber für die Dienstleistung

 

  10. GoToMeeting für iPad ist die iPad App für Webmeetings. Leider kann man damit nur an Meetings teilnehmen und keine eigenen Meetings organisieren. Gerade wenn man unterwegs ist, kann diese App zusammen mit einem iPhone Headset das Setup für eine Telefonkonferenz vereinfachen. Die Kamera im iPad 2 wird von GoToMeeting aber noch nicht unterstützt.



Für 41.20 CHF habe ich aus meinem iPad 2 ein mobiles Büro gemacht, mit dem ich nicht nur Dateien anschauen, sondern auch aktiv bearbeiten kann. Ich bin positiv überrascht, wie gut man zumindest auf die Schnelle was suchen oder anpassen kann genauso gut kann man das iPad natürlich auch nutzen, um Informationen weiterzuleiten. Das integrierte E-Mail-Programm und der Kalender, runden natürlich den Nutzen im Businessumfeld ab. Selten war es so angenehm, unterwegs schnell was zu erledigen.

Hier noch ein kurzes Video mit einem Einblick in die kostenpflichtigen Apps iThoughtsHD, Quickoffice, iA Writer, Calculator, Roambi und SoundNote.

Welche Apps benutzen Sie beruflich und wie setzt Sie das iPad im Job ein?

Erfasst am: 12.08.2011 | Kategorien: Arbeitsplatz, Management | Tags: Arbeitsplatz, Management, Mobilität, Mobiltelefone, Testberichte
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