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Testbericht

Samsung Galaxy Tab2 10.1 − der solide Nachfolger

von Peter Wolf

Beim Galaxy Tab2 10.1, der Neuauflage von Samsungs 10-Zoll-Tablet, hat sich gegenüber dem Vorgänger nicht viel geändert – Android 4 statt 3, neues Design und günstigerer Preis.

Die augenfälligste Änderung betrifft das Aussehen und damit verbunden den Sound: Die Lautsprecher sind nun vorn, links und rechts vom Bildschirm, und werden nicht mehr abgedeckt, wenn das Tablet irgendwo liegt. Auch wenn man es quer in den Händen hält, decken die Daumen die Schallaustrittsöffnungen nicht ab. So macht Videos schauen gleich mehr Spass.

Einen Nachteil, den es mit seinem Konkurrenten, dem iPad, teilt: Es verwendet ebenfalls einen eigenständigen Anschlussstecker, um Ladestrom und Daten zu übertragen. Dieses Kabel muss man immer dabei haben, sonst geht dem Tablet irgendwann der Saft aus. Dafür jedoch lässt sich nicht nur eine SIM-Karte einschieben, um überall Internetzugang zu haben, sondern es hat auch einen Schlitz für eine microSD-Karte, mit der Bilder oder Musik ins Tablet gelangen. Und, eine weitere Samsung-Spezialität: Mit der eigenen App “Kies air” lassen sich Daten problemlos und kabellos mit Computern austauschen, sofern beide Geräte im selben W-LAN sind.

Auf dem grossen Display im 16:10-Breitbildformat sieht vieles schön aus. Hier einige Anwendungen, die auf dem Galaxy Tab2 besonders Freude machen.

Lesen:

Mit der Kindle-App (kostenlos) ist das Lesen von Büchern und Zeitschriften eine wahre Freude. Die Schriftgrösse kann direkt mit zwei Fingern verändert werden, so wie man auch in einem Foto oder der Landkarte zoomt. Und die Volltextsuche in einem Buch funktioniert sogar mit Spracheingabe gut. Für News gibts den Pulse-Reader oder von Google die App “Currents”, welche RSS-Feeds flipboardartig darstellt (beide Apps kostenlos).

Bilder bearbeiten und betrachten:

Auch wenn die eingebaute Kamera enttäuschend schlechte Bilder liefert, bearbeiten lassen sie sich darauf gut. Zum Beispiel mit “Foto-Editor” (vorinstalliert) oder “Foto Effekte” (kostenlos). Die Fotos kann man ja auch mit einem Smartphone schiessen und aufs Tablet übertragen, via Dropbox (Gratis-App) aus der Cloud laden oder auf einer microSD-Speicherkarte von einer Digitalkamera importieren. Sehr praktisch: Screenshots lassen sich dank einem eigenen Softkey ganz einfach erstellen, und ebenso einfach lässt sich in einem solchen Bildschirmfoto herumzeichnen. Weil die Bilder viel grösser dargestellt werden als auf den Smartphones, sehen die Fotocommunities “Instagram” und “Streamzoo” (beide Apps kostenlos) auf dem Tablet echt gut aus.

Natürlich lässt sich das Galaxy Tab2 wie jedes Android-Gerät auch geschäftlich nutzen: zum Mailen (via Exchange ActiveSync oder Gmail), Terminieren, Adressenverwalten, Office-Dokumente-Verarbeiten oder Ideenfesthalten. Es ist ein schöner, handlicher Nachfolger eines erfolgreichen Tablets.

Ersetzen Tablets in den nächsten 10 Jahren Notebooks? Ihre Meinung ist gefragt. Schreiben Sie uns einen Kommentar.


Quelle KMU Update

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Über Peter Wolf:







 

Peter Wolf testet elektronische Lesegeräte, Smartphones, Social-Media-Plattformen und andere neue Kommunikationsformen. Er studierte an der ETH Elektroingenieurwesen und leitete früher der Cash-Blog und konzipierte für Blick und Sonntags-Block die IT- und Multimediaseiten.