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3. Quartalergebnis 2018


01. November 2018, 07:15 Uhr (09:00 Uhr Telefonkonferenz)


Zwischenbericht Januar bis September 2018

Dank einer soliden Leistung sind die Geschäftsergebnisse von Swisscom in den ersten neun Monaten 2018 insgesamt im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Nettoumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,0% oder CHF 85 Mio. auf CHF 8’689 Mio. Zu konstanten Währungen resultierte ein Nettoumsatz in Höhe des Vorjahres (–0,1%). Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) sank als Folge von Sondereffekten um 3,7% oder CHF 123 Mio. auf CHF 3’231 Mio. Auf vergleichbarer Basis und zu konstanten Währungen blieb der EBITDA stabil (–0,2%). Der Reingewinn in den ersten neun Monaten 2018 sank vor allem als Folge der Sondereffekte um CHF 56 Mio. oder 4,4% auf CHF 1’213 Mio. Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 bleibt unverändert.

Im Schweizer Kerngeschäft sank der Umsatz als Folge der Marktsättigung und des starken Wettbewerbs um CHF 144 Mio. oder 2,2%. Der Umsatz aus Telekomdiensten nahm um CHF 179 Mio. oder 3,7% ab, was auf die rückläufige Festnetztelefonie und den Preisdruck zurückzuführen ist. Die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,5% auf 12 Mio. Bei Fastweb stieg der Umsatz in Lokalwährung als Folge des Kundenwachstums um EUR 102 Mio. oder 7,2%. Im Breitbandgeschäft erhöhte sich der Kundenbestand von Fastweb innert Jahresfrist um 4,0% auf 2,5 Mio. und im Mobilfunk um 34% auf 1,3 Mio.

Im EBITDA des Vorjahres sind Einmalerträge aus Rechtsstreitigkeiten bei Fastweb in Höhe von EUR 95 Mio. (CHF 102 Mio.) enthalten. Zudem wird die EBITDA-Entwicklung im Vorjahresvergleich durch neue Vorschriften zur Rechnungslegung von Kundenverträgen (IFRS 15) beeinflusst. Auf vergleichbarer Basis resultierte im Schweizer Kerngeschäft ein Rückgang des EBITDA um 2,8%. Bei Fastweb stieg der EBITDA in Lokalwährung auf vergleichbarer Basis als Folge des Umsatzwachstums um 5,0%.

Die Investitionen von Swisscom haben um 2,1% auf CHF 1’621 Mio. zugenommen, zu konstanten Währungen blieben die Investitionen nahezu stabil (+0,4%).



Video



Resultate


Kennzahlen 1. Januar bis 30. September 2018


 

1.1.-30.9.2017

1.1.-30.9.2018

Änderung

(bereinigt*)

Nettoumsatz (in Mio. CHF)

8'604

8'689

1,0%

(-0,1%)

Betriebsergebnis vor Abschreibungen, EBITDA (in Mio. CHF)

3'354

3'231

-3,7%

(-0,2%)

Betriebsergebnis EBIT (in Mio. CHF)

1'766

1'621

-8,2%

Reingewinn (in Mio. CHF)

1'269

1'213

-4,4%

Swisscom TV-Anschlüsse Schweiz (per 30.09. in Tausend)

1'453

1'510

3,9%

Mobilfunkanschlüsse Schweiz (per 30.09. in Tausend)

6'582

6'590

0,1%

Breitbandanschlüsse Fastweb (per 30.09. in Tausend)

2'421

2'518

4,0%

Mobilfunkanschlüsse Fastweb (per 30.09. in Tausend)

989

1'324

33,9%

Investitionen (in Mio. CHF)

1'587

1'621

2,1%

Davon Investitionen Schweiz (in Mio. CHF)

1'097

1'119

2,0%

Mitarbeitende Konzern (Vollzeitstellen per 30.09.)

20'704

19'850

-4,1%

Davon Mitarbeitende Schweiz (Vollzeitstellen per 30.09.)

17'877

17'165

-4,0%

* Auf vergleichbarer Basis und bei konstanten Währungen.



Medienmitteilung 1. November 2018 07:15 Uhr


Dank solider Leistung auf Kurs – über 2 Mio. Kunden auf inOne


Der Trend der ersten Jahreshälfte hat sich auch im dritten Quartal bestätigt. Trotz Marktsättigung, intensivem Wettbewerb und anhaltend hohem Preisdruck in allen Geschäftssegmenten weist Swisscom ein solides Ergebnis aus, hat eine gute Marktperformance und punktet mit Neuerungen: «Wir konnten in den vergangenen Monaten unsere Technologieführerschaft erneut unter Beweis stellen. Zusammen mit Ericsson haben wir in Burgdorf das erste komplette 5G-Netz aufgebaut, das dem neusten 5G-Standard entspricht», sagt CEO Urs Schaeppi. «Unsere Investitionen ins Netz machen sich bezahlt. Wir werden die 5G-Entwicklung weiter vorantreiben. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag an die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Ebenfalls nach Plan verläuft die Digitalisierung unseres Festnetzes. Aktuell kommunizieren bereits rund 98% unserer Privatkunden über IP. Und unsere Bündelangebote sind noch schneller geworden: Seit Oktober surft ein Grossteil unserer Kunden mit höherer Up- und Download-Geschwindigkeit. Über 2 Mio. Kunden nutzen bereits inOne», führt Urs Schaeppi weiter aus.