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Halbjahresergebnis 2017


17. August 2017, 07:15 Uhr (09:00 Uhr Telefonkonferenz) 


Halbjahresergebnis: Zwischenbericht Januar bis Juni 2017

Im ersten Halbjahr 2017 ist der Nettoumsatz von Swisscom um CHF 79 Millionen oder 1,4% auf CHF 5’690 Millionen gesunken. Im Schweizer Kerngeschäft nahm der Umsatz um CHF 110 Millionen oder 2,4% ab, was auf den anhaltenden Wettbewerbsdruck zurückzuführen ist. Der Umsatz mit Telekomdiensten sank um CHF 76 Millionen oder 2,3%, wobei die Hälfte dieses Rückgangs auf den rückläufigen Teilnehmerbestand in der Festnetztelefonie zurückzuführen ist; die andere Hälfte ergibt sich aus Preissenkungen, inklusive Roaming, und einem Rückgang bei Enterprise Customers.

Der Umsatz der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb stieg um EUR 42 Millionen oder 4,8% auf EUR 923 Millionen, eine Folge des Kundenwachstums und höheren Wholesale-Umsätzen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von Swisscom hat um CHF 33 Millionen oder 1,5% auf CHF 2’260 Millionen zugenommen. Diese Zunahme ist vor allem auf den höheren EBITDA von Fastweb zurückzuführen, der um EUR 68 Millionen oder 20,3% auf EUR 403 Millionen stieg. Darin enthalten sind Einmalerträge aus Rechtsstreitigkeiten in Höhe von EUR 95 Millionen (Vorjahr EUR 55 Millionen). Bereinigt um diese Erträge erhöhte sich der EBITDA von Fastweb um EUR 28 Millionen oder 10,0%. Im Schweizer Kerngeschäft resultierte ein Rückgang des EBITDA um CHF 29 Millionen oder 1,5%. Dabei konnte ein Grossteil des Umsatzrückgangs durch aktives Kostenmanagements kompensiert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) von Swisscom stieg um CHF 68 Millionen oder 6,0% auf CHF 1’203 Millionen, zurückzuführen auf den höheren EBITDA und auf tiefere Abschreibungen. Als Folge des höheren Betriebsergebnisses stieg der Reingewinn um CHF 51 Millionen oder 6,5% auf CHF 839 Millionen.

Die Investitionen von Swisscom haben um CHF 136 Millionen oder 11,4% auf CHF 1’057 Millionen abgenommen. In der Schweiz sanken sie vor allem als Folge von zeitlichen Verschiebungen im Netzausbau um CHF 148 Millionen oder 16,9% auf CHF 728 Millionen. Der Ausbau der Breitbandnetze schreitet dennoch weiter voran. Ende Juni 2017 sind in der Schweiz über 2,7 Millionen Anschlüsse mit neuesten Glasfasertechnologien ausgerüstet. Insgesamt hat Swisscom rund 3,7 Millionen Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband (mehr als 50 Mbit/s) erschlossen. Bei Fastweb erhöhten sich die Investitionen um EUR 16 Millionen oder 5,6% auf EUR 302 Millionen, dies vor allem als Folge höherer kundengetriebener Investitionen.



Video



Resultate


Kennzahlen 1. Januar bis 30. Juni 2017


 

1.1. – 30.06.2016

1.1.-30.6.2017

Änderung

Nettoumsatz (in Mio. CHF)

5’769

5’690

-1,4%

Betriebsergebnis vor Abschreibungen, EBITDA (in Mio. CHF)

2’227

2’260

1,5%

Betriebsergebnis EBIT (in Mio. CHF)

1’135

1’203

6,0%

Reingewinn (in Mio. CHF)

788

839

6,5%

Swisscom TV-Anschlüsse Schweiz (per 30.06. in Tausend)

1’351

1’447

7,1%

Mobilfunkanschlüsse Schweiz (per 30.06. in Tausend)

6’623

6’589

-0,5%

Umsatz mit Bündelverträgen (in Mio. CHF)

1'213

1'370

12,9%

Breitbandanschlüsse Fastweb (per 30.06. in Tausend)

2’257

2’411

6,8%

Investitionen (in Mio. CHF)

1’193

1’057

-11,4%

Davon Investitionen Schweiz (in Mio. CHF)

876

728

-16,9%

Mitarbeitende Konzern (Vollzeitstellen per 30.06.)

21’443

20’775

-3,1%

Davon Mitarbeitende Schweiz (Vollzeitstellen per 30.06.)

18’754

17’974

-4,2%




Medienmitteilung 17. August 2017 07:15 Uhr


Auf Kurs: Swisscom behauptet sich erfolgreich am Markt


CEO Urs Schaeppi zum Halbjahresergebnis: «Swisscom hat im zweiten Quartal eine sehr solide Leistung am Markt gezeigt. Wir haben inOne erfolgreich eingeführt, wachsen bei Bündelangeboten und im TV-Geschäft. Auch Fastweb ist gut unterwegs und steigerte den Beitrag am EBITDA von Swisscom. Fortgesetzt hat sich der Rückgang bei der Festnetztelefonie, was zusammen mit dem intensiven, stark promotionsgetriebenen Wettbewerb zu einem leicht tieferen Umsatz mit Telekommunikationsdiensten führt. Dank unseren Initiativen für tiefere Kosten konnten wir aber einen grossen Teil des Umsatzrückgangs kompensieren und liegen trotz Preis- und Verdrängungswettbewerb für das Gesamtjahr 2017 auf Kurs. So können wir weiterhin mit aller Kraft in den Ausbau unserer Netze und damit in die Zukunft der Schweiz investieren. Ganz besonders freut mich, dass uns die Universität St. Gallen kürzlich als eines der innovativsten Unternehmen der Schweiz ausgezeichnet hat.»