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Halbjahresergebnis 2018


16. August 2018, 07:15 Uhr (09:00 Uhr Telefonkonferenz) 


Halbjahresergebnis: Zwischenbericht Januar bis Juni 2018

Die Geschäftsergebnisse von Swisscom sind im ersten Halbjahr 2018 insgesamt im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Nettoumsatz konnte um 2,0% oder CHF 115 Mio. auf CHF 5’805 Mio. gesteigert werden. Als Folge von Sondereffekten im Vorjahr sanken das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) um 5,2% oder CHF 117 Mio. auf CHF 2’143 Mio. und der Reingewinn um 6,2% oder CHF 52 Mio. auf CHF 787 Mio. Auf vergleichbarer Basis reduzierte sich der EBITDA um CHF 13 Mio. oder 0,6%. Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 bleibt unverändert.

Das Umsatzwachstum von CHF 115 Mio. setzt sich vor allem zusammen aus einem Rückgang im Schweizer Kerngeschäft von CHF 87 Mio. und einem Wachstum bei der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb um CHF 185 Mio. Im Schweizer Kerngeschäft sank der Umsatz als Folge des weiter anhaltenden Rückgangs bei den Festnetztelefonieanschlüssen und des Preisdrucks. Der Umsatzanstieg von Fastweb resultierte einerseits aus der Währungsumrechnung (CHF 90 Mio.) als Folge des höheren EUR-Kurses und andererseits aus einem Wachstum in Lokalwährung (CHF 95 Mio. oder EUR 88 Mio.) in allen Segmenten vor allem getrieben durch das Kundenwachstum. Im Breitbandgeschäft stieg der Kundenbestand von Fastweb innert Jahresfrist um 3,7% auf 2,5 Mio. und im Mobilfunk um 45% auf 1,3 Mio. Im ersten Halbjahr 2017 sind im EBITDA von Fastweb Einmalerträge aus Rechtsstreitigkeiten in Höhe von EUR 95 Mio. (CHF 102 Mio.) enthalten. Zudem wird die EBITDA-Entwicklung im Vorjahresvergleich durch neue Vorschriften zur Rechnungslegung von Kundenverträgen (IFRS 15) beeinflusst. Auf vergleichbarer Basis resultierte im Schweizer Kerngeschäft ein Rückgang um 2,8%. Bei Fastweb stieg der EBITDA in Lokalwährung auf vergleichbarer Basis als Folge des Umsatzwachstums um 4,9%.

Die Investitionen von Swisscom haben um 1,1% auf CHF 1’069 Mio. zugenommen, zu konstanten Währungen resultierte ein Rückgang um 1,4%. In der Schweiz blieben die Investitionen mit CHF 721 Mio. (–1,0%) nahezu stabil. Bei Fastweb blieben die Investitionen mit EUR 297 Mio. (–1,7%) auf einem hohen Niveau.





Kennzahlen 1. Januar bis 30. Juni 2018


  1.1.-30.6.2017 1.1.-30.6.2018 Änderung
(bereinigt*)
Nettoumsatz (in Mio. CHF) 5'690 5'805 2,0% 
Betriebsergebnis vor Abschreibungen, EBITDA (in Mio. CHF) 2'260 2'143 -5,2%
(-0,6%)
Betriebsergebnis EBIT (in Mio. CHF) 1'203 1'063 -11,6% 
Reingewinn (in Mio. CHF)  839 787 -6,2% 
Swisscom TV-Anschlüsse Schweiz (per 30.06. in Tausend) 1'447 1'501 3,7%
Mobilfunkanschlüsse Schweiz (per 30.06. in Tausend) 6'593 6'615 0,3%
Breitbandanschlüsse Fastweb (per 30.06. in Tausend) 2'411 2'500 3,7%
Mobilfunkanschlüsse Fastweb (per 30.06. in Tausend) 880 1'280 45,5%
Investitionen (in Mio. CHF) 1'057 1'069 1,1%
Davon Investitionen Schweiz (in Mio. CHF) 728 721 -1,0%
Mitarbeitende Konzern (Vollzeitstellen per 30.06.) 20'775 19'895 -4,2%
Davon Mitarbeitende Schweiz (Vollzeitstellen per 30.06.) 17'974 17'203 -4,3%

 

* Auf vergleichbarer Basis und bei konstanten Währungen

 




Medienmitteilung 16. August 2018 07:15 Uhr


Swisscom im ersten Halbjahr erfolgreich am Markt – TV erreicht neu 1,5 Millionen Kunden


CEO Urs Schaeppi ist mit dem Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres 2018 zufrieden: «Wir haben auch im zweiten Quartal eine gute Leistung gezeigt. Trotz anhaltend starkem und von Promotionen getriebenem Wettbewerb sowie gesättigten Märkten konnten wir bei den Bündelangeboten noch einmal zulegen. Besonders freut mich, dass 1,5 Millionen Kunden Swisscom TV nutzen – so viele wie noch nie. Auch Fastweb in Italien wächst weiter. Herausfordernd bleibt die Situation bei der herkömmlichen Festnetztelefonie, bei der die Anzahl Anschlüsse strukturell bedingt weiter zurückgeht. Unsere Initiativen zur Senkung der Kosten greifen. Für das Gesamtjahr 2018 sind wir auf Kurs. Dies gibt uns die Möglichkeit, weiter in unsere Netze zu investieren und diese für den kommenden Mobilfunkstandard 5G vorzubereiten. Erste Feldtests haben bereits gezeigt, wie wir damit Ultrabreitband auch in abgelegene Regionen der Schweiz bringen können, und eine 5G-fähige Infrastruktur weitere Innovationen und neue Anwendungen in Randregionen möglich macht.»





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