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Wir sind Swisscom.

 

Edwin Ramirez Garcia, Marketing Assistant, Zürich

«Mit Comedy bewege ich etwas.»

Viele Menschen haben Berührungsängste, weil ich im Rollstuhl sitze. Wenn ich mit einem Kollegen unterwegs bin, denken die meisten, dass er mein Betreuer sei – und reden mit ihm über mich in der dritten Person. Irgendwann habe ich bemerkt, dass ich aus allem eine lustige Geschichte machen kann, ob gute oder schwierige Begegnung. Heute ist Comedy mein grösstes Hobby. Ich mache das Publikum mit Humor auf wichtige Themen aufmerksam und durchbreche so Barrieren. Auf der Bühne kann ich auch Dampf ablassen. Nach der Show kommen oft Rückmeldungen wie «Ah, das habe ich mir noch nie überlegt» oder Menschen bedanken sich sogar bei mir. Auch in meinem Job bei Swisscom kann ich meine Stärken nutzen und mich entwickeln. Seit kurzem schreibe ich einen internen Marketing-Blog, in dem ich über den Erfolg unserer Massnahmen und meiner Teamkollegen berichte. Seit ich Comedy mache, bin ich aufgeblüht.

 

Sonia Reimelt, Test Manager, Bern

«Der erste Programmierer war eine Frau.»

Wer schenkt Mädchen zu Weihnachten schon einen Roboter oder Lego Technic? Die Spielzeugabteilungen sind klar nach 'Jungs und Mädchen' unterteilt – das finde ich schade. Als ich an der Primarschule bei mir im Quartier ehrenamtlich einen Roboterkurs angeboten habe, hat es die Kinder beeindruckt, dass der erste Programmierer eine Frau war. Doch viele Mädchen wissen heute nicht, ob sie Talent haben oder Spass am Programmieren hätten. In meiner Arbeit als Software-Testerin habe ich mir in einer Testumgebung den Jobtitel 'Professionelles Spielkind' gegeben. Ich bin sehr neugierig, will wissen, wie etwas funktioniert und probiere dann aus, was beim Kunden schiefgehen könnte. Genau diese Neugier möchte ich bei Kindern wecken: Sie sollen sich etwas ausdenken und es dann umsetzen, zum Beispiel durch Programmieren. Eben einfach mal ausprobieren.

Severin Studt, Operativer Prozessmanager, Chur

«Wir sind die Schutzengel von Swisscom.»

Kein Herzstillstand - so lautet das Motto von uns Betriebssanitätern in Chur. Ich bin seit acht Jahren dabei. Das medizinische Wissen habe ich mir im Militär angeeignet. Die Betriebssanität ist für mich eine Herzenssache. Wir machen das alle freiwillig, neben unserem normalen Job. Die Doppelbelastung ist nicht immer einfach - es braucht viel Überzeugungsarbeit. Den Ausgleich zum Job finde ich in der Natur. In meinem Gemüsegarten kann ich entschleunigen und neue Energie tanken. Ich habe in den acht Jahren einige medizinische Ernstfälle erlebt. Wenn etwas passiert, bleibe ich ganz ruhig. Ich weiss dann genau, was zu tun ist. Die Abläufe sind alle in meinem Kopf gespeichert. Schritt für Schritt gehe ich diese durch. Für die Betroffenen ist Diskretion sehr wichtig. Klar, keiner zeigt gerne seine Schwächen. Ich sage darum immer, dass wir die stillen Schutzengel von Swisscom sind.

Sajeeban Chandresegaran, Lernender Sport KV, Düdingen

«Mein Ziel: Profitänzer werden.»

Das Tanzen ist seit dreieinhalb Jahren meine grosse Leidenschaft. In ein paar Jahren möchte ich mit einem Sänger auf Tournee gehen, am liebsten mit dem Rapper Drake. Man kann nicht ewig als Profitänzer arbeiten. Darum ist es mir wichtig, zuerst einen guten Lehrabschluss zu machen. Meine KV-Lehre bei Swisscom dauert vier Jahre – ich bin in einer Spezialklasse Lehre und Sport, arbeite fünf Stunden am Tag und habe so Zeit fürs Tanzen. Gerade arbeite ich im Swisscom Shop und bin unter den Top-10-Verkäufern der Region Bern gelandet. In meiner Freizeit unterrichte ich Kinder, trainiere selbst intensiv und organisiere ab und zu Tanzshows. Das alles ist schon viel. Aber ich habe mein Ziel, Profitänzer zu werden, fest vor Augen. Bald werde ich am Urban Dance Camp bei den weltbesten Tanzlehrern Stunden nehmen – meine Schwester hatte die Idee, ein Crowdfunding zu starten, um mir die Teilnahme zu ermöglichen. Es hat geklappt!

Thomas Müller, Manager Public Communications, Bern

«A Trip For A Lifetime.»

Dieses Jahr werde ich pensioniert. Bei Swisscom (und PTT) war ich der erste Regulatory Affairs Manager, vertrat Swisscom in internationalen Organisationen und erstellte Dossiers für Politiker und Verbände. Meinen Job übernimmt nun die nächste Generation. Unsere Zukunft sind die jungen Menschen. Für sie engagiere ich mich privat voller Freude: Seit 15 Jahren koordiniere ich eine Bildungsreise zur Uno nach New York für den unabhängigen Orden «Odd Fellows Schweiz». Dafür qualifizieren sich Mittelschüler mit einem Englisch-Aufsatz zu einem UNO-Thema und anschliessendem Interview. Die zehn Besten – unabhängig von Geschlecht und Herkunft - lernen die UNO kennen: die Organisation, die sich für Weltfrieden, tolerantes Miteinander und Menschenrechte einsetzt – zusammen mit 300 amerikanischen, kanadischen und europäischen Jugendlichen. Was dort mit diesen jungen Menschen binnen zwei Wochen passiert, geht mir unter die Haut. Sie kennen sich nicht – doch sofort helfen sie einander und werden Freunde – nicht selten fürs Leben.

Giorgio Macaluso, Medienpädagoge, Bern

«Natur und Technik passen eben doch zusammen.»

Der Handystapel ist ein Klassiker. Vor dem Essen legen alle Familienmitglieder ihre Handys aufeinander. Wer als erster nach seinem Gerät greift, muss abwaschen. Solche Tipps gebe ich Eltern in einem Medienkurs. Mein Job ist total spannend. Mein Ausgleich ist das Imkern. Ich gehe dank der Bienen anders durchs Leben. Warum nicht eine Naturwiese wachsen lassen statt den Rasen zu mähen? Am Swisscom Hauptsitz in Worblaufen stehen drei meiner Bienenkisten. Der Honig ist ein schönes Nebenprodukt. Jetzt möchte ich andere Mitarbeitende fürs Imkern begeistern. Mit dem Internet der Dinge können wir bald die Bienen in der Kiste beobachten und sie automatisiert wägen. Die zwei Welten Natur und Technik passen eben doch zusammen – das vermittle ich auch in den Medienkursen.

Tiziana Conzett, Lernende Netzelektrikerin EFZ, Trimmis

«Ich mag es nicht, nur rumzuhocken.»

Ich wollte schon immer etwas mit Strom machen. Bald werde ich als erste Frau die Lehre zur Netzelektrikerin EFZ abschliessen. In meinem Team bei cablex gehöre ich einfach dazu. Aber wenn ich auf der Baustelle ankomme, schauen viele erst mal neugierig. Was ich an meinem Job mag? Es gibt keinen typischen Tag. Ich bin viel draussen und lerne Dörfer kennen, von denen ich noch nie gehört habe. Privat bewege ich mich auch gern – gehe mit meinem Freund schwimmen, fahre Ski, wandere. Auf den ersten Blick wirke ich schüchtern. Dabei bin ich eine aufgestellte Person und kann mich schnell ärgern. Wenn morgens auf der Baustelle die Rohranlage mal nicht funktioniert, nervt mich das. Nach dem Lehrabschluss werde ich als Glasfaser-Spleisserin arbeiten. Diese Technologie fasziniert mich.

Reto Wehrli, Software-Entwickler, Zürich

«Als Vater steckst du zurück, bis deine Zeit kommt.»

Viele denken, als Software-Entwickler programmiere ich bloss starren Code. Doch wie kreativ dieser Job tatsächlich ist, wissen sie nicht: Zuerst gibt es ein Problem. Um es zu lösen, wähle ich einen von tausend Wegen. Es ist wie die Handschrift eines Künstlers, versteckt in einem Programm. Genauso habe ich meine eigene Art, meine Tochter anzuziehen. Ob sie eine grüne oder rote Hose anhat, ist der Kleinen egal. Mutter und Vater können zwei Wege gehen, die sich auf das gleiche Ziel zu bewegen: eine angezogene Tochter. Die Kleine kam letztes Jahr zur Welt. Zu Beginn war ich quasi ein Seitenwagen und primär für die Infrastruktur zuständig. Als Vater steckst du zuerst zurück, bis deine Zeit kommt. Bei Swisscom besuchte ich einen Väter-Crashkurs – aus Neugier, wie es anderen Vätern geht. Viele revidieren nach der Geburt ihre Vorstellung, etwa im Home Office auf ein kleines Kind aufpassen zu können. Ich bin da weniger Illusionist, vielmehr Pragmatiker. Was ich bei Swisscom schätze, ist meine Zeitautonomie. Kurzfristig zum Kinderarzt? Kein Problem.

Jean-Louis Monnet, Teamleader Customer Care, Sion

«Ich lebe Vielfalt. Jeden Tag.»

Ich lebe seit über 25 Jahren in Ardon und habe drei Kinder. Als Sportler bin ich beim Skifahren, Motorradfahren und Bergsteigen gern mit meinen Freunden unterwegs. Ich bin Teamleader bei Swisscom und auch im Gemeinderat von Ardon aktiv. Durch die Aufgabe in meiner Gemeinde konnte ich viele Kontakte im Kanton Wallis und darüber hinaus knüpfen. Bei Swisscom habe ich meine Beziehungen zu meinen Kollegen vertieft und ausgebaut und an verschiedenen Aktivitäten teilgenommen. Bei Abstimmungen war ich mitunter bei dem einen oder anderen Thema zurückhaltend und habe sehr oft das Unternehmen in wichtigen Momenten in Schutz genommen. Ich stehe zu meinen Entscheidungen und erläutere meine Position.

David Rossé, Corporate Responsibility Manager, Bern

«Ich will eine Welt ohne Hindernisse.»

Ich verantworte bei Swisscom das Thema Barrierefreiheit. Mein Ziel ist, dass alle Menschen mit einer Sinnesbeeinträchtigung Zugang zur digitalen Welt erhalten. Das ist noch nicht überall der Fall – auch nicht bei Swisscom. Ich will das ändern. Zu Beginn war es nicht einfach, Mitstreiter für dieses Thema zu finden. Ich musste viele Kollegen erst aufklären, wo die Probleme liegen. Für die Produktenwickler ist Barrierefreiheit eine von ganz vielen Anforderungen. Deshalb sind sie gezwungen, Prioritäten zu setzen. Ich bin allerdings Pragmatiker - vielen Betroffenen ist mit kleinen Verbesserungen bereits sehr geholfen. Das tun wir auch, zum Beispiel bei Swisscom TV. Das positive Feedback der Betroffenen motiviert mich und meine Mitstreiter. Wir brauchen diese Energie, denn es gibt noch viel zu tun.

Dominic Corti, Senior Escalation Manager, Bern

«Ich bewahre immer einen kühlen Kopf.»

Wenn bei mir das Telefon klingelt, herrscht Alarmstimmung. Als Escalation Manager bin ich die erste Anlaufstelle für Grossstörungen. Das sind die Störungen, über die im «20 Minuten» berichtet wird. Stresst mich das? Heute nicht mehr. Ich muss auch in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren. Für die Kunden ist Transparenz sehr wichtig. Sie wollen wissen, wo wir in der technischen Entstörung stehen und was wir herausgefunden haben. Einfach und sachlich erklärt. Ich teile eine Grossstörung immer in verschiedene Phasen ein und priorisiere kurz-, mittel- und langfristige Aktivitäten. Dabei lasse ich mir verschiedene Optionen offen. Nie alles auf eine Karte setzen. Das methodische Vorgehen kommt mir auch privat zugute. Ich heirate dieses Jahr. Ein emotionales Grossprojekt, aber kein Grund, die Feuerwehr zu rufen.

 

Sascha Gysel, Leiter e-foresight Digital Banking Think Tank, Zürich

«Kein Tag ist wie der andere.»

Mein erstes Start-up im Online-Bereich gründete ich während meiner Informatik-Lehre – und das zweite einige Jahre später in Peking. Was mich am Unternehmertum fasziniert? Das Ungewisse und die stetige Veränderung. Gerade die Zeit in China war unglaublich abwechslungsreich, kein Tag war wie der andere. Flexibel und offen sein, sich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten, waren die Gebote der Stunde. Heute führe ich mit e-foresight eine Art Start-up innerhalb der Swisscom. Als unabhängiger Think Tank begleiten wir Banken in der digitalen Transformation. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, neue Geschäftsmodelle und das veränderte Kundenverhalten haben einen grossen Einfluss auf die gesamte Finanzindustrie. Damit wir unsere Kunden bei der Transformation unterstützen können, müssen wir uns als Think Tank selbst immer weiterentwickeln und Neues dazulernen. Und genau deshalb liebe ich meinen Job.

Arijana Walcott, Business Development Manager, Outpost Palo Alto

«Mittendrin im kleinen Culture Clash»

Im Silicon Valley spüre ich für Swisscom Trends auf. Ich verbinde Menschen mit Menschen, mit Themen, mit Ressourcen. Manchmal kommt es dabei zu einem kleinen Culture Clash, in dem ich vermitteln muss: Zwischen meinen Swisscom Kollegen, die eine Technologie erst genau prüfen wollen, und den kalifornischen Start-Up-Wilden, die sofort entscheiden. Ich bin selbst ungemein ungeduldig – wahrscheinlich gefällt es mir deshalb so gut, weil hier alle so sind. Klar, fehlen mir meine Familie und Freunde in der Schweiz. Mein 3-jähriger Sohn skypt jeden Tag mit meiner Mama: Sie lesen Bücher oder spielen Theater. Doch nächstes Jahr schon ist meine Zeit im Aussenposten vorbei und wir kehren zurück in die Schweiz. Schön und schade.

Lukas Hohl, ICT Architekt, Zürich

«Ich achte auf die Ungereimtheiten.»

Ich muss die richtigen Prioritäten setzen. Das ist das Wichtigste in meinem Job. Als einer der Product Owner im Bereich Swisscom TV bin ich Dreh- und Angelpunkt für die Anliegen der Kunden, Manager, Entwickler und Partner. Ihre Anforderungen übersteigen meist meine verfügbaren Mittel und Ressourcen. Dann kommt die Stunde der Wahrheit: Was gehen wir zuerst an? Was muss warten? Meine Entscheidungen haben unmittelbaren Einfluss auf das Kundenerlebnis von über einer Million TV-Nutzer. Mein Anspruch ist es, den Kunden das beste Erlebnis zu bieten. Das sorgt manchmal für schlaflose Nächte. Ich achte bei der Entscheidung auf die Details, auf die kleinen Ungereimtheiten. Sie machen häufig den Unterschied aus. Zum Glück entwickelt man dafür mit der Zeit ein Bauchgefühl.

 

Laura Schnüriger, Trainee im Bereich Data Analytics, Bern

«Es macht Spass, Lösungen für komplexe Probleme zu finden.»

Ich habe Mathematik studiert und darauf doktoriert – nach zehn Jahren an der Uni hatte ich dann Lust, mein Wissen anzuwenden und etwas zu bewirken. Doch in welchem Bereich? Auf der Absolventenmesse habe ich am Swisscom Stand von Artificial Intelligence gehört und gleich gewusst: Das ist es! Ich bin als Trainee eingestiegen, kann so in einem Jahr in drei Projekten mitarbeiten und gezielt Neues lernen. Momentan arbeite ich daran, die E-Mail-Triage im Grosskundenbereich mithilfe von Data Science zu automatisieren. Ich bin ein kreativer Mensch, liebe Stricken, Jonglieren – und eben Mathematik. Als Trainee bin ich selbst dafür verantwortlich, in welchem Projekt ich arbeite, ob ich einen Mentor suche und dass ich eine Festanstellung finde – das ist Herausforderung und Chance zugleich.

 

Fatemeh Borran, Senior Data Scientist, Bern

«Meine Motivation: Das Leben mit Technik verbessern.»

Manchmal denke ich, dass ich in einem Start-up arbeite. Im Bereich Artificial Intelligence dürfen wir kreativ sein und Neues für Swisscom ausprobieren – das ist genial. Unsere Kunden können uns schon länger Fragen per Chat stellen, die Call-Center-Agenten beantworten. Wir erstellen mithilfe von Data Science nun Antwortvorlagen, mit denen die Agenten viel Zeit sparen und den Kunden noch schneller eine passende Lösung präsentieren können. Als Data Scientist schreibe ich nicht nur Konzepte, sondern programmiere auch den Code, der in die Produktion geht. Ich stamme aus dem Iran und habe dort mit 12 Jahren einen Algorithmus-Kurs für Mädchen besucht – seither wusste ich, dass ich Informatik studieren möchte. Mit 20 habe ich dann das Studium in Lausanne begonnen. Ich finde es wichtig, dass Mädchen möglichst früh mit Technik in Kontakt kommen.

Peter Fritschi, Ingenieur, Ittigen

«Unsere neue Messmethode ist viel genauer.»

In der Schweiz gehöre ich zu den Personen mit der grössten Erfahrung im Messen von nichtionisierender Strahlung. Es hat mich persönlich getroffen, dass unsere neue Mittelwertmessmethode negativ in der Presse war. Denn die Aussagen der Medien stimmen nicht: Wir manipulieren nichts – das ist mir ganz wichtig. Die geltende Methode sucht per Hand einen Maximalwert, der schwer zu finden und oft schlecht reproduzierbar ist. Die neue Methode nutzt einen Roboter: Dieser misst rund 80 Punkte im Raum, aus denen der Mittelwert berechnet wird – das bildet die Wirklichkeit besser ab, hat eine sehr gute Wiederholrate und entspricht international gängigen Standards. Ich tüftle gern, gehe den Dingen auf den Grund, denke viel über Konsequenzen nach. Max Frisch ist mein Bruder im Geiste – wie ich ein Ingenieur. Aber auch Gegensätzliches zieht mich an, denn daraus können neue Impulse entstehen.

Edvin Caminada, Servicetechniker, Zürich

«Wir schaffen das schon.»

Mit diesem Satz beruhige ich selbst die frustriertesten Kunden mit den rötesten Köpfen und den lautesten Stimmen. Okay, manchmal dauert es eine Stunde, aber das macht nichts. Solange ich ihnen helfen kann: Wenn sie zu Hause oder im Büro eine Störung haben, eine schlechte Verbindung oder einen virenverseuchten Computer. Manchmal bin ich auch für mehr da. Es kann vorkommen, dass ich spontan zu Kaffee und Kuchen eingeladen werde und mit den Kunden einen Schwatz halte. Ich bin einer von 450 Servicetechnikern bei Swisscom – pro Tag besuchen wir im Durchschnitt 2'100 Kunden. Wenn du Menschen nicht magst, bist du in meinem Job am falschen Ort. Wir sind das Bindeglied zwischen den Kunden und Swisscom. Wir zeigen den Kunden, was sie an Swisscom haben – und nehmen die Kritik oder das Lob der Kunden zurück ins Unternehmen.

Pirmin Egloff, Mobilfunktechniker Field Service, Zürich

«Wir arbeiten auch dann, wenn andere schlafen.»

Überall, wo jemand in ein Handy starrt, sind wir Mobilfunktechniker Field Service quasi um die Ecke. Unsere Arbeit ist omnipräsent: Wir sorgen Tag und Nacht dafür, dass mobil alles funkt. Insgesamt betreiben wir 6'500 Aussenantennen und versorgen Gebäude wie Spitäler und Hotels mit Mobilfunk. Ich weiss morgens nie, was mir der Tag bringt: Mal suche ich die Ursache einer Störung in luftiger Höhe auf dem Mast. Am nächsten Tag baue ich einen Mobilfunkcontainer für ein Stadtfest auf. Oder ich warte eine der vielen hundert Antennen im Zürcher Hauptbahnhof. Dort bewegen sich jeden Tag eine halbe Million Menschen. Mein Job ist es, dass jede und jeder 24 Stunden störungsfrei mit seinen mobilen Geräten arbeiten, telefonieren und surfen kann. Was mir an Swisscom gefällt? Dass wir alles in der Schweiz haben: die Rechenzentren, die Antennen und unser ganzes Wissen.

Maja Schreiner, ICT Test Manager, Zürich

«Ich will junge Frauen für technische Berufe begeistern.»

Der Commodore 64 war für mich als Kind das Grösste. Ich war immer schon technisch interessiert. Später wollte ich dann etwas mit Zukunft studieren und habe mich für Wirtschaftsinformatik entschieden. In meiner Heimat Serbien ist es ganz normal, dass Frauen technische Berufe wählen. Als ich nach dem Studium in die Schweiz gekommen bin, habe ich rasch gemerkt, dass es hier nicht so ist. Mich hat es gestört, wenn ich in einem Projekt die einzige Frau war. Das war dann auch meine Motivation, eine Swisscom interne Community zu gründen – Women in Tech & Lead. Wir sind an die 100 Frauen in technischen Berufen, vernetzen uns, tauschen uns aus und erhöhen unsere Sichtbarkeit bei Swisscom. Ich betreue die Community in meiner Freizeit. Menschen sind mir sehr wichtig.

Marco Schlecht, Customer Consultant, St. Gallen

«Ich habe Glücksgefühle, wenn ich anderen helfen kann.»

Wie hältst du das nur aus? Diese Frage höre ich oft. Als Mitarbeiter an der Hotline habe ich immer mit Störungen zu tun. Das macht mir nichts aus. Im Gegenteil. Ich kriege Glücksgefühle, wenn ich Menschen helfen kann. Das war schon immer so. Bereits als Jugendlicher habe ich meinen Freunden geholfen, PCs zusammenzubauen. Damals war noch einiges an Handarbeit nötig. Heute kann ich vieles vom Büro aus regeln. Kürzlich, an einem Freitagnachmittag, rief ein Kunde an, dem eine Bar in St. Gallen gehört. Sein Kassenterminal funktionierte nicht mehr. Er war verzweifelt, das Wochenende stand vor der Tür. Ich tippte auf einen Defekt beim Router. Einen neuen Router zu schicken, hätte zu lange gedauert. Also setzte ich mich kurzerhand aufs Velo, fuhr zu ihm hin und konfigurierte den Router. Das alles machte ich in meiner Mittagspause. Der Kunde war super happy und ich auch.

 

Friederike Hoffmann, Head of Contract Management Billing Telco, Zürich

«Man weiss vorher nie, ob man es kann.»

Genauigkeit und Zuverlässigkeit sind bei uns sehr wichtig – meine Abteilung kümmert sich um die Rechnungen von Swisscom. Gerade haben wir Software-Roboter eingeführt, welche meine Leute selbst programmieren. Das bedeutet für sie vereinfachtes Arbeiten, Weiterbildung und höhere Jobsicherheit in einem. Ich denke sehr unternehmerisch und hole mir Themen, die Spass machen und Zukunft schaffen. Mein Team unterstütze ich als Learning Partner und lasse ihm den Raum mitzugestalten. Bei uns gibt‘s keine verschlossenen Türen. Vor fünf Jahren bin ich nach dem Doktoratsstudium als Programmleiterin bei Swisscom eingestiegen. Heute führe ich über 100 Personen. Man weiss vorher nie, ob man es kann. Swisscom hat mich gefördert und mir viel Vertrauen geschenkt. Dank dem internen Talentprogramm habe ich von einem engen Coaching profitiert – welches mich bis heute in meiner Entwicklung weiterbringt.

Justus Pfeiffer, Lernender und Work Smart Coach, Zürich

«Ich arbeite, wenn andere feiern.»

Ich bin ein Workaholic. Während andere am Freitagabend die Clubs unsicher machen, arbeite ich an meinem Lieblingsprojekt: dem Zurkow-Festival. Das ist ein Startup- und Kulturaustausch zwischen der Schweiz und Polen. Angefangen hat es als Idee für eine Gruppenarbeit in der Berufsschule. Dann hat mich der Ehrgeiz gepackt. Ich wollte beweisen, dass wir die Idee auch wirklich umsetzen können. Jetzt organisieren wir in einem internationalen Team das Festival für 1'500 Teilnehmer. Für mich ist das eine super Erfahrung. Ich habe gelernt, meine eigenen Ressourcen gut einzuteilen. Sonst würde ich das nicht schaffen. Diese Einstellung versuche ich auch bei Swisscom vorzuleben. Als Work Smart Coach helfe ich anderen Teams, effizienter zu arbeiten. Mit den richtigen Tools lässt sich viel erreichen. Der Rest ist Disziplin und die Bereitschaft, Sachen einfacher zu machen.

Domenic Schüpbach, Lean Manager, Bern

«Ich strebe nach Perfektion.»

«Kaizen» ist japanisch. Es beschreibt das Streben nach ständiger Verbesserung. Meine Aufgabe ist es, diese Denkhaltung bei Swisscom zu verankern. Ich lebe Kaizen auch bei Yokko, meiner Band. Jeder Song ist zuerst einmal ein Prototyp. Den testen wir an Konzerten. Und dann verbessern wir ihn - immer wieder. Letzten Herbst ging es für Yokko nach Japan. Unser erster Auftritt ausserhalb von Europa. Unfassbar, wo es mich mit der Musik hintreibt. Das macht mich stolz, ist aber kein Grund abzuheben. Ich kann nicht leben von der Musik. Das steht für mich auch nicht im Vordergrund. Meine Arbeit bei Swisscom ist ein wichtiger Ausgleich zur Musik. Ein Ort, an dem ich noch viel verändern kann und will.

  

Estelle Pugin, Sales Consultant Shop, Lausanne

«Alles ging rasend schnell. Aber zum Glück gut.»

Ich arbeite im Shop von Métropole 2000 in Lausanne. Nach der Schule habe ich ein EFZ als Logistikerin erworben. Danach absolvierte ich eine Ausbildung zur Finanzberaterin bei SwissLife Select. Ich habe festgestellt, dass mir der Kundenkontakt wichtig ist. Deshalb arbeite ich heute als Sales Consultant bei Swisscom. Über unsere normale Arbeit hinaus muss man in diesem Beruf auf alles vorbereitet sein. Im August brach eine Kundin kurz vor Ladenschluss mit zwei Herzstillständen zusammen. Instinktiv brachte ich die Frau in die Seitenlage und führte mit Unterstützung des Sicherheitspersonals eine Herzmassage durch, bis der Krankenwagen eingetroffen war. Alles ging rasend schnell. Schliesslich erfuhren wir aber, dass die Kundin das Ganze gut überstanden hatte.

Tulu Budesa, HR Marketing Manager, Bern

«Schon mein ganzes Leben lang knacke ich Menschen.»

Meine Wurzeln habe ich im Iran. Im Herzen bin ich ein Berner Meitschi. Schon als kleines Mädchen habe ich einen starken Willen entwickelt, Kulturen zu verbinden - und die Menschen zu knacken, bis sie mich in ihre Gruppe integrieren. Mich in andere hineinzuversetzen, zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. In meinem Job bei Swisscom tue ich das Gleiche: Ich versetzte mich in die Lage von IT-Datascientists und Software-Entwicklern - und frage mich: Wie kann Swisscom für sie eine attraktive Arbeitgeberin sein? Denn wir brauchen die richtigen Leute am richtigen Ort, um mit neuen Technologien und agilen Arbeitsmethoden wie Holacracy zu arbeiten. Ich suche gezielt Menschen, die zum Spirit von Swisscom passen, weil es der ist, der uns alle verbindet. Denn Know-how verändert sich. Doch Menschen bleiben Menschen.

  

Penny Schiffer, Head of StartUp Initiatives, Zürich

«Bei Start-ups mit stolzer Brust antanzen? Absolut tabu.»

Ohne mein Netzwerk hätte ich das eine oder andere Start-up nicht entdeckt. Deshalb besuche ich regelmässig Start-up-Konferenzen und engagiere mich als Jurorin bei Wettbewerben oder auf Twitter, wo ich mittlerweile 8000 Follower habe. Einfach nach coolen, technik-verrückten Hipstern und Geeks zu suchen, reicht nicht. Die Kunst ist es, herauszufinden, welche Start-ups und Technologien unternehmerisch interessant sein könnten für Swisscom. Ein Beispiel: Unseren beliebten Callfilter fürs Festnetz konnten wir nur implementieren, weil ein Start-up aus der Romandie die Blacklist und die Technologie weit genug entwickelt hat. Können wir als Swisscom bei Start-ups mit stolzer Brust antanzen? Absolut tabu. Austauschen auf Augenhöhe ist ein Muss. Denn nur so funktioniert partnerschaftliches Kommerzialisieren.

  

Philippe Douglas, Service Desk Quality Manager, Lausanne

«Ich habe meine Karriere im Profifussball begonnen.»

Ich war 18 Jahre alt: Nach dem Gymnasium stieg ich in die Welt des Profifussballs ein. 1989 stand ich mit Stéphane Chapuisat auf dem Basler Rasen, als die Schweiz gegen Belgien ein 2:2 machte. Parallel zu meiner Sportlerkarriere habe ich an mehreren Schulen und IT-Instituten meine Computerkenntnisse ausgebaut. Heute arbeite ich als Quality Manager bei Swisscom. Nun sind es schon 15 Jahre, die ich im IT-Bereich tätig bin, stets im Support. Dabei hilft mir meine Erfahrung, die ich während meiner Sportlerkarriere gesammelt habe: Sie hat mich stressresistent gemacht und mir gelehrt, richtig zu kommunizieren. Jeder Tag bringt neue Aufgaben, er macht mich zufrieden und fordert mich. Ich will produktiv sein - und bei der Arbeit meinen eigenen Werten treu bleiben. Das ist meine Motivation.

Michael Meister, Marketing Specialist, Bern

«Privat wäre ich ohne Chatbot aufgeschmissen.»

Japaner lieben Roboter. Sie sehen sie als Mitmenschen - und nicht bloss als programmierten Gegenstand. Mich faszinieren Chatbots. Bei Swisscom entwickle ich einen für Skype for Business: Das finde ich klasse, weil ich dabei eine Art kognitives Individuum erschaffe. Privat wäre ich ohne Chatbot aufgeschmissen - besonders, wenn ich mit meiner japanischen Frau Kie und ihrer Familie kommuniziere. Die Messaging-Lösung Line - das WhatsApp in Asien - übersetzt für uns Englisch-Japanisch in Echtzeit. Meine Frau lernte ich vor eineinhalb Jahren kennen während meines Sprachaufenthalts. Danach haben wir täglich über Facetime telefoniert, auch zum Einschlafen: sie in Fukuoka, ich in Matzendorf. Im Sommer ist Kie zu mir gezogen. Endlich sind wir vereint.