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Wir sind Swisscom.

Tiziana Conzett, Lernende Netzelektrikerin EFZ, Trimmis

«Ich mag es nicht, nur rumzuhocken.»

Ich wollte schon immer etwas mit Strom machen. Bald werde ich als erste Frau die Lehre zur Netzelektrikerin EFZ abschliessen. In meinem Team bei cablex gehöre ich einfach dazu. Aber wenn ich auf der Baustelle ankomme, schauen viele erst mal neugierig. Was ich an meinem Job mag? Es gibt keinen typischen Tag. Ich bin viel draussen und lerne Dörfer kennen, von denen ich noch nie gehört habe. Privat bewege ich mich auch gern – gehe mit meinem Freund schwimmen, fahre Ski, wandere. Auf den ersten Blick wirke ich schüchtern. Dabei bin ich eine aufgestellte Person und kann mich schnell ärgern. Wenn morgens auf der Baustelle die Rohranlage mal nicht funktioniert, nervt mich das. Nach dem Lehrabschluss werde ich als Glasfaser-Spleisserin arbeiten. Diese Technologie fasziniert mich.

Reto Wehrli, Software-Entwickler, Zürich

«Als Vater steckst du zurück, bis deine Zeit kommt.»

Viele denken, als Software-Entwickler programmiere ich bloss starren Code. Doch wie kreativ dieser Job tatsächlich ist, wissen sie nicht: Zuerst gibt es ein Problem. Um es zu lösen, wähle ich einen von tausend Wegen. Es ist wie die Handschrift eines Künstlers, versteckt in einem Programm. Genauso habe ich meine eigene Art, meine Tochter anzuziehen. Ob sie eine grüne oder rote Hose anhat, ist der Kleinen egal. Mutter und Vater können zwei Wege gehen, die sich auf das gleiche Ziel zu bewegen: eine angezogene Tochter. Die Kleine kam letztes Jahr zur Welt. Zu Beginn war ich quasi ein Seitenwagen und primär für die Infrastruktur zuständig. Als Vater steckst du zuerst zurück, bis deine Zeit kommt. Bei Swisscom besuchte ich einen Väter-Crashkurs – aus Neugier, wie es anderen Vätern geht. Viele revidieren nach der Geburt ihre Vorstellung, etwa im Home Office auf ein kleines Kind aufpassen zu können. Ich bin da weniger Illusionist, vielmehr Pragmatiker. Was ich bei Swisscom schätze, ist meine Zeitautonomie. Kurzfristig zum Kinderarzt? Kein Problem.

Jean-Louis Monnet, Teamleader Customer Care, Sion

«Ich lebe Vielfalt. Jeden Tag.»

Ich lebe seit über 25 Jahren in Ardon und habe drei Kinder. Als Sportler bin ich beim Skifahren, Motorradfahren und Bergsteigen gern mit meinen Freunden unterwegs. Ich bin Teamleader bei Swisscom und auch im Gemeinderat von Ardon aktiv. Durch die Aufgabe in meiner Gemeinde konnte ich viele Kontakte im Kanton Wallis und darüber hinaus knüpfen. Bei Swisscom habe ich meine Beziehungen zu meinen Kollegen vertieft und ausgebaut und an verschiedenen Aktivitäten teilgenommen. Bei Abstimmungen war ich mitunter bei dem einen oder anderen Thema zurückhaltend und habe sehr oft das Unternehmen in wichtigen Momenten in Schutz genommen. Ich stehe zu meinen Entscheidungen und erläutere meine Position.

David Rossé, Corporate Responsibility Manager, Bern

«Ich will eine Welt ohne Hindernisse.»

Ich verantworte bei Swisscom das Thema Barrierefreiheit. Mein Ziel ist, dass alle Menschen mit einer Sinnesbeeinträchtigung Zugang zur digitalen Welt erhalten. Das ist noch nicht überall der Fall – auch nicht bei Swisscom. Ich will das ändern. Zu Beginn war es nicht einfach, Mitstreiter für dieses Thema zu finden. Ich musste viele Kollegen erst aufklären, wo die Probleme liegen. Für die Produktenwickler ist Barrierefreiheit eine von ganz vielen Anforderungen. Deshalb sind sie gezwungen, Prioritäten zu setzen. Ich bin allerdings Pragmatiker - vielen Betroffenen ist mit kleinen Verbesserungen bereits sehr geholfen. Das tun wir auch, zum Beispiel bei Swisscom TV. Das positive Feedback der Betroffenen motiviert mich und meine Mitstreiter. Wir brauchen diese Energie, denn es gibt noch viel zu tun.

Michael Meister, Marketing Specialist, Bern

«Privat wäre ich ohne Chatbot aufgeschmissen.»

Japaner lieben Roboter. Sie sehen sie als Mitmenschen - und nicht bloss als programmierten Gegenstand. Mich faszinieren Chatbots. Bei Swisscom entwickle ich einen für Skype for Business: Das finde ich klasse, weil ich dabei eine Art kognitives Individuum erschaffe. Privat wäre ich ohne Chatbot aufgeschmissen - besonders, wenn ich mit meiner japanischen Frau Kie und ihrer Familie kommuniziere. Die Messaging-Lösung Line - das WhatsApp in Asien - übersetzt für uns Englisch-Japanisch in Echtzeit. Meine Frau lernte ich vor eineinhalb Jahren kennen während meines Sprachaufenthalts. Danach haben wir täglich über Facetime telefoniert, auch zum Einschlafen: sie in Fukuoka, ich in Matzendorf. Im Sommer ist Kie zu mir gezogen. Endlich sind wir vereint.

Penny Schiffer, Head of StartUp Initiatives, Zürich

«Bei Start-ups mit stolzer Brust antanzen? Absolut tabu.»

Ohne mein Netzwerk hätte ich das eine oder andere Start-up nicht entdeckt. Deshalb besuche ich regelmässig Start-up-Konferenzen und engagiere mich als Jurorin bei Wettbewerben oder auf Twitter, wo ich mittlerweile 8000 Follower habe. Einfach nach coolen, technik-verrückten Hipstern und Geeks zu suchen, reicht nicht. Die Kunst ist es, herauszufinden, welche Start-ups und Technologien unternehmerisch interessant sein könnten für Swisscom. Ein Beispiel: Unseren beliebten Callfilter fürs Festnetz konnten wir nur implementieren, weil ein Start-up aus der Romandie die Blacklist und die Technologie weit genug entwickelt hat. Können wir als Swisscom bei Start-ups mit stolzer Brust antanzen? Absolut tabu. Austauschen auf Augenhöhe ist ein Muss. Denn nur so funktioniert partnerschaftliches Kommerzialisieren.

  

Philippe Douglas, Service Desk Quality Manager, Lausanne

«Ich habe meine Karriere im Profifussball begonnen.»

Ich war 18 Jahre alt: Nach dem Gymnasium stieg ich in die Welt des Profifussballs ein. 1989 stand ich mit Stéphane Chapuisat auf dem Basler Rasen, als die Schweiz gegen Belgien ein 2:2 machte. Parallel zu meiner Sportlerkarriere habe ich an mehreren Schulen und IT-Instituten meine Computerkenntnisse ausgebaut. Heute arbeite ich als Quality Manager bei Swisscom. Nun sind es schon 15 Jahre, die ich im IT-Bereich tätig bin, stets im Support. Dabei hilft mir meine Erfahrung, die ich während meiner Sportlerkarriere gesammelt habe: Sie hat mich stressresistent gemacht und mir gelehrt, richtig zu kommunizieren. Jeder Tag bringt neue Aufgaben, er macht mich zufrieden und fordert mich. Ich will produktiv sein - und bei der Arbeit meinen eigenen Werten treu bleiben. Das ist meine Motivation.

Justus Pfeiffer, Lernender und Work Smart Coach, Zürich

«Ich arbeite, wenn andere feiern.»

Ich bin ein Workaholic. Während andere am Freitagabend die Clubs unsicher machen, arbeite ich an meinem Lieblingsprojekt: dem Zurkow-Festival. Das ist ein Startup- und Kulturaustausch zwischen der Schweiz und Polen. Angefangen hat es als Idee für eine Gruppenarbeit in der Berufsschule. Dann hat mich der Ehrgeiz gepackt. Ich wollte beweisen, dass wir die Idee auch wirklich umsetzen können. Jetzt organisieren wir in einem internationalen Team das Festival für 1'500 Teilnehmer. Für mich ist das eine super Erfahrung. Ich habe gelernt, meine eigenen Ressourcen gut einzuteilen. Sonst würde ich das nicht schaffen. Diese Einstellung versuche ich auch bei Swisscom vorzuleben. Als Work Smart Coach helfe ich anderen Teams, effizienter zu arbeiten. Mit den richtigen Tools lässt sich viel erreichen. Der Rest ist Disziplin und die Bereitschaft, Sachen einfacher zu machen.

Domenic Schüpbach, Lean Manager, Bern

«Ich strebe nach Perfektion.»

«Kaizen» ist japanisch. Es beschreibt das Streben nach ständiger Verbesserung. Meine Aufgabe ist es, diese Denkhaltung bei Swisscom zu verankern. Ich lebe Kaizen auch bei Yokko, meiner Band. Jeder Song ist zuerst einmal ein Prototyp. Den testen wir an Konzerten. Und dann verbessern wir ihn - immer wieder. Letzten Herbst ging es für Yokko nach Japan. Unser erster Auftritt ausserhalb von Europa. Unfassbar, wo es mich mit der Musik hintreibt. Das macht mich stolz, ist aber kein Grund abzuheben. Ich kann nicht leben von der Musik. Das steht für mich auch nicht im Vordergrund. Meine Arbeit bei Swisscom ist ein wichtiger Ausgleich zur Musik. Ein Ort, an dem ich noch viel verändern kann und will.

  

Estelle Pugin, Sales Consultant Shop, Lausanne

«Alles ging rasend schnell. Aber zum Glück gut.»

Ich arbeite im Shop von Métropole 2000 in Lausanne. Nach der Schule habe ich ein EFZ als Logistikerin erworben. Danach absolvierte ich eine Ausbildung zur Finanzberaterin bei SwissLife Select. Ich habe festgestellt, dass mir der Kundenkontakt wichtig ist. Deshalb arbeite ich heute als Sales Consultant bei Swisscom. Über unsere normale Arbeit hinaus muss man in diesem Beruf auf alles vorbereitet sein. Im August brach eine Kundin kurz vor Ladenschluss mit zwei Herzstillständen zusammen. Instinktiv brachte ich die Frau in die Seitenlage und führte mit Unterstützung des Sicherheitspersonals eine Herzmassage durch, bis der Krankenwagen eingetroffen war. Alles ging rasend schnell. Schliesslich erfuhren wir aber, dass die Kundin das Ganze gut überstanden hatte.

Tulu Budesa, HR Marketing Manager, Bern

«Schon mein ganzes Leben lang knacke ich Menschen.»

Meine Wurzeln habe ich im Iran. Im Herzen bin ich ein Berner Meitschi. Schon als kleines Mädchen habe ich einen starken Willen entwickelt, Kulturen zu verbinden - und die Menschen zu knacken, bis sie mich in ihre Gruppe integrieren. Mich in andere hineinzuversetzen, zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. In meinem Job bei Swisscom tue ich das Gleiche: Ich versetzte mich in die Lage von IT-Datascientists und Software-Entwicklern - und frage mich: Wie kann Swisscom für sie eine attraktive Arbeitgeberin sein? Denn wir brauchen die richtigen Leute am richtigen Ort, um mit neuen Technologien und agilen Arbeitsmethoden wie Holacracy zu arbeiten. Ich suche gezielt Menschen, die zum Spirit von Swisscom passen, weil es der ist, der uns alle verbindet. Denn Know-how verändert sich. Doch Menschen bleiben Menschen.

  

Sascha Gysel, Leiter e-foresight Digital Banking Think Tank, Zürich

«Kein Tag ist wie der andere.»

Mein erstes Start-up im Online-Bereich gründete ich während meiner Informatik-Lehre – und das zweite einige Jahre später in Peking. Was mich am Unternehmertum fasziniert? Das Ungewisse und die stetige Veränderung. Gerade die Zeit in China war unglaublich abwechslungsreich, kein Tag war wie der andere. Flexibel und offen sein, sich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten, waren die Gebote der Stunde. Heute führe ich mit e-foresight eine Art Start-up innerhalb der Swisscom. Als unabhängiger Think Tank begleiten wir Banken in der digitalen Transformation. Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz, neue Geschäftsmodelle und das veränderte Kundenverhalten haben einen grossen Einfluss auf die gesamte Finanzindustrie. Damit wir unsere Kunden bei der Transformation unterstützen können, müssen wir uns als Think Tank selbst immer weiterentwickeln und Neues dazulernen. Und genau deshalb liebe ich meinen Job.

Dominic Corti, Senior Escalation Manager, Bern

«Ich bewahre immer einen kühlen Kopf.»

Wenn bei mir das Telefon klingelt, herrscht Alarmstimmung. Als Escalation Manager bin ich die erste Anlaufstelle für Grossstörungen. Das sind die Störungen, über die im «20 Minuten» berichtet wird. Stresst mich das? Heute nicht mehr. Ich muss auch in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren. Für die Kunden ist Transparenz sehr wichtig. Sie wollen wissen, wo wir in der technischen Entstörung stehen und was wir herausgefunden haben. Einfach und sachlich erklärt. Ich teile eine Grossstörung immer in verschiedene Phasen ein und priorisiere kurz-, mittel- und langfristige Aktivitäten. Dabei lasse ich mir verschiedene Optionen offen. Nie alles auf eine Karte setzen. Das methodische Vorgehen kommt mir auch privat zugute. Ich heirate dieses Jahr. Ein emotionales Grossprojekt, aber kein Grund, die Feuerwehr zu rufen.

Lukas Hohl, ICT Architekt, Zürich

«Ich achte auf die Ungereimtheiten.»

Ich muss die richtigen Prioritäten setzen. Das ist das Wichtigste in meinem Job. Als einer der Product Owner im Bereich Swisscom TV bin ich Dreh- und Angelpunkt für die Anliegen der Kunden, Manager, Entwickler und Partner. Ihre Anforderungen übersteigen meist meine verfügbaren Mittel und Ressourcen. Dann kommt die Stunde der Wahrheit: Was gehen wir zuerst an? Was muss warten? Meine Entscheidungen haben unmittelbaren Einfluss auf das Kundenerlebnis von über einer Million TV-Nutzer. Mein Anspruch ist es, den Kunden das beste Erlebnis zu bieten. Das sorgt manchmal für schlaflose Nächte. Ich achte bei der Entscheidung auf die Details, auf die kleinen Ungereimtheiten. Sie machen häufig den Unterschied aus. Zum Glück entwickelt man dafür mit der Zeit ein Bauchgefühl.

  

Arijana Walcott, Business Development Manager, Outpost Palo Alto

«Mittendrin im kleinen Culture Clash»

Im Silicon Valley spüre ich für Swisscom Trends auf. Ich verbinde Menschen mit Menschen, mit Themen, mit Ressourcen. Manchmal kommt es dabei zu einem kleinen Culture Clash, in dem ich vermitteln muss: Zwischen meinen Swisscom Kollegen, die eine Technologie erst genau prüfen wollen, und den kalifornischen Start-Up-Wilden, die sofort entscheiden. Ich bin selbst ungemein ungeduldig – wahrscheinlich gefällt es mir deshalb so gut, weil hier alle so sind. Klar, fehlen mir meine Familie und Freunde in der Schweiz. Mein 3-jähriger Sohn skypt jeden Tag mit meiner Mama: Sie lesen Bücher oder spielen Theater. Doch nächstes Jahr schon ist meine Zeit im Aussenposten vorbei und wir kehren zurück in die Schweiz. Schön und schade.