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Sicher in die Ferien





Neue autonome Kameras

Auch in den Ferien das Daheim immer in Sichtweite

Nur beim Urlaub auf Balkonien ist das Zuhause noch näher: Dank Sicherheitskameras hat man Haus, Garten und Auto immer in Sichtweite. Erstmals sind die neusten Kameras völlig autonom: Dank Akkubetrieb und Übertragung der Bilder über das Mobilfunknetz.

Roger Baur, 15. Juni 2018

Es muss nicht gerade ein Einbruch sein. Manchmal genügt auf der Reise auch schon die simple Frage: «Haben wir die Balkontür wirklich geschlossen?», um ein beunruhigendes Gefühl mitfliegen zu lassen. Einst schlug bei diesen Gedanken die Stunde der Nachbarn – seit einigen Jahren genügt ein Blick ins eigene Smartphone: Heimkameras geben jederzeit die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist zu Hause. Mehr noch: Sie alarmieren sogar aktiv, wenn sich etwas bewegt, wo doch eigentlich alles ruhig sein sollte.
In diesem Jahr nun hat mit der Arlo Go eine ganz neue Kamerageneration den Markt betreten. Die kleine Cam aus dem Hause Netgear ist nämlich neu in der Lage, unabhängig vom Stromnetz und sogar ausserhalb der WLAN-Reichweite zu arbeiten: Die Batterie hält mehrere Wochen bis mehrere Monate durch – und die Signale wandern übers 4G Mobilnetz direkt in die Cloud. Bei Swisscom muss für diese Verbindung nicht einmal ein zusätzliches Abo abgeschlossen werden: Mit «Multi Device» können dem eigenen inOne mobile Abo ganz einfach zusätzliche Geräte hinzugefügt werden. Ein Tracker, ein Tablet, ein Laptop, ein zweites Smartphone – oder eben eine Kamera. Je nach Abo sind zusätzliche Devices inbegriffen oder kosten je nach Gerätetyp 3, 5 oder 10 Franken monatlich.

Mit der Arlo Go lässt sich so nicht nur die eigene Wohnung, sondern auch der Garten oder die Garage überblicken. Wichtig dabei ist allerdings, dass weder der öffentliche Raum, noch die Grundstücke oder Einheiten von anderen Personen ins Visier genommen werden. Wer den Eingang oder andere zugängliche Stellen überwacht, sollte zudem mit einem Schild auf die Videoüberwachung aufmerksam machen.

«Wenn die Kamera sichtbar ist, wirkt sie präventiv gegen Einbrüche.»

Da stellt sich die Frage, ob gerade sichtbare Kameras nicht auch präventiv gegen Einbrüche wirken? «Wir pflegen hier zu sagen: Nützts nüt so schadets nüt. Kameras können durchaus eine abschreckende Wirkung haben, per se einen Einbruch verhindern tun sie aber nicht», sagt Florian Schneider von der Kantonspolizei St. Gallen. Und Ralph Hirt von der Kantonspolizei Zürich erklärt: «Wenn sie sichtbar ist, wirkt sie präventiv. Wir nehmen bei Ermittlungen auch Aufnahmen entgegen. Ob sie dann jeweils verwendet werden dürfen, entscheidet aber immer die Staatsanwaltschaft.»
Ganz generell ist das Einbruchsrisiko in den letzten Jahren wieder gesunken: Verzeichnete die Schweizer Kriminalstatistik noch vor fünf Jahren über 200 Einbrüche pro Tage, waren es im letzten Jahr noch durchschnittlich 113. Nichts geändert hat sich jedoch an der Vorgehensweise: «Die Einbrüche erfolgen praktisch zu jeder Tageszeit, sie erfolgen schnell und möglichst leise, oft durch Aufbrechen von schwachen, nicht besonders massiven oder gesicherten Türen, Fenstern und Lichtschächten mittels Geissfüssen und Schraubenziehern sowie durch Aufbohren von Schlössern mit Akkubohrern», erklärt Anna Ehrensperger von der Axa-Versicherung. Gerne gestohlen werde dabei alles, was sich schnell zu Geld machen lässt. Dazu gehören neben Schmuck, Velos und Skiern auch Wein.

Schweizer Hersteller mit Weitsicht

Attraktiv sind für Langfinger auch länger leerstehende Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Chalets. Auch hier kann die Arlo Go gute Dienste leisten, gerade wenn vor Ort kein Festnetz-Anschluss in Betrieb ist. Wer hingegen nur Innenräume oder den angrenzenden Garten überschauen will, kann auch zu einem klassischen Modell mit WLAN oder sogar einer Kabelverbindung greifen. So etwa die exklusiv bei Swisscom erhältliche und mit zahlreichen zusätzlichen Mess-Sensoren ausgestattete «Qbee» oder die Kameras der Circle-Serie aus dem Haus des Schweizer Herstellers Logitech. Das jüngste Modell, die «Circle 2», überraschte Tester vor allem dank ihrem Weitwinkel: Sie überblickt bis zu 180 Grad. Zum Vergleich: Die Arlo Go kommt auf 130, Qbee auf 140 Grad.

Die Sicherheitskameras liefern Bilder und Videos in HD-Qualität direkt aufs Handy. Bei definierten Ereignissen oder wann immer Sie einen Blick werfen wollen.

Sowohl Qbee wie Circle lassen sich übrigens bequem über die Swisscom Home App einbinden. Die Arlo Go hingegen wird – wie alle anderen Netgear Arlo-Modelle auch – über die Arlo-App genutzt.
In Zukunft dürfte die Zahl an drahtlosen, über das Mobilnetz vernetzten Kameras zunehmen. Und mit der Einführung von 5G, das Swisscom ab diesem Jahr in der Schweiz aufbaut, erschliessen sich ganz neue Möglichkeiten. Einerseits ermöglicht diese Technologie eine wesentlich höhere Bandbreite und damit auch ein qualitativ noch besseres Bild. Eine UHD-Übertragung aus dem eigenen Garten ist dann kein Problem – und damit auch die Möglichkeit, sogar eine Ameise auf dem Grashalm zu erkennen. Und das alles bei schier endloser Batteriekapazität. Denn auch das wird 5G bringen: Einen wesentlich tieferen Energieverbrauch.

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Swisscom verbindet Ihre Kamera

Mit Swisscom verbinden Sie Sicherheitskameras entweder über Ihr WLAN oder das Mobilfunknetz. Mit den neuen Multi Device Optionen erhalten Sie zu Ihrem inOne mobile Abo kostenlos weitere SIM-Karten. Je nach Abo ist die Option für mehrere Kameras inbegriffen oder für 10.- pro Monat erhältlich.

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