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Swisscom Infos und Fakten

Swisscom setzt auf alternative Glasfasertechnologien – auch im Kanton Freiburg

Bern, 1. Februar 2017




Digitale Anwendungen wie HD-Streaming, UHD-Fernsehen oder Teleworking werden für die Bevölkerung immer wichtiger. Auch im Kanton Freiburg tragen sie zum laufend steigenden Datenvolumen bei: Allein im Festnetz von Swisscom verdoppelt sich dieses alle 16 Monate. Dies bedingt einen raschen Ausbau der nötigen Breitbandinfrastruktur. Alternative Glasfasertechnologien wie Fibre to the Street (FTTS) und Fibre to the Building (FTTB) erlauben eine Beschleunigung des Netzausbaus. Dank einer Einigung zwischen den Kooperationspartnern ftth fr und Swisscom werden diese Glasfasertechnologien künftig auch im Kanton Freiburg vermehrt zum Einsatz kommen.




In den vergangenen Jahren haben Netztechnologien einen rasanten Fortschritt erlebt. So lassen sich durch eine Kombination von Glasfaser- und Kupferleitungen heute Bandbreiten realisieren, die das wachsende Datenvolumen über die nächsten Jahre hinweg bewältigen können. "Vor zehn Jahren hätte noch jeder Ingenieur betont, dass mehr als 20 Mbit/s auf einer Kupferleitung nie möglich sein werden", erläutert Markus Reber, Leiter Swisscom Netzbau. "Unterdessen haben wir bei Swisscom bewiesen, dass das Fünfundzwanzigfache möglich ist: dank Fibre to the Street (FTTS) oder Fibre to the Building (FTTB) erreichen wir in Verbindung mit der neusten Übertragungstechnologie G.fast Bandbreiten von bis zu 500 Mbit/s. Wir sind überzeugt, dass der Einsatz dieser Glasfasertechnologie der richtige Weg ist, um die rasant wachsenden Anforderungen unserer Kunden zeitnah zu befriedigen – auch im Kanton Freiburg" schaut Reber in die Zukunft. Da Swisscom die Glasfaser nicht bis zur Steckdose verbaut, bringt das Unternehmen hohe Bandbreiten viel rascher und kostengünstiger in die Fläche.




Swisscom setzt auf einen Technologiemix

Swisscom setzt bei der schweizweiten Modernisierung der Festnetz-Breitbandinfrastruktur auf einen Technologiemix, der aus unterschiedlichen Glasfasertechnologien besteht. Diese Strategie erlaubt es, hohe Brandbreiten rasch und kostengünstig in der ganzen Schweiz auszubauen – auch ausserhalb von Ballungszentren. Mittelfristig will Swisscom so das Netz in jeder  Schweizer Gemeinde modernisieren. Bis Ende 2020 profitieren 85% aller Wohnungen und Geschäfte über einen Breitbandanschluss mit mindestens 100 Mbit/s.


Die unterschiedlichen Technologien basieren alle auf der Glasfaser, die immer näher zu den Kunden rückt – anders als bei FTTH, nutzen die Glasfasertechnologien FTTC, FTTS und FTTB auf den letzten Metern die bestehenden Kupferkabel:




Vertragsabschluss ermöglicht alternative Glasfasertechnologien

2012 haben ftth fr und Swisscom einen Kooperationsvertrag zur flächendeckenden Erschliessung des gesamten Kantons Freiburg mit der Netztechnologie Fibre to the Home (FTTH) bis im Jahre 2027 unterzeichnet. In den vergangenen vier Jahren konnten dank dieser Partnerschaft rund 46 000 Wohnungen und Geschäfte mit FTTH erschlossen werden – dies entspricht rund einem Drittel aller Wohnungen und Geschäfte im Kanton Freiburg.

 

Im Sommer 2016 hat Swisscom gegenüber ftth fr den Wunsch geäussert, im Rahmen der Kooperation keine neuen Gebiete im Kanton Freiburg mit der FTTH-Technologie mehr zu erschliessen. Swisscom wird im Kanton Freiburg vermehrt und auf eigene Rechnung alternative Glasfasertechnologien wie FTTC, FTTS und FTTB einsetzen und den Ausbau damit beschleunigen. Nach einer sechsmonatigen Verhandlungsphase haben sich die beiden Partner nun auf einen entsprechenden Vertrag geeinigt. Dieser sieht vor, die Kooperation in reduziertem Umfang für den Netzunterhalt des gemeinsamen Netzes sowie für vertraglich vereinbarte und bereits begonnene Projekte weiterzuführen.




Erste Gemeinden profitieren bereits – weitere folgen

Insgesamt sechs Gemeinden wie zum Beispiel Châtillon oder Morlon profitieren bereits von einem FTTS/FTTB-Netz. Der Ausbau schreitet nun rasch voran: in sieben Gemeinden haben die Bauarbeiten bereits begonnen. Rund dreissig weitere Gemeinden wie zum Beispiel Misery-Courtion sind in den Jahren 2018 und 2019 geplant.




Hohe Investitionen in die Breitbandversorgung der ganzen Schweiz

Swisscom investierte 2016 über CHF 1,7 Mrd. in ihre IT und Infrastruktur. Insgesamt hat Swisscom bis Ende September 2016 über 3,4 Millionen Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband erschlossen – davon über 2,4 Millionen mit alternativen Glasfasertechnologien. So bezeichnet Swisscom glasfaserbasierte Technologien wie Fibre to the Curb (FTTC) mit Vectoring, Fibre to the Street (FTTS), Fibre to the Building (FTTB) und Fibre to the Home (FTTH).

 

Mittelfristig plant Swisscom die Festnetz Breitbandinfrastruktur in allen Schweizer Gemeinden zu modernisieren. Dadurch profitieren bereits Ende 2020 rund 85 Prozent aller Schweizer Haushalte und Geschäfte von einer Bandbreite mit mindestens 100 Mbit/s. Bei der Breitbandabdeckung belegt die Schweiz gemäss dem aktuellen Akamai-Report[1] welt- und europaweit Spitzenplätze, so Rang 3 in Europa bei der Abdeckung mit Hochbreitband (>10 Mbit/s).


[1] «The State of the Internet» (2. Quartal 2016): http://www.akamai.com/stateoftheinternet




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