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Medienmitteilung

Swisscom veräussert Teil der Immobilien an Credit Suisse Asset Management

02. März 2001

Immobilien gehören nicht zum Kerngeschäft von Swisscom - die Reduktion der Arbeitsstellen und der Fläche pro Arbeitsplatz sowie neue Technologien führen zu einem weiter sinkenden Immobilienbedarf im Unternehmen. Aus diesen Gründen entschied Swisscom, einen Teil der Liegenschaften zu veräussern und sich in den weiterhin benötigten Objekten einzumieten.

 

Geschäftsgebäude an guten Lagen - Teil wird von Swisscom zurückgemietet

Den Zuschlag für das Immobilien-Paket erhält ein von Credit Suisse Asset Management (CSAM) geführtes Konsortium. Das Portefeuille umfasst 28 Geschäfts- und Bürogebäude mit einer Gesamtmietfläche von rund 380'000 Quadratmetern. Die veräusserten Gebäude sind vorwiegend in Stadtzentren oder städtischen Agglomerationen der deutsch- und französisch-sprachigen Schweiz gelegen und eignen sich auch aufgrund ihrer Ausstattung gut für die Nutzung durch Dritte. Zum Portefeuille gehören u.a. das Hochhaus in Winterthur und das Frau-münstergebäude in Zürich. Swisscom wird rund zwei Drittel der Mietfläche mit Mietdauern von einem bis zu 20 Jahren mieten. Schon heute sind über 20% der Fläche an Dritte vermietet. Die Mietkonditionen er-möglichen Swisscom, flexibel auf sich verändernde Bedürfnisse zu reagieren. Die Tochtergesellschaft für das konzernweite Immobilienmanagement, die Swisscom Immobilien AG, wird weiterhin das technische Facility-Management der Immobilien sicherstellen.


Konsequente Umsetzung der Swisscom-Strategie

Mit der Transaktion können wesentliche Immobilienrisiken auf spezialisierte Unternehmen im Immobilienmarkt übertragen werden. Gleichzeitig kann Swisscom die Nutzung der Immobilien konzernweit effizienter gestalten. Swisscom verwendet die erzielten Mittel aus der Veräusserung für Investitionen ins Kerngeschäft, z.B. den Aufbau des UMTS-Netzes in der Schweiz, für Investitionen in die Festnetz-Breitbandtechnologie und die Expansion im E-Commerce. Entsprechend den am 1. März 2001 unterschriebenen Verträgen beträgt der Kaufpreis des Immobilien-Pakets CHF 1,272 Mrd. Swisscom erwartet, dass die Eigentumsübertragung der Gebäude und Grundstücke im April 2001 erfolgen wird. Der Kaufpreis verteilt sich wie folgt auf die Mitglieder des Konsortiums:

CHF 706 Mio. Swiss Prime Site (börsenkotierte Immobilien-Investmentgesellschaft)

CHF 256 Mio. CS Interswiss Immobilienfonds und CS 1a Immo PK Immobilienfonds

CHF 214 Mio. Winterthur Leben

CHF 96 Mio. Pensionskasse der Credit Suisse Group (Schweiz)

Derzeit laufen die Verhandlungen über den Verkauf von weiteren 162 Gebäuden aus dem Swisscom-Immobilienbestand. Falls auch diese Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden können, so erwartet Swisscom aus beiden Transaktionen einen Gewinn nach Steuern von rund CHF 500 Mio.


Bern, 2. März 2001

Kontakt

Swisscom AG
Media Relations
3050 Bern

media@swisscom.com