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Medienmitteilung

Kosten der Grundversorgung sind nicht gedeckt

31. Oktober 2001

Kernelement der Telecom-Grundversorgung in der Schweiz ist der Telefonanschluss, der einen flächendeckenden Zugang zum Telefonieren, Faxen und Internet ermöglicht. Der Umfang der Grundversorgung wird gemäss dem Entscheid des Bundesrates um den digitalen Anschluss (ISDN) ausgeweitet sowie eine Preisobergrenze von monatlich CHF 40 (exkl. Mwst) festgelegt. Swisscom erachtet eine zusätzliche Regulierung von bereits flächendeckend angebotenen Diensten wie ISDN als unnötig und bedauert deshalb diesen Entscheid.

 

Hohe Unterdeckung bleibt bestehen, zum Nachteil der Schweizer Volkswirtschaft

Swisscom weist seit langem darauf hin, dass der herkömmliche Telefonanschluss (analog) mit der heute fixierten Preisobergrenze von CHF 25.25 (inkl. Mwst) nicht kostendeckend ist. Mit dem Entscheid, die Preisobergrenze für den Anschluss per 1. Januar 2003 beizubehalten, bleiben die hohen ungedeckten Kosten in der Grundversorgung bestehen. Die klar unter den ökonomischen Kosten liegende Preisregulierung hemmt zukünftige Investitionen und wirkt sich damit negativ auf die Schweizer Volkswirtschaft aus.
Swisscom wird die genaue Höhe der Kostenunterdeckung bei Vorliegen der detaillierten Ausschreibungsunterlagen für die Grundversorgungskonzession ab 2003 berechnen können. Die Berechnung der ungedeckten Kosten der Grundversorgung orientiert sich an der Berechnung der Interkonnektionskosten und entspricht einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise.

Bern, 31. Oktober 2001

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