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Medienmitteilung

Zwischenbericht per 30. September 2001: Swisscom weiter auf Erfolgskurs

21. November 2001

Der erfreuliche Geschäftsgang von Swisscom setzte sich auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres fort. Die Nettoverschuldung wurde im Jahr 2001 vollständig abgebaut und Swisscom weist per 30. September Nettofinanzmittel in Höhe von CHF 2,82 Mrd. aus.


Trotz selektiven Preissenkungen erfreuliche Segmentsergebnisse

 
Das Segment Fixnet  Retail and Network hielt den Umsatz mit Dritten von CHF 2´311 Mio. trotz Preissenkungen per 1. März 2000 im Vergleich zum Vorjahr stabil. Der Umsatz aus dem Telefonverkehr verzeichnete vor allem wegen tieferen Preisen einen Rückgang von 7,6% auf CHF 823 Mio. Die Verkehrsvolumen sind im nationalen Telefonverkehr im Vorjahresvergleich um 7,1% gesunken und im internationalen Telefonverkehr um 4,3% angestiegen. Die Mehrwertdienste (Value Added Services) steigerten den Umsatz bei weiter zunehmendem Internetverkehr um 35,3% auf CHF 230 Mio. Der Umsatz bei den Anschlüssen erhöhte sich dank der steigenden Anzahl von ISDN-Anschlüssen um 3,1% auf CHF 844 Mio. Der EBITDA des gesamten Segments sank gegenüber dem Vorjahr um 8,4% auf CHF 1´292 Mio.

Der Umsatz des Segments Fixnet  Wholesale and Carrier Services von CHF 974 Mio. blieb im Vergleich zum Vorjahr praktisch konstant. Preisreduktionen beim international ankommenden Verkehr konnten durch volumenbedingten Mehrumsatz bei den nationalen Interkonnektionsdienstleistungen und den internationalen Tochtergesellschaften kompensiert werden. Der Internet- und der Transitverkehr zu Mobile nahmen im Vergleich zum Vorjahr erheblich zu. Der EBITDA des Segments erhöhte sich dank dem gesteigerten Umsatz mit anderen Segmenten gegenüber dem Vorjahr um 62,3% auf CHF 125 Mio.

Der Umsatz von Enterprise Solutions liegt mit CHF 1´354 Mio. um 2% unter dem Vorjahreswert. Aufgrund der Preissenkungen per 1. März 2000 reduzierte sich der Voice-Umsatz um 3,2% auf CHF 757 Mio. Dagegen ist bei den Mehrwertdiensten eine positive Umsatzentwicklung zu verzeichnen. Der Umsatz in der Datenkommunikation nahm um 3,3% auf CHF 580 Mio. ab. Durch den anhaltend starken Wettbewerb sind im Mietleitungsgeschäft preisbedingte Umsatzreduktionen zu verzeichnen. Diese können jedoch durch das starke Wachstum bei IP-basierten Diensten (Internet-Protokoll) für Geschäftskunden im Bereich Corporate Communication Services beinahe kompensiert werden. Die EBITDA-Marge des Segments konnte praktisch auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.

Der Umsatz von Mobile stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15,2% auf CHF 2´327 Mio. Der Schweizer Mobilfunkmarkt wächst weiter, allerdings deutlich langsamer als im Rekordjahr 2000. Mobile konnte den Marktanteil von rund 68% halten und den Teilnehmerbestand im Jahr 2001 um 343´000 auf 3,51 Mio. Kunden steigern. Dadurch stieg der Voice-Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 19,2% auf CHF 1´557 Mio. Der durchschnittliche Umsatz pro Monat und Kunde (ARPU) verläuft mit CHF 83 im Jahr 2001 stabil, liegt allerdings unter dem Vorjahresendwert von CHF 89. Im Bereich Data hält sich das SMS-Geschäft auf einem hohen Niveau. Der gesamte Umsatz in der mobilen Datenkommunikation stieg gegenüber dem Vorjahr um 51,4% auf CHF 162 Mio. Der EBITDA von Mobile verbesserte sich um 23,5% auf CHF 1´405 Mio. und die EBITDA-Marge stieg von 43,5% auf 47,3%.

debitel steigerte den Umsatz in Lokalwährung gegenüber dem Vorjahr um 2,8% auf EUR 1´876 Mio. Als Folge der Wechselkursentwicklung liegt der Umsatz in Schweizer Franken leicht unter dem Vorjahr. Per Ende September verzeichnete debitel europaweit einen Teilnehmerbestand von 9,7 Mio. Das Wachstum im deutschen Mobilfunkgeschäft schwächte sich gegenüber dem Vorjahr ab. Der Mobilfunk-Teilnehmerbestand von debitel in Deutschland wuchs im Jahr 2001 um 18,3% auf 7,09 Mio. Infolge Tarifreduktionen sowie tieferen Prämien- und Hardwareerlösen reduzierte sich der Umsatz des Mobilfunks in Deutschland gegenüber dem Vorjahr geringfügig. Dagegen konnte der Umsatz des internationalen Geschäfts vor allem dank der positiven Entwicklung in den Niederlanden und in Dänemark um 14,3% gesteigert werden. debitel strebt ein solides Gewinnwachstum an: Der EBITDA des debitel-Konzerns erhöhte sich um 23,5% auf CHF 142 Mio. Diese Verbesserung ist im Wesentlichen der guten Entwicklung des internationalen Geschäfts zu verdanken, das per 30. September 2001 ein positives Betriebsergebnis erzielte.

Im Vorjahresvergleich des Segments Übrige reduzierte sich der Umsatz um 6,7% auf CHF 789 Mio. Dies ist vor allem auf die Entwicklung des Geschäfts von Swisscom Systems (Verkauf, Vermietung, Service von Teilnehmervermittlungsanlagen) zurückzuführen. Dessen Umsatz reduzierte sich um 20,4% auf CHF 348 Mio. Der Nettoumsatz (einschliesslich Umsatz mit anderen Segmenten) des Internet Service Providers bluewin AG konnte gegenüber dem Vorjahr um 23% auf CHF 107 Mio. gesteigert werden. Das Wachstum ist zur Hauptsache eine Folge der erhöhten Verkehrsvolumina. bluewin ist mit einem Marktanteil von rund 45% und rund 680´000 aktiven Access-Kunden (Zunahme von 13% in 2001) Schweizer Marktleader. Seit dem 1. Oktober 2000 wird Swisscom Directories voll konsolidiert und trägt damit zu einer Steigerung des EBITDA des Segments bei.


Neues Vorsorgekonzept und Sonderbeitrag an Vorsorgeeinrichtung

 
Swisscom plant im nächsten Jahr die Einführung eines neuen, modernisierten Konzepts für die berufliche Altersvorsorge. Daraus resultieren ausserordentliche Beitragszahlungen von Swisscom in Höhe von CHF 240 Mio. im vierten Quartal 2001. Die Berechnung des endgültigen Effektes auf die Erfolgsrechnung ist noch nicht abgeschlossen; gemäss einer vorläufigen Einschätzung ist mit einem Aufwand von rund CHF 30 bis 70 Mio. zu rechnen, der im vierten Quartal 2001 erfolgswirksam zu buchen wäre. Die Umsetzung des neuen Vorsorgekonzeptes bedarf noch der Zustimmung des Stiftungsrates der Vorsorgeeinrichtung comPlan und der Mitarbeitenden.

Zusätzlich zu dieser ausserordentlichen Beitragszahlung zahlt Swisscom einen einmaligen Sonderbeitrag von CHF 200 Mio. zur Bildung einer Wertschwankungsreserve an die eigene Vorsorgeeinrichtung comPlan. Dieser Beitrag wird ergebnisneutral gegen bestehende Rückstellungen gebucht. comPlan ist erst seit 1999 operativ tätig und verfügt im Unterschied zu anderen Schweizer Vorsorgeeinrichtungen über keine Wertschwankungsreserven, weil sie vom Bund mit einem Deckungsgrad von nur 100% in die Unabhängigkeit überführt wurde. Die Entwicklung der Kapitalmärkte in der Vergangenheit liess keine Bildung von Reserven in der comPlan zu.


Ausblick 2001: leichtes Umsatzwachstum und höherer EBITDA 


Die positive Entwicklung des EBITDA per 30. September 2001 wird sich im vierten Quartal 2001 nicht vollumfänglich fortsetzen. Das Wachstum bei Mobile und debitel verlangsamt sich aufgrund der bereits hohen Marktdurchdringung in der Mobilkommunikation. Im Weiteren fallen im vierten Quartal 2001 höhere Aufwendungen an, unter anderem für Marketing.

Die Kapitalmärkte haben die Telekommunikationsbranche im Jahr 2001 wesentlich nach unten bewertet. In Anbetracht dieser Markteinschätzung überprüft auch Swisscom den Buchwert ihrer Beteiligungen, unter anderem debitel. Eine allfällige Wertberichtigung würde per Jahresende erfolgen. Für das Geschäftsjahr 2001 erwartet Swisscom eine leichte Umsatzzunahme. Der EBITDA wird, unveränderte Marktbedingungen vorausgesetzt, den Vorjahreswert voraussichtlich übertreffen. Dank den ausserordentlichen Erträgen aus dem Verkauf von 25% von Swisscom Mobile AG und der Veräusserung von zwei Immobilienpaketen erwartet Swisscom eine deutliche Steigerung des Reingewinns.

Der detaillierte Zwischenbericht ist im Internet abrufbar unter: http://www.swisscom.com/ir/content/finanzinformationen/geschftsbericht/index_DE.html
Bern, 21. November 2001


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