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Medienmitteilung

Lösungen nach Mass an der Sicherheit '01

07. November 2001

Unter dem Motto « Die schützende Schale für Ihr Sicherheitskonzept.» präsentiert Swisscom in der Halle 3, Stand 3.111 ein breites Angebot an Lösungen. Im Zentrum stehen drei Themenbereiche: Alarmübertragung, Sirenenfernsteuerung und Mobilisierung. An regelmässigen Demonstrationen zeigt Swisscom ihren Kundinnen und Kunden praxisnah, wie individuelle Lösungen funktionieren.

Mit Infranet rechtzeitig alarmiert

Völlig neue Perspektiven für die effiziente und sichere Übertragung kleiner Datenmengen aus zahlreichen Quellen eröffnet das multifunktionale Fernwirksystem Infranet. Es überwacht die verschiedensten Systeme, überträgt Datenpakete sowie Kontaktzustände und löst im richtigen Moment Alarm aus. Infranet ist eine schweizweite Infrastruktur von Swisscom und wird überall dort eingesetzt, wo die Übertragung von Alarmen oder Meldungen jederzeit garantiert sein muss. Es wird beispielsweise zur Übertragung von Brand- und Einbruchalarmen an Feuerwehr oder Polizei, zum Fernablesen von Gas-, Wasser- und Elektrizitätszählern, zur zentralen Erfassung und Auswertung von Gebäudealarmen, zur Übertragung von Publifondaten sowie zur Steuerung und Überwachung von Signalanlagen erfolgreich eingesetzt. Es kann bei praktisch jedem analogen Telefonanschluss eingerichtet werden und ist für eine grosse Anzahl Teilnehmer ausgelegt.

SecurityPac - Lösung für ISDN

SecurityPac erlaubt das Einbinden von digitalen Teilnehmeranschlüssen (ISDN) und optischen Technologien (Glasfaseranschlüsse) in bestehende Infranet-Konzepte. Dieses System zeichnet sich durch hohe Sicherheit bei der Übertragung aus und hat den Vorteil, dass die bestehende Infrastruktur weiterhin genutzt werden kann. Je nachdem, welcher Sicherheitsstandard für die jeweilige Anwendung verlangt wird, bietet Swisscom unterschiedliche Anschlusstypen an. So verlangt beispielsweise die Funktionskontrolle von technischen Anlagen im Gegensatz zu sabotagegefährdeten Objekten keine permanente Überwachung. Der SecurityPac-Anschluss lässt differenzierte Ansprüche zu und wird den Kunden gegen eine monatliche Mietgebühr zur Verfügung gestellt.

Sirenenfernsteuerung - höchster Sicherheitsstandard für Bevölkerungsalarmierung

 
Sicherheit ist in zunehmendem Mass eine Frage der schnellen, leistungsfähigen und flexiblen Kommunikationswege. Bund, Kantone und Gemeinden, die im Katastrophenfall für die Alarmierung der Bevölkerung zuständig sind, brauchen ein System, auf das sie sich verlassen können und das auf dem neusten technischen Stand ist. Das System SFI 457 steht für eine neue Generation von Fernsteueranlagen und geht auf spezifische Bedürfnisse ein. Dank einer offenen Systemarchitektur, der modularen Bauweise sowie einer Fülle an Funktionen und Schnittstellen stehen viele Möglichkeiten offen: beispielsweise die ferngesteuerte Auslösung von Sirenen durch Zivilschutz, Kernkraftwerke, Industrie oder Feuerwehr auf kommunaler, regionaler, kantonaler und nationaler Ebene. Die neue Kommandostelle KSI 457 bildet die Schnittstelle zwischen Bediener und System. Hier wird der Alarm durch Mausklick ausgelöst. Die Sirenen können einzeln, regional, überregional oder sogar kantonsweit ausgelöst werden. Die KSI 457 ist an einem oder mehreren Verteilmodulen VMI 457 angeschlossen. Die KSI kann einzeln oder in Kombination mit dem Mobilisatonssystem KST-NT eingesetzt werden.

Mobilisationssystem KST®NT


Grossbrände, Überschwemmungen, Lawinen, Sturmschäden, Anschläge: Wenn es darauf ankommt, müssen Hilfsdienste schnell und sicher erreicht und ausreichend informiert werden. Dafür sorgt das Mobilisationssystem KST®NT. KST® steht für das bewährte Konzept der Kommandostelle, welche die Einsatzplanung realisiert; NT steht für das Betriebssystem Windows NT und somit für den Einsatz neuer Technologien. Beides zusammen setzt neue Massstäbe im Sicherheitsbereich und ist kompatibel mit analogen und digitalen Mobilisierungstechnologien. Das System lässt sich individuell auf- oder umrüsten. Beispielsweise können die unterschiedlichsten Mobilisierungsmittel wie SMT®, Paging, ISDN, Mobiltelefonie, SMS, Funkempfänger oder Sirenen integriert werden. Doch nicht nur die Mobilisierung, sondern auch die Einsatzüberwachung ist eine zentrale Funktion des Mobilisationssystems. Mannschaften im Einsatz werden überprüft, sodass Nachalarmierungen und Alarmwiederholungen rechtzeitig getätigt werden.

An der Sicherheit ´01 werden die Funktionalitäten wie Mobilisation über Internet, DynGo®- und 2-Netz (Double) Paging, angepasste Benutzeroberfläche usw. des neuen Release 4 verfügbar sein. Besucherinnen und Besucher können das Mobilisationssystem KST®NT an regelmässigen Produktdemonstrationen in der Anwendung miterleben und erhalten ausführliche Informationen.

NEU: Mobilisationssystem SNA10/200

 
Die kantonalen Notrufzentralen verfügen über eine kleine Anzahl (1-4) Kommandostellen KST-NT für die Alarmierung von Rettungsorganisationen. Bei Grossereignissen wie Hochwasser, Sturm, Schneefall mit extremer Lawinengefahr usw. kommt es zu Warteschlangen in der Notrufverarbeitung.
Kantonale Konzeptionen sehen deshalb grundsätzlich die Quartierautonomie vor, um die Notrufzentrale zu entlasten. Das heisst, wenn ein Stützpunkt bzw. eine Feuerwache personell besetzt ist, sollten die weiteren Aufgebote durch diese örtlichen Interventionsorganisationen erfolgen können.
Das Mobilisationssystem SNA 10/200 bietet zur effizienten Bewältigung dieser Aufgaben technische Einrichtungen zur schnellen, sicheren und situationsgerechten Alarmierung des Personals. Als Mobilisationsmittel können Telefon, Natel/SMS, Pager und Fax integriert werden. Mit dem Mobilisationssystem SNA10/200 wird die vollständige Autonomie für die Alarmierung bei lokalen Ereignissen oder für die Nachalarmierung bei Grossereignissen erreicht.

Das System ist auf die Bedürfnisse von kleinen bis mittleren Interventionsorganisationen ausgerichtet und ist sehr flexibel bezüglich Anpassungen an spezielle Kundenbedürfnisse.

Bern, 7. November 2001

Kontakt

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