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Medienmitteilung

Swisscom GAV ab 2004: Verhandlungen durch Gewerkschaften abgebrochen

10. Oktober 2002

Ende September ist der Start zur Erneuerung des Swisscom-Gesamtarbeitsvertrages ab 2004 erfolgt. Die Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern dauern erfahrungsgemäss mehrere Monate. Bereits nach dem zweiten Meeting haben die Personalverbände die Gespräche abgebrochen. Grund sind zu grosse Differenzen in den Ausgangspositionen.

Bevor die Verhandlungen über die inhaltlichen Aspekte der Anstellungsbedingungen ab 2004 überhaupt aufgenommen werden konnten, haben die Personalverbände die Gespräche abgebrochen. Die Verhandlungspositionen von Swisscom und den Personalverbänden liegen zur Zeit zu weit auseinander.

Swisscom beabsichtigt, ihre fortschrittlichen Anstellungsbedingungen in ein innovatives Modell umzubauen, das die neue Gruppenstruktur besser abbildet und den Gruppengesellschaften grössere Flexibilität in der Ausgestaltung ihrer Arbeitsverhältnisse einräumt. Die Gewerkschaften akzeptieren diese Stossrichtung nicht.

Das Timeout gibt den Sozialpartnern nun Gelegenheit, ihre Positionen nochmals zu überdenken. Für die Verhandlungen steht nach wie vor genügend Zeit zur Verfügung. Der jetzige GAV und der Sozialplan sind noch bis Ende 2003 gültig.

Swisscom ist nach wie vor an einer guten Sozialpartnerschaft interessiert und strebt einvernehmliche Lösungen an. Ausdruck der bisherigen guten Zusammenarbeit ist beispielsweise der Gesamtarbeitsvertrag 2001-2003 mit einer 40-Stundenwoche, mit 5 Wochen Ferien, mit modernen Arbeitszeitmodellen und mit marktgerechten, im schweizerischen Vergleich überdurchschnittlich guten Anstellungsbedingungen. Die Sozialplanprogramme von Swisscom sind international gesehen "best practice". So hat Swisscom seit Anfang 1998 über CHF 1,8 Milliarden in Sozialpläne investiert. Swisscom finanziert u.a. das Arbeitsmarktzentrum (AMZ), das Gründerprogramm Co-Motion sowie das Programm der Worklink AG (Vermittlung von Temporärarbeit und vorzeitige Pensionierung für langjährige Mitarbeitende) zu 100 Prozent aus eigenen Mitteln. 97 Prozent aller Mitarbeitenden, die das AMZ durchliefen, konnten erfolgreich weiter vermittelt werden. Seit Beginn der vollständigen Marktöffnung per 1. Januar 1998 musste Swisscom, bedingt durch Marktanteilsverluste und Kostendruck, rund 4'000 Stellen abbauen.

Bern, 10.10.2002

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