Meta Navigation

Medienmitteilung

Swisscom: 1'850 Schulen kostenlos ans Internet angeschlossen

17. Februar 2003

Bisher hat Swisscom rund 3 Millionen Franken für die Installation der breitbandigen Internetanschlüsse an Schweizer Schulen investiert. Die jährlichen, zu Marktpreisen errechneten Betriebskosten betragen heute rund 20 Millionen Franken. Wenn alle 5?000 Schulen angeschlossen sein werden, ergibt dies ein jährliches Engagement von rund 50 Millionen Franken. "In 20 Jahren werden Menschen, die keinen natürlichen Umgang mit dem Internet haben, vor die gleichen Probleme gestellt sein, wie jene, die heute nicht lesen oder schreiben können", sagte Jens Alder, CEO Swisscom. Darum investiert Swisscom in den Bildungs- und langfristig auch in den Wirtschaftsplatz Schweiz. Am Mediengespräch, zu dem Swisscom, der Bund und die Kantone gemeinsam eingeladen haben, erläuterte Mario Annoni die Rolle der Kantone, welche für die Wissensvermittlung bei dieser Bildungsinitiative zuständig sind. "Information and Communication Technology (ICT) nutzen, um zu lernen, und nicht nur lernen, die ICT zu nutzen" sei das Motto der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK), sagte Annoni und fuhr fort: "Wir sind bestrebt, möglichst alle Schulen mit Swisscom ans Internet anzuschliessen". Eric Fumeaux, Direktor des BBT wies auf die durch den Bund eingegangenen finanziellen Verpflichtungen hin, um die Lehrkräfte und Schulorganisationen rasch zu befähigen, ICT als sinnvolle Ergänzung zum Unterricht einzusetzen. Es liege in unser aller Interesse, "vor allen die junge Generation nachhaltig auf die Informationsgesellschaft vorzubereiten", so Eric Fumeaux.

Am Montag ist nun im Depot des Bahnhofs Bern die neue Lokomotive RE-460 der Swisscom-Initiative "Schulen ans Internet" eingeweiht worden. Jens Alder enthüllte zusammen mit Eric Fumeaux und Mario Annoni vor den Medien die Lokomotive der Schweizerischen Bundesbahnen. Mit ihren Fahrten durch die ganze Schweiz soll die Lokomotive ebenfalls zur symbolischen Vernetzung der Schweiz beitragen. Auf beiden Seiten der Lokomotive sind Schulkinder zu sehen, die mit einem Laptop am Rücken unterwegs zur Schule sind ? auf der einen Seite in einer ländlichen Region, auf der anderen Seite in einer Stadt.

Swisscom ist Hauptpartner von Public Private Partnership

 Mit "Schulen ans Internet" ist Swisscom Hauptpartner der vom Bund zusammen mit den Kantonen und privaten Partnern lancierten Bildungsinitiative PPP-SiN (Public Private Partnership ? Schule im Netz). Diese Initiative will die neuen Medien bereits in der Grundschule etablieren. So wird die gezielte Nutzung der Informationstechnologie für die kommenden Generationen zur Selbstverständlichkeit. Swisscom ermöglicht allen Schweizer Schulen einen kostenlosen Internetzugang mit grosser Bandbreite. Ist eine Schule erst einmal am Netz, können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte den Internet-Zugang unbeschränkt und ohne Volumenbegrenzung rund um die Uhr nutzen. Eine zentrale Firewall schützt das Bildungsnetz gegen unberechtigte Angriffe von aussen.

Links zu "Schulen ans Internet":


www.swisscom.com/sai
www.ppp-sin.ch


Zahlen und Fakten zu "Schulen ans Internet":

Die Swisscom-Initiative "Schulen ans Internet" will einen wesentlichen Beitrag zum technologischen Aufschwung der Schweizer Schulen leisten und so die wichtigste Ressource unseres Landes - die Bildung - fördern. Dazu offeriert Swisscom allen Schulen kostenlos einen breitbandigen Internet-Anschluss. Das Ziel des Projektes: Alle Schweizer Schulen sind bis Ende 2005 am Netz. Dass "Schulen ans Internet" auf fruchtbaren Boden fällt, belegen handfeste Zahlen: Per Ende Januar 2003 haben bereits 1'856 Schulen von der Bildungsoffensive profitieren können, das sind schweizweit 26'701 Schulklassen. Theoretisch können heute schon 484'596 Schülerinnen und Schüler über einen von Swisscom gesponserten Breitbandanschluss surfen, wobei ihnen 39'634 PCs und 15'700 MACs zur Verfügung stehen.

Die kleinste bis heute von Swisscom ans Internet angeschlossene Schule ist die Primarschule in Vogorno (TI). Dort haben zehn Schülerinnen und Schüler an vier PCs Zugang zum Internet. Die grösste Schule, die in der Schweiz in den Genuss von "Schulen ans Internet" kommt, ist die Berufsschule St. Gallen: Dort tummeln sich 5'310 Schülerinnen und Schüler auf total 335 PCs zu Schulzwecken im World Wide Web. Technologisch am besten gerüstet ist die Ecole Technique in Porrentruy (JU): Auf 45 Schülerinnen und Schüler kommen 50 vernetzte PCs.


Bern, 17. Februar 2003

Kontakt

Swisscom AG
Media Relations
3050 Bern

media@swisscom.com