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Medienmitteilung

Dialog mit den Gewerkschaften wird fortgesetzt

04. März 2003

Swisscom will bis im Herbst 2003 eine Entscheidungsgrundlage für mögliche zusätzliche Massnahmen zur Arbeitszeitgestaltung entwickeln. Die Personalverbände werden im Projektteam mitarbeiten. Im Zentrum stehen dabei kosten- resp. beschäftigungswirksame Arbeitszeitmodelle. Losgelöst von diesem Projekt wird die im Bau und Unterhalt des Festnetzes tätige Cablex mit den Gewerkschaften Gespräche über eine beschäftigungswirksame Arbeitszeitverkürzung führen. Ein Grossteil der Betroffenen bei Cablex profitiert bis zur Pensionierung mit Alter 60 von den Leistungen des gut ausgebauten Swisscom-Sozialplans.

 

Dialog mit den Gewerkschaften wird weiter geführt

Ende Februar einigten sich die Sozialpartner auf spezielle Massnahmen zum Schutz von Betriebskommissionsmitgliedern, die vom Stellenabbau betroffen sind. Die Gewerkschaften und Swisscom haben zudem vereinbart, die Rolle der Betriebskommissionen und deren Aufgaben ab 2004 im Rahmen der Erarbeitung des Gesamtsarbeitsvertrags (GAV) 2004 zu verhandeln.Bereits früher eingeleitet hat Swisscom verschiedene mit den Gewerkschaften vereinbarte Zusatzmassnahmen wie die Einführung eines Überstundencontrollings, der grosszügige Einsatz des Fonds für soziale Härtefälle, eine Qualifizierungsplanung und die Absicht, offene Stellen wenn immer möglich durch interne Kandidaten zu besetzen. Aus heutiger Sicht rechnet Swisscom damit, dass bis Ende 2003 mehr als 100 vom Abbau betroffene Personen innerhalb des Unternehmens eine neue Stelle antreten können.

 

Umfassende Sozialplanleistungen liegen weit über dem Branchendurchschnitt

Allen Betroffenen, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstellt sind, stehen die Leistungen des geltenden Sozialplans zur Verfügung. Swisscom verfügt über einen im Branchenvergleich weit überdurchschnittlichen Sozialplan. Das Unternehmen hat seit 1998 rund zwei Milliarden Franken in Sozialpläne investiert. Die zentralen Elemente des geltenden Sozialplans sind das Arbeitsmarktzentrum (AMZ), die Worklink AG und das Gründerprogramm Co-Motion. Das AMZ betreut die betroffenen Mitarbeitenden bei vollem Lohn während 12 bis 18 Monaten, zeigt ihnen neue Perspektiven auf und begleitet sie bei der Stellensuche. Von den bisher rund 1500 Personen, die das AMZ-Programm absolviert haben, fanden 93 Prozent wieder eine Stelle innerhalb oder ausserhalb des Unternehmens oder eine andere sozial verträgliche Lösung. Über 50jährige Mitarbeitende der Liberalisierungsgeneration, die vom Abbau betroffen sind, haben Anspruch auf die Leistungen der Worklink AG. Das Unternehmen vermittelt Temporärstellen und unterstützt die Mitarbeitenden bei ihrer Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Das Gründerprogramm Co-Motion schliesslich zeigt den Interessierten Wege in die Selbständigkeit auf und plant sie mit ihnen.

Bern, 4. März 2003

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