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Medienmitteilung

Swisscom Mobile bekämpft Handy-Diebstahl mit IMEI-Sperrung

03. Juni 2003

Wie bisher bei der SIM-Karte (und damit der Rufnummer) ist es neu auch möglich, das Handy selbst auf dem NATEL®-Netz von Swisscom Mobile zu sperren. Diese Sperrung erfolgt bei Modellen der neusten Generation über die Seriennummer des Gerätes, die sogenannte IMEI (International Mobile Equipment Identity). Damit verliert der Diebstahl von Handys allgemein, vor allem aber derjenigen der gehobenen Preisklasse an Attraktivität, da diese mit einer Sperrung unbrauchbar gemacht werden.

Den Verlust des Handys (z.B. nach einem Diebstahl) können Geschädigte der kostenlosen Hotline von Swisscom Mobile rund um die Uhr unter 0800 55 64 64 melden. Anrufende Kunden werden über die Möglichkeiten der SIM-Karten- und IMEI-Sperrung beraten. Eine Anzeige des Diebstahls bei der Polizei ist zwar für die Sperrung nicht erforderlich, wird aber aus versicherungstechnischen Gründen empfohlen. Einmal gesperrte Handys können nach einem Anruf auf die Hotline innerhalb eines Arbeitstages entsperrt werden und sind danach wieder voll funktionstüchtig. Einzige Voraussetzung dafür ist die Identifizierung als rechtmässiger Besitzer des Handys.

Nationale Sperrplattform angestrebt

Swisscom Mobile bekämpft mit der IMEI-Sperrung den Missbrauch mobiler Endgeräte und führt den Dienst als erste Netzbetreiberin in der Schweiz ein. Das führende Schweizer Mobilfunk-Unternehmen strebt eine nationale, netzübergreifende Sperrplattform an; Gespräche mit anderen Netzbetreibern haben bereits stattgefunden. Eine internationale Regelung behandelt die Mobilfunkanbieterin mit zweiter Priorität.

Wichtiger Hinweis: Endgeräte von NATEL® easy Kunden kann Swisscom Mobile nicht über die IMEI-Nummer sperren, da die Identifikation von Handy-Besitzern bei Prepaid-Anschlüssen aufgrund von fehlenden gesicherten Angaben nicht zuverlässig möglich ist. Bei Modellen älterer Bauart ist eine Sperrung ebenfalls nicht möglich, da die Branche erst seit Juni 2002 einen für alle Handy-Hersteller verbindlichen IMEI-Nummerierungsstandard berücksichtigt.


Bern, 3. Juni 2003

Kontakt

Swisscom AG
Media Relations
3050 Bern

media@swisscom.com