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Medienmitteilung

Stiftungsrat entscheidet Massnahmen zu Gunsten der Swisscom-Pensionskasse comPlan

03. Juli 2003

Wie bereits bekannt, weist comPlan per Ende 2002 einen Deckungsgrad von 93,8% aus. Die Unterdeckung ist eine Folge der negativen Entwicklung der Finanzmärkte in den letzten Jahren. comPlan wurde 1999 ohne Wertschwankungsreserve aus der Bundespensionskasse verselbständigt. Obwohl sich die Finanzmärkte in den ersten Monaten 2003 zum Teil erholt haben, sind die Vermögenserträge von comPlan nach wie vor zu tief.

Um das finanzielle Gleichgewicht von comPlan wieder herzustellen, hat der Stiftungsrat von comPlan folgende Massnahmen entschieden:

Auf den versicherten Löhnen wird ab 1. August 2003 ein Sanierungsbeitrag von 3% erhoben. Der Arbeitgeber leistet hiezu 1,8% und alle aktiven comPlan-Mitglieder 1,2%.

Der Zinssatz für die Altersguthaben im Duoprimat wird für das laufende Jahr von bisher 4% auf 3,25% gesenkt. Der Stiftungsrat wird jährlich auf Grund der aktuellen Lage den Zinssatz neu festlegen. Für die Mitglieder im Leistungsprimat wird entsprechend der Massnahme im Duoprimat die Altersrente reduziert; und zwar individuell aufgrund der Höhe der jeweiligen Austrittsleistung per 31. Dezember 2003.

Auf den laufenden Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenrenten wird keine Kürzung vorgenommen. Während der Dauer der Sanierungsbeiträge werden die Renten jedoch grundsätzlich nicht mehr der Teuerung angepasst.

Gemäss Ueli Dietiker, Präsident des Stiftungsrates comPlan, soll mit den Massnahmen ein hohes Leistungsniveau der Pensionskasse gesichert werden: "Die getroffenen Massnahmen sind ausgewogen und massvoll. Damit legen wir die Basis zu einer gesunden Entwicklung der Pensionskasse, wovon die Mitglieder profitieren".

www.pk-complan.ch


Bern, 3. Juli 2003

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