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Medienmitteilung

Swisscom IT Services geht neue Wege mit alternativem Arbeitszeitmodell

23. Februar 2004

Swisscom IT Services bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein alternatives Arbeitszeitmodell an. Mit diesem innovativen und in der Schweiz in dieser Grössenordnung einmaligem Angebot soll die Zahl der Betroffenen des am 23. Oktober 2003 angekündigten Stellenabbaus reduziert werden. Das Angebot richtet sich an rund 2000 Mitarbeitende von Swisscom IT Services.

Der anhaltende Kostendruck führte bei Swisscom IT Services im vergangenen Herbst zu einer strategischen und organisatorischen Neuausrichtung. Das Unternehmen will die Auswirkungen des dadurch notwendigen Stellenabbaus abschwächen. Dazu der IT-Personalchef Roger Fistarol: ?Das Personal kann sich an einem alternativen Arbeitszeitmodell beteiligen. Entscheiden sich die Mitarbeitenden dafür, so reduziert sich durch die Umverteilung der Stellenprozente die Zahl der vom Stellenabbau betroffenen Personen."

Das Modell sieht vor, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitszeit freiwillig um 10 oder 20% reduzieren. Sie können die Arbeitszeitreduktion in Form von zusätzlichen freien Tagen oder als reduzierte Jahresarbeitszeit beziehen. In den ersten zwei Jahren beteiligt sich Swisscom IT Services namhaft (50% im ersten, 45% im zweiten Jahr) an der mit der Arbeitszeitreduktion verbundenen Lohneinbusse. Die am Modell teilnehmenden Mitarbeitenden verzichten bei der nächsten Lohnrunde auf 1% der Lohnerhöhung.

Die Umsetzung hängt im Einzellfall von der betrieblichen Realisierbarkeit ab. Die mit der getroffenen Lösung frei werdenden Stellenprozente werden für die Erhaltung von Arbeitsplätzen eingesetzt, die von einem Abbau bedroht sind. Das Modell wurde unter Einbezug von Mitarbeitenden und den Personalverbänden entwickelt.

Das alternative Arbeitszeitmodell ist eine weitere Ergänzung zu den bereits getroffenen Massnahmen wie Tele- und Teilzeitarbeit sowie Mobilitätspauschalen. Gleichzeitig leistet Swisscom IT Services damit einen Beitrag zur Verbesserung der persönlichen Work-Life-Balance ihrer Mitarbeitenden.

Bern, 23. Februar 2004

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