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Medienmitteilung

Swisscom steigert den Reingewinn

12. Mai 2004

Die Swisscom-Gruppe erzielte im ersten Quartal 2004 ein solides Ergebnis. Der Umsatz (ohne debitel) stieg um 1,2% auf CHF 2,49 Mrd. Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA, ohne debitel) nahm im Vergleich zum Vorjahr um 1,3% auf CHF 1,13 Mrd. ab. Der Reingewinn stieg im ersten Quartal um 19,3% auf CHF 488 Mio. Ohne die debitel-Gruppe erwartet Swisscom für das Geschäftsjahr 2004 bei weiterhin intensivem Wettbewerb und gleichen Regulierungsbedingungen einen konsolidierten Umsatz von rund CHF 10 Mrd. und ein Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund CHF 4,3 Mrd.

Zwischenbericht per 31. März 2004 der Swisscom-Gruppe:

 

 1.1.-31.3.2003

 1.1.-31.3.2004

 Veränderung

Nettoumsatz (in Mio. CHF)

 2459

 2488

 1,2%

EBITDA (in Mio. CHF)

 1141

 1126

 -1,3%

EBIT (in Mio. CHF) 

 715

 732

 2,4%

Reingewinn (in Mio. CHF) 

 409

 488

 19,3%

Equity Free Cash Flow (in Mio. CHF)

 283

 461

 62,9%

ADSL-Anschlüsse (per 31.3.) 

 250'000

 596'000

 138,4%

Kunden Mobile (per 31.3. in Mio.)

 3,63

 3,84

 5,6%

Mitarbeitende (Vollzeitstellen per 31.3.) 

 17'008

 15'759

 -7,3%

Die Beteiligung an debitel wird im Konzernabschluss von Swisscom als Folge des Ende April 2004 abgeschlossenen Verkaufvertrags als nicht weitergeführter Geschäftsbereich bilanziert und in der konsolidierten Erfolgsrechnung, Bilanz und Geldflussrechnung gesondert ausgewiesen.

Die Umsätze von Fixnet und Mobile stiegen im ersten Quartal 2004 um 1,2% bzw. 7,1%. Das Kerngeschäft von Swisscom wurde vom anhaltenden Boom bei den Breitbandanschlüssen ADSL sowie einer weiter steigenden Zahl von Mobilfunk-Kunden geprägt.

Die Abschreibungen der Swisscom-Gruppe verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um CHF 38 Mio. Dies ist vor allem auf tiefere Abschreibungen bei Fixnet als Folge der gestiegenen Anzahl vollständig abgeschriebenen Anlagen zurückzuführen. Der Finanzaufwand von Swisscom halbierte sich gegenüber dem Vorjahr auf CHF 42 Mio. Die Abnahme ist auf tiefere Zinsen und geringere Wertberichtigungen zurückzuführen.

Swisscom hat Ende April 2004 den Verkauf ihrer Beteiligung an debitel an einen internationalen Investor vereinbart. Daher wird debitel im Abschluss als nicht weitergeführter Geschäftsbereich bilanziert. Das Ergebnis von debitel betrug für die ersten drei Monate 2004 minus CHF 15 Mio. (Vorjahr minus CHF 37 Mio.). Darin sind Goodwillabschreibungen von CHF 32 Mio. (Vorjahr CHF 41 Mio.) enthalten.

Die Verbesserung des Reingewinns der Swisscom-Gruppe um 19,3% oder CHF 79 Mio. ist vor allem auf das höhere Betriebsergebnis (EBIT) und den tieferen Finanzaufwand zurückzuführen. Der Gewinn pro Aktie beträgt CHF 7,37 (Vorjahr CHF 6,18).

Swisscom wird wie bereits bekannt gegeben eigene Aktien im Umfang von rund CHF 2 Mrd. über die zweite Handelslinie zurückkaufen. Der Aktienrückkauf wird voraussichtlich am 24. Mai lanciert. Die zu erwerbenden Aktien sind zur Kapitalherabsetzung an der ordentlichen Generalversammlung 2005 vorgesehen.

Ohne die debitel-Gruppe erwartet Swisscom für das laufende Jahr bei weiterhin intensivem Wettbewerb und gleichen Regulierungsbedingungen einen konsolidierten Umsatz von rund CHF 10 Mrd. und ein Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund CHF 4,3 Mrd. Die Investitionen werden im Jahr 2004 bei rund CHF 1,3 Mrd. liegen.

 

Bericht der Segmente

Der Umsatz des Segments Fixnet mit externen Kunden stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,0% auf CHF 1169 Mio. Die Umsatzzunahme ist vor allem auf das weiterhin starke Wachstum bei den Breitbandanschlüssen (ADSL) zurückzuführen.

Der Umsatz des Retail-Verkehrs nahm gegenüber dem Vorjahr um 3,2% ab. Der Rückgang ist vor allem auf die anhaltende Substitution durch Mobilfunk und die Migration von Internet-Verkehr auf ADSL zurückzuführen. Der Umsatz nahm beim Verkehr Wholesale um 3,2% auf CHF 184 Mio. ab. Der Rückgang resultiert aus einer Preisreduktion der regulierten nationalen Interkonnektionspreise sowie aus tieferen Volumen im Bereich International Incoming.

Der Umsatz bei den Anschlussgebühren stieg dank der weiter wachsenden Zahl von Breitbandanschlüssen (ADSL) um 10,9% auf CHF 459 Mio. Die Zahl der ADSL-Anschlüsse nahm gegenüber dem Vorjahr um 346'000 auf 596'000 Anschlüsse zu. Vom Anstieg entfallen 212'000 Anschlüsse auf Bluewin Retail-Kunden und 134'000 Anschlüsse auf Kunden von anderen Anbietern. Die Position Anschlussgebühren umfasst Gebühren für analoge und digitale Anschlüsse, Breitbandanschlüsse (ADSL) von Retail- und Wholesale-Kunden sowie Internet-Abonnementsgebühren. Der Umsatzrückgang beim übrigen Umsatz ist vor allem auf den Verkauf der Beteiligung an Telecom FL AG im Oktober 2003 zurückzuführen.

Der Betriebsaufwand des Segments Fixnet nahm gegenüber dem Vorjahr um 5,7% auf CHF 904 Mio. ab und ist vor allem auf den tieferen Personalaufwand als Folge des tieferen Stellenbestands und reduzierten Aufwands für Stellenabbau zurückzuführen. Die Kosten für Stellenabbau betrugen im ersten Quartal 2004 CHF 3 Mio. (Vorjahr CHF 42 Mio.). Der EBITDA stieg als Folge von Kosteneinsparungen und tieferen Kosten für den Stellenabbau um 14,3% auf CHF 575 Mio. Die EBITDA-Marge betrug 38,9% (Vorjahr 34,4%). Für das Jahr 2004 rechnet Fixnet gegenüber dem Vorjahr mit einem Umsatzrückgang und einem EBITDA in Höhe des Vorjahres.

Das Segment Mobile steigerte den Umsatz mit externen Kunden im Vergleich zum Vorjahr um 6,1% auf CHF 872 Mio. Die Umsatzzunahme bei Connectivity Voice um 3,3% ist hauptsächlich auf die höhere Kundenzahl zurückzuführen, die den Umsatzverlust auf Grund der Vertragsauflösung Mitte 2003 zwischen Swisscom Mobile und Orange für das nationale Roaming überkompensieren konnte.

Die Zahl der Mobile-Kunden wuchs gegenüber dem Vorjahr um netto 204'000 auf 3,84 Mio. Die Zunahme ist insbesondere auf die erfolgreiche Einführung von Vodafone live! im vierten Quartal 2003 zurückzuführen. Bis Ende März 2004 konnten bereits rund 130'000 Kunden gewonnen werden. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) von Mobile konnte auf Vorjahrsniveau gehalten werden.

Der Umsatz von Connectivity Data und Value Added Services stieg gegenüber dem Vorjahr um 12,6%. Die Zunahme ist vor allem auf die erhöhte Kundenzahl und die Direktabrechnung von SMS mit anderen Netzbetreibern (Interworking SMS) zurückzuführen. Die Zunahme beim übrigen Umsatz betrug 62,1% bzw. CHF 18 Mio. und ist vor allem auf die erhöhte Zahl verkaufter Endgeräte zurückzuführen.

Der Betriebsaufwand von Mobile stieg gegenüber dem Vorjahr um 22,4% auf CHF 590 Mio. Im ersten Quartal 2004 fielen erhöhte Kosten für Akquisition und Kundenbindung an. Zudem stiegen die Aufwendungen für den Einkauf von Endgeräten und den Betrieb der Netze. Die erhöhten Ausgaben für Akquisition und Kundenbindung sowie Einkauf von Endgeräten sind vor allem auf die erhöhte Kundenzahl und die erfolgreiche Einführung von Vodafone live! zurückzuführen. Zudem sind im Betriebsaufwand 2004 Kosten einer Neuregelung mit Vodafone für den Zugang zu ihren Produkten und Dienstleistungen, insbesondere zu Vodafone live!, enthalten.

Das Betriebsergebnis (EBITDA) von Mobile sank als Folge der Vertragsauflösung beim National Roaming und der Neuregelung mit Vodafone um 7,1% auf CHF 482 Mio. Die EBITDA-Marge betrug 45,0% (Vorjahr 51,8%). Mobile erwartet für das Jahr 2004 auf Grund eines höheren Kundenbestands mit einem Anstieg des Umsatzes und einen EBITDA in Höhe des Vorjahres.

Der Umsatz des Segments Enterprise Solutions mit externen Kunden reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 12,0% auf CHF 242 Mio. Der Umsatz im Bereich Verkehr sank um CHF 10 Mio. und ist vor allem auf die Substitution durch Mobilfunk und den Konkurrenzkampf unter den Anbietern zurückzuführen. Im Bereich Networking resultierte der Umsatzrückgang von CHF 13 Mio. aus geringeren Volumen und Preisen aus dem Mietleitungsgeschäft. Der Umsatzrückgang im Bereich Inhouse und Processes von CHF 10 Mio. ist vor allem auf die Business Numbers zurückzuführen.

Die Abnahme des Betriebsaufwandes um 22,6% ist hauptsächlich auf das umsatzbedingt geringere Einkaufsvolumen, Kosteneinsparungen und tiefere Aufwendungen für Stellenabbau zurückzuführen. Im ersten Quartal fiel kein Aufwand für Stellenabbau an (Vorjahr CHF 31 Mio.). Der EBITDA stieg auf Grund der erwähnten Effekte um CHF 36 Mio. auf CHF 26 Mio. Die EBITDA-Marge betrug 9,5% (Vorjahr minus 3,2%). Für 2004 rechnet Enterprise Solutions auf Grund des anhaltenden Preis- und Konkurrenzdrucks mit einem tieferen Umsatz und einem leicht tieferen EBITDA.

Das Segment Übrige umfasst die Gruppengesellschaften Swisscom Systems AG, Swisscom IT Services AG, Swisscom Broadcast AG, Billag AG, Billag Card Services AG und Swisscom Eurospot AG. Der Umsatz mit externen Kunden sank im Vergleich zum Vorjahr um 2,1%. Die Abnahme ist vor allem auf tiefere Umsätze von Swisscom Systems und Swisscom IT Services auf Grund des schwachen konjunkturellen Umfelds zurückzuführen. Die Umsatzzunahme bei Billag ist auf die im Dezember 2003 akquirierte Billag Card Services AG zurückzuführen.

Der Betriebsaufwand nahm im Vergleich zum Vorjahr gemäss der Umsatzentwicklung und Kosteneinsparungen als Folge eines tieferen Personalbestandes ab. Weiter sind im Betriebsaufwand Kosten für den weiteren Aufbau des internationalen WLAN-Geschäfts von Swisscom Eurospot enthalten. Der EBITDA verblieb insbesondere aufgrund der Kosteneinsparungen auf Vorjahresniveau. Die EBITDA-Marge betrug 15,8% (Vorjahr 15,2%). Im laufenden Jahr wird für das Segment Übrige als Folge der Akquisition von Billag Card Services AG im Dezember 2003 mit einem höheren Umsatz und auf Grund von tieferen Aufwendungen für Stellenabbau mit einem höheren EBITDA gerechnet.

Das Segment Corporate umfasst die Headquarters-Divisionen, Shared Services für Gruppengesellschaften, die Immobiliengesellschaft und die Beschäftigungsgesellschaft Worklink AG. Die Abnahme des EBITDA ist auf eine Zunahme der Kosten für Sozialplanmassnahmen im Umfang von CHF 64 Mio. zurückzuführen. Für das Jahr 2004 wird im Segment Corporate auf Grund von höheren Sozialplankosten mit einem tieferen EBITDA gerechnet.

Der detaillierte Zwischenbericht ist im Internet abrufbar unter:
http://www.swisscom.com/q1-report-2004

Bern, 12. Mai 2004

 

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