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Medienmitteilung

Swisscom Venture Fund: Eine Chance für Mitarbeitende und Management

29. Juni 2004

Die Auslagerung von Nicht-Kerngeschäften kann eine Chance sein, sowohl für Neugründer als auch für das ausgründende Unternehmen. Dies belegt der Swisscom Venture Fund, der in den ersten fünf Jahren seines Bestehens 17 Jungunternehmen in der ganzen Schweiz auf dem Sprung in die Selbständigkeit begleitet hat.

Seit 1999 verfügt Swisscom über einen Venture Fund, der allen Mitarbeitenden der Swisscom-Gruppe offen steht. Er fördert die Verselbständigung von Mitarbeitenden und leistet einen Beitrag zur Gründung von Jungunternehmen. Hauptaufgabe des Venture Fund ist es, Swisscom-Mitarbeitende, die Unternehmensteile als neue Firmen ausgründen wollen (Management Buyouts), professionell durch Beratung und Finanzierung in Form von Darlehen zu unterstützen.

Bereits 17 Ausgründungen mit rund 300 Arbeitsstellen

Swisscom hat den Swisscom Venture Fund ins Leben gerufen, um geschaffene Infrastruktur, erarbeitetes Know-how und innovative Produkte zu erhalten, die das Unternehmen nicht mehr als zu seinen Kernaufgaben gehörig ansieht. Der Erfolg in Zahlen: Der Swisscom Venture Fund hat in den ersten fünf Jahren seines Bestehens 17 Ausgründungen begleitet. Damit konnten rund 300 Vollzeitstellen für 400 Mitarbeitende in Jungunternehmen überführt werden.

Jährlich überprüft der Swisscom Venture Fund Dutzende von Gesuchen. Er prüft die vorliegenden Geschäftsideen auf ihre Chance auf dem Drittmarkt. Bislang mit Erfolg: Alle Ausgründungen bieten ihre Dienstleistungen immer noch an. Und dies auf alle Regionen der Schweiz verteilt, vom Genfersee bis in die Ostschweiz und von Basel bis ins Tessin.

Verstärkt nutzt auch das Management die Dienstleistungen der internen Fachstelle: Bei Angebotsbereinigungen und Reorganisationen prüft es die Möglichkeit, einzelne Teile in Neugründungen zu überführen. So sind 2003 beispielsweise aus Swisscom Systems acht Firmen ausgegründet worden.

Chance für Neugründer und Jungunternehmer

Sie alle sind es Wert, weitergeführt zu werden: Produkte und Dienstleistungen, die nicht mehr als Kerngeschäft angesehen werden; Neuentwicklungen, die in einem Nischenmarkt mehr Chancen haben; Dienste, die von einem Kleinunternehmen effizienter erbracht werden können; technische Entwicklungen, die nicht ins Portfolio passen. Werden sie in eigene Firmen überführt, gehen die Investitionen und das Know-how der Schweizer Wirtschaft nicht verloren. Jungunternehmer und Neugründer finden eine neue Existenz ausserhalb des Grossunternehmens. Dies ist volkswirtschaftlich sinnvoller als die Aufgabe des Geschäftsbereichs und nutzt dem auslagernden Unternehmen. Dieses kann die Leistungen weiterhin einkaufen oder den eigenen Kunden anbieten.

Nicht zu verwechseln ist der Swisscom Venture Fund mit dem Programm CoMotion, das Firmengründungen in branchenfremden Bereichen unterstützt und Mitarbeitenden vorbehalten ist, deren Stelle abgebaut wird.

Weitere Informationen wie die Liste der Partner und ein Fact Sheet pro Jungunternehmen finden sich auf www.swisscom.com/venturefund.

Bern, 29. Juni 2004

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3050 Bern

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