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Medienmitteilung

Swisscom setzt bei Geschäftskunden auf IP-Telefonie

02. Juli 2004

Internet (IP)-Telefonie gewinnt im Geschäftskundenbereich immer mehr an Bedeutung und ist eine attraktive Alternative zur herkömmlichen Telefonie. Swisscom Systems und Enterprise Solutions haben bereits 15'000 IP-Telefone für Geschäftskunden installiert und investieren in diese Zukunftstechnologie.

Das 15'000. Internet (IP)-Telefon verkauften die B2B-Gruppengesellschaften von Swisscom vor kurzem an die Groupe Mutuel, deren Versicherungsgesellschaften in den Bereichen Gesundheit, Leben und Unternehmen tätig sind. Immer mehr Firmen sind von den Vorteilen der IP-Telefonie überzeugt, und die Nachfrage nach Voice over IP-basierten Lösungen (VoIP) wächst konstant. Swisscom bietet ein umfassendes Angebot für Geschäftskunden, das vom Konzept bis zur Umsetzung sowie dem Betrieb traditioneller und IP-basierender Telefonie-Lösungen auf LAN oder WAN reicht.

"Dank dem Einsatz einer einheitlichen Plattform im gesamten Unternehmen konnten wir Komplexität und Betriebskosten des Telefonieumfelds deutlich reduzieren. Bei Anpassungen der Telefoninfrastruktur, wie zum Beispiel dem Umzug eines Mitarbeiters an einen anderen Standort, sind wir mit VoIP sehr flexibel und können rasch reagieren. Zudem ist die Organisation von Kommunikationsabläufen, Kunden- und Mitarbeiterkontakten so noch effizienter möglich", erklärt André Grandjean, Mitglied der Geschäftsleitung der Groupe Mutuel.

Wie funktioniert die IP-Telefonie?

IP-Telefonie ermöglicht das Telefonieren über ein Netz auf der Grundlage des Internet-Protokolls (IP). Unter Voice over IP (VoIP) versteht man den Transport von Sprache über Datennetze. Dazu benötigt man eine Applikation für den Computer, auch bekannt unter der Bezeichnung "Softphone", welche die Anwahl des gewünschten Kommunikationspartners übernimmt sowie eine Hör- und Sprechgarnitur (Headset). Alternativ steht auch ein IP-fähiger Telefonapparat zur Auswahl. Traditionell wurden Sprachverbindungen über so genannte leitungsvermittelnde Netze (engl. Circuit Switched Networks), wie z.B. das öffentliche Telefonnetz, hergestellt. Mittels Corporate Voice over IP kann man heute Sprachverbindungen auch über sog. paketvermittelnde Netze (engl. Packet Switched Networks), wie z.B. Computernetze, herstellen. Dabei wird die Sprache zuerst in digitale Signale umgewandelt und dann paketweise zum Empfänger übertragen.

Die Vorteile der IP-Telefonie haben sich in den letzten Jahren von tieferen Gesprächsgebühren, Einsparungen aufgrund von Sprach- und Datennetzkonvergenz, einfacherer Applikationsentwicklung und einfacherem Systemmanagement hin zur Verbesserung der Geschäfts- und Kommunikationsprozesse durch neue Sprachanwendungen verlagert. Unternehmen profitieren von neuen, zukunftsweisenden Anwendungen wie IP-Videoconferencing, IP-Contact Center und Teleworkers. Die IP-Telefonie ist heute so weit ausgereift, dass sie Unternehmen einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil bietet.

Bern, 2. Juli 2004

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