Meta Navigation

Medienmitteilung

Erste Verbesserungen in den Unwettergebieten

24. August 2005

In den vom Hochwasser betroffenen Gebieten sind am Mittwochmittag noch rund 13'000 Telefon-Anschlüsse vom Netz getrennt. Wo der Zugang zu den Schadenstellen möglich ist, sind Spezialisten von Swisscom Fixnet und Swisscom Mobile an der Arbeit, die Schäden zu beheben.

Wo nötig, wird Ersatzmaterial per Hubschrauber eingeflogen. Überflutete Kabel- und Zentraleninfrastrukturen, Hardware-Defekte und Stromausfälle bleiben die Hauptgründe für die diversen Unterbrüche im Telefonnetz in den Unwettergebieten.

 

Swisscom Fixnet

Im Berner Oberland sind die Zentralen in Oey Latterbach, Boenigen und Wilderswil nach wie vor vom Wasser überflutet. Ohne Strom bleiben die Zentralen Zwischenflüh und Lauterbrunnen-Wengen. Probleme mit der Stromversorgung gibt es auch in der Zentrale Iseltwald. Vom Unterbruch betroffen sind rund 4300 Anschlüsse.

In der Zentralschweiz bleiben die Zentralen Grundhof (Emmenbrücke LU), Melchtal (OW), Neuschwändi (Engelberg OW), Melchsee-Frutt (OW), Unterschächen (UR), Rynacht (bei Schattdorf UR), Bristen (UR) ausser Betrieb. Insgesamt bleiben rund 1800 Anschlüsse stumm.

In der Ostschweiz konnte die Zentrale Weesen (SG) provisorisch repariert werden. Rund 150 Breitbandanschlüsse bleiben unterbrochen. Aufgrund eines Glasfaserkabel-Schadens sind im Landwassertal weitere 950 Breitbandanschlüsse unterbrochen.

 

Swisscom Mobile

Gearbeitet wird mit Hochdruck auch an der Störungsbehebung der Unwetterschäden am Mobilfunknetz. Die Netzabdeckung ist in verschiedenen Gebieten wieder realisiert - die Überleitung in den Normalbetrieb hat bereits wieder begonnen.

Der Krisenstab von Swisscom Mobile arbeitet weiterhin eng mit den Behörden zusammen, um allfällige weitere Hochwasserregionen zu identifizieren um gegebenenfalls die nötigen Massnahmen vorbereiten zu können.

Wo Handy-Empfang besteht, kann es zu Überlastungen kommen. Die Bevölkerung wird deswegen gebeten, Handys sparsam zu benutzen, um keine Kapazitäten für die Rettungskräfte zu belegen.

Notrufe (112) über das Handy können abgesetzt werden, wenn mindestens eines der drei Schweizer Mobilfunknetze verfügbar ist.

Das Swisscom Mobile-Netz ist nur eingeschränkt oder nicht verfügbar in folgenden Gemeinden:

 

Kanton BE

- Zwischenflüh
- Lauterbrunnen
- Wengen (teilweise)
- Gimmelwald
- Entschwil
- Thun (teilweise)

 

 

Kanton OW/NW

- Hergiswil (teilweise)
- Melchseefrut

 

 

Kanton GR

- Serneus (teilweise)

 

Kontakt

Swisscom AG
Media Relations
3050 Bern

media@swisscom.com