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Medienmitteilung

Kunden profitieren von deutlich tieferen Preisen - starker Kundenzuwachs bei reduziertem Umsatz

10. Mai 2006

Der Nettoumsatz der Swisscom-Gruppe sank im ersten Quartal 2006 um 2,9% auf CHF 2,38 Mrd., das Betriebsergebnis (EBITDA) um 5,3% auf CHF 1,03 Mrd. Wie im zweiten Halbjahr 2005 ist diese Entwicklung stark geprägt durch Sondereffekte. Im laufenden Geschäft und bereinigt um diese Sondereffekte, stieg der Umsatz um 1,7% und das Betriebsergebnis (EBITDA) ging um 1,1% zurück. Swisscom verzeichnete einen hohen Kundenzuwachs bei ADSL im Festnetz sowie im Mobilfunk bei gleichzeitig deutlich tieferen Minutenpreisen. Unverändert erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2006 einen Nettoumsatz von rund CHF 9,5 Mrd. und ein EBITDA von rund CHF 4,0 Mrd.

 

1.1.-31.3.2005

1.1.-31.3.2006

Veränderung

Nettoumsatz (in Mio. CHF)

 2445

 2375

 -2,9%

EBITDA (in Mio. CHF)

 1092

 1034

 -5,3%

EBIT (in Mio. CHF)

 735

 686

 -6,7%

Reingewinn* (in Mio. CHF)

 520

 460

 -11,5%

Reingewinn pro Aktie (in CHF)

 8,46

 8,11

 -4,1%

Anschlüsse Fixnet (per 31.3. in Mio.)

 4,78

 5,00

 4,6%

Davon ADSL-Anschlüsse

(per 31.3. in Mio.)

 0,88

 1,19

 35,4%

Kunden Mobile (per 31.3. in Mio.)

 3,98

 4,37

 9,7%

Mitarbeitende

(Vollzeitstellen per 31.3.)

 15'397

 16'544**

 7,4%

* Reingewinn nach Abzug der Minderheitsanteile
** Anstieg im Wesentlichen auf Grund des Erwerbs von Antenna Hungária

 

Der Nettoumsatz per 31. März 2006 sank im Vergleich zum Vorjahr um CHF 70 Mio. oder 2,9% auf CHF 2'375 Mio.; das Betriebsergebnis (EBITDA) reduzierte sich um CHF 58 Mio. oder 5,3% auf CHF 1'034 Mio. Die Rückgänge sind im Wesentlichen auf Sondereffekte zurückzuführen. Die folgende Tabelle zeigt diese Veränderungen in der Übersicht:

Zahlen in CHF Mio.

Umsatz

EBITDA

Effekt Preisreduktion Mobilfunkterminierung

 -72

 -72

Effekt Transfer internationale Carrier-Services-Aktivitäten

 -51

 -

Effekt rückwirkende Anpassung Roaming-Tarife

 -28

 12

Effekt Übernahme Antenna Hungária

 41

 13

Total Sondereffekte

 -110

 -47

Entwicklung des laufenden Geschäfts, ohne erwähnte Sondereffekte

 40

 -11

Total Veränderung zum Vorjahr

 -70

 -58

Im laufenden Geschäft stieg ohne die erwähnten Sondereffekte der Nettoumsatz auf vergleichbarer Basis um CHF 40 Mio. oder 1,7%; der EBITDA sank um CHF 11 Mio. oder 1,1%.

 

Swisscom Mobile wurde in der Untersuchung zum Mobilfunkmarkt vom Sekretariat der Wettbewerbskommission aufgefordert, zu einem Verfügungsentwurf mit einer Sanktion wegen angeblich missbräuchlicher Terminierungsgebühren von rund CHF 489 Mio. Stellung zu nehmen. Wie bereits am 10. April 2006 kommuniziert, bestreitet Swisscom eine Marktbeherrschung und Missbräuchlichkeit ihrer Gebühren. Gestützt auf rechtliche Abklärungen hält Swisscom die Erfolgsaussichten eines Rechtsmittelverfahrens für intakt. Es wurde daher keine Rückstellung gebildet.

Der Reingewinn der Swisscom-Gruppe nach Abzug der Minderheitsanteile nahm um 11,5% auf CHF 460 Mio. ab und ist eine Folge des tieferen Betriebsergebnisses und reduzierten Nettofinanzergebnisses. Auf Grund des Aktienrückkaufs im letzten Jahr und der damit reduzierten Anzahl Aktien sank der Gewinn pro Aktie mit 4,1% auf CHF 8,11 weniger stark als der Reingewinn.

 

Deutlich tiefere Preise im Festnetz und Mobilnetz - mehr Kunden bei ADSL und Mobile

Die Kunden profitierten im ersten Quartal 2006 im Vergleich zum Vorjahr von substanziellen Preissenkungen bei gleichzeitig erweiterten Angeboten und erhöhter Leistung. Swisscom investiert weiter in den Ausbau der flächendeckenden Telecom-Infrastruktur.

Das Segment Fixnet verzeichnet ein anhaltend starkes Wachstum bei den Breitbandanschlüssen: Die Zahl der Kunden stieg um 35,4% auf 1,19 Mio. Vom Bestand entfallen 775'000 Anschlüsse auf Bluewin-Kunden und 414'000 auf Kunden von anderen Anbietern. Die Zahl der analogen und digitalen Anschlüsse verringerte sich als Folge des intensiven Infrastrukturwettbewerbs mit Kabelnetzgesellschaften und der Substitution durch Mobilfunk um 2,4% auf 3,81 Mio. Das hohe Wachstum bei ADSL vermag den Rückgang im traditionellen Festnetzgeschäft fast zu kompensieren. Die Kunden profitieren bei gleichen Kosten von ADSL-Bandbreiten, die je nach Angebot um mehr als das Dreifache erhöht wurden. Der forcierte Aufbau einer noch leistungsfähigeren Breitbandinfrastruktur (VDSL) führte zu einem Anstieg der Investitionen von Fixnet um 52,6% auf CHF 119 Mio.

Das Segment Mobile konnte vor allem dank neuen Preismodellen (z.B. Liberty-Stundentarif von 50 Rappen) und der Lancierung von M-Budget-Mobile die Zahl der Kunden um 387'000 oder 9,7% auf 4,37 Mio. steigern. Ende März nutzten bereits 880'000 Kunden die Produkte der Liberty-Familie; das Prepaid-Produkt M-Budget-Mobile verzeichnete bereits 165'000 Kunden. Die neuen Preismodelle führten zu einer verstärkten Nutzung: Die durchschnittliche Anzahl Minuten pro Kunde und Monat (AMPU) stieg von 112 auf 120. Als Folge der tieferen Preise und des höheren Anteils an Prepaid-Nutzern fiel der durchschnittliche Umsatz pro Kunde von CHF 77 auf 65. Bereinigt um die Senkung der Terminierungsgebühren wäre der EBITDA von Mobile leicht gestiegen.

Im Geschäft mit Firmenkunden erzielten Swisscom IT Services und Swisscom Solutions Erfolge mit dem Gewinn neuer Kunden und der Erneuerung von bestehenden Verträgen in Höhe von CHF 115 Mio. Das Geschäft von Solutions war von einem anhaltend hohen Preis- und Wettbewerbsdruck und damit einem tieferen Umsatz und EBITDA geprägt. Neue und günstigere Technologien (IP) ersetzen zunehmend die bisherige Technik. Das Segment Übrige verzeichnete Mehrumsätze von Swisscom IT Services auf Grund von Markterfolgen im Outsourcing-Geschäft, des Erwerbs von Comit und Antenna Hungária. Der EBITDA des Segments fiel leicht um CHF 3 Mio. auf CHF 36 Mio. als Folge von hohen Anlaufkosten im Outsourcing-Geschäft.

 

Unveränderte Erwartungen für 2006

Unverändert erwartet Swisscom für das Geschäftsjahr 2006 bei intensivem Wettbewerb und Preisreduktionen bei Mobile und Fixnet einen Umsatz von rund CHF 9,5 Mrd. und ein Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund CHF 4,0 Mrd. Die Investitionen werden bei rund CHF 1,4 Mrd. liegen.

 

Der detaillierte Zwischenbericht ist im Internet abrufbar unter:

 

http://www.swisscom.com/q1-report-2006

Bern, 10. Mai 2006

 

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