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Medienmitteilung

Swisscom wächst dank mehr Kunden und steigert den Gewinn

Bern, 07. November 2007

Der Swisscom-Abschluss der ersten neun Monate wird durch Kundenzuwachs, die Übernahme von Fastweb und Sondereffekte geprägt: Der Umsatz stieg um 12,3% auf CHF 8,08 Mrd.; das Betriebsergebnis (EBITDA) um 14,7% auf CHF 3,28 Mrd. Bereinigt um die Übernahme von Fastweb und Sondereffekte im Vorjahr verzeichnet Swisscom ein stabiles Geschäft: Der vergleichbare Nettoumsatz stieg um 0,3% und trotz Kosten für die Einführung neuer Produkte und den Aufbau neuer Geschäftsbereiche sank der vergleichbare EBITDA nur leicht um 0,9%. Als Folge des Rückkaufs des 25%-Anteils von Vodafone an Swisscom Mobile im Dezember 2006 stieg der Reingewinn nach Abzug der Minderheitsanteile um 32,4% auf CHF 1,63 Mrd. Der finanzielle Ausblick für das ganze Geschäftsjahr 2007 bleibt unverändert.

   1.1.-30.9.2006 1.1.-30.9.2007

Veränderung

Nettoumsatz (in Mio. CHF) 7196 8082 12,3%
EBITDA (in Mio. CHF) 2855 3275 14,7%
EBIT (in Mio. CHF) 1809 1963 8,5%
Reingewinn (in Mio. CHF)* 1229 1627 32,4%
Operating Free Cash Flow Aktionäre Swisscom AG** 1685 1602 -4,9%

Festnetzanschlüsse Swisscom

(per 30.9., in Mio.)

5,06 5,25 3,8%

Davon DSL-Anschlüsse

(per 30.9., in Mio.)

1,31 1,56 19,4%

Anschlüsse Mobile

(per 30.9., in Mio.)

4,56 4,89 7,3%
Kunden Fastweb (per 30.9., in Mio.) -

1,25

-
Investitionen (in Mio. CHF) 852 1343 57,6%

Mitarbeitende

(Vollzeitstellen per 30.9.)

16875 19658 16,5%

*nach Abzug der Minderheitsanteile
** EBITDA - Investitionsausgaben +/- Veränderungen Nettoumlaufvermögen - Minderheitsanteile

 

Ohne Berücksichtigung von Fastweb lag der Nettoumsatz im dritten Quartal 2007 mit CHF 2402 Mio. um 0,9% unter dem Vorjahreswert. Der anhaltende Kundenzuwachs bei den Breitband- und Mobilfunkanschlüssen und das Wachstum im Projekt- und Outsourcing-Geschäft mit Geschäftskunden sowie neuen Geschäftsbereichen konnten den Umsatzrückgang im traditionellen Festnetzgeschäft nicht kompensieren. Das Betriebsergebnis (EBITDA) stieg im Quartalsvergleich um CHF 191 Mio. (+18,3%) auf CHF 1233 Mio. Die EBITDA-Zunahme ist vor allem auf die Übernahme von Fastweb (CHF 156 Mio.) zurückzuführen. Ohne diesen Effekt hat der EBITDA um CHF 35 Mio. (+3,4%) zugenommen, vor allem dank der guten Marktentwicklung im Mobilfunk- und Geschäftskundenbereich sowie durch Kosteneinsparungen.

Der kumulierte Umsatz der ersten neun Monate 2007 liegt mit CHF 8082 Mio. um 12,3% über dem Vorjahreswert. Das Betriebsergebnis (EBITDA) hat aufgrund der Übernahme von Fastweb und von Sondereffekten im Vorjahr um CHF 420 Mio. (+14,7%) auf CHF 3275 Mio. zugenommen. Auf vergleichbarer Basis ohne Sondereffekte hat der EBITDA um CHF 26 Mio. (-0,9%) abgenommen. Hauptgrund für die Abnahme sind die Kosten für die Einführung neuer Produkte und den Aufbau neuer Geschäftsbereiche wie Bluewin TV. Aus der Veräusserung der Tochtergesellschaft Antenna Hungária resultierte ein Gewinn vor Steuern von CHF 157 Mio. Auf Grund des Rückkaufs des 25%-Anteils von Vodafone an Swisscom Mobile im Dezember 2006 stieg der Reingewinn nach Abzug der Minderheitsanteile gegenüber dem Vorjahr um 32,4% auf CHF 1627 Mio. Das Wegfallen der Minderheitsanteile von Vodafone an? Swisscom Mobile sowie das letztjährige Aktienrückkaufsprogramm und die daraus resultierende geringere durchschnittliche Anzahl Aktien führten zu einem Anstieg des Gewinns pro Aktie um 44,3% auf CHF 31,41.

Kundenwachstum bei Fixnet und Mobile

Der Umsatz von Fixnet mit externen Kunden nahm in den ersten neun Monaten 2007 gegenüber dem Vorjahr um 4,7% auf CHF 2895 Mio. ab (-3,7% im dritten Quartal). Die Zahl der Festnetzanschlüsse inkl. Breitbandanschlüsse erhöhte sich um 3,8% auf 5,25 Mio. Die Breitbandkommunikation verzeichnete im Jahresvergleich ein starkes Wachstum: Die Zahl der Breitbandanschlüsse stieg um 19,4% auf 1,56 Mio. Per Ende September haben sich über 60'000 Kunden für Bluewin TV entschieden. Der starke Anstieg der Investitionen in das Festnetz ist vor allem auf den Ausbau der Netzinfrastruktur mit der neuen Breitbandtechnologie VDSL zurückzuführen.

Der Umsatz von Mobile mit externen Kunden nahm um 4,3% auf CHF 2835 Mio. zu. Die günstigeren Verkehrs- und Abonnementspreise durch neue Tarifmodelle und die Reduktion der Terminierungspreise konnten durch den Kundenzuwachs und das Wachstum bei den neuen Datendiensten kompensiert werden. Als Folge des Umsatzzuwachses und Kosteneinsparungen hat das Betriebsergebnis (EBITDA) im dritten Quartal um 3,1% auf CHF 495 Mio. zugenommen. Kumuliert betrug die EBITDA-Zunahme 2,8%. Die Zahl der Kunden stieg um netto 331'000 (+7,3%) auf 4,89 Mio. Ende September 2007 nutzten über 2 Mio. Kunden die Produkte der Liberty-Familie und 337'000 Kunden das Prepaid-Produkt M-Budget Mobile.

Der Geschäftskundenbereich Solutions verzeichnet im Umsatz mit externen Kunden gegenüber dem Vorjahr eine Abnahme von 0,7% im dritten Quartal (kumuliert -1,3%). Die Rückgänge im traditionellen, durch intensiven Wettbewerb und Substitutionseffekte geprägten Markt mit Sprach- und Datendienstleistungen konnten durch Umsätze mit neuen Produkten und Dienstleistungen, insbesondere im Projekt- und Outsourcinggeschäft, nahezu kompensiert werden.

Fastweb wird seit dem Vollzug der Akquisition am 22. Mai 2007 in den Konzernabschluss von Swisscom einbezogen. Das Unternehmen wächst weiterhin stark und hat im dritten Quartal rund 20% der Netto-Neukunden im italienischen Privatkundenmarkt gewonnen. Per Ende September 2007 stieg die Zahl der Kunden im Vorjahresvergleich um 31% auf 1,251 Mio. Kunden. Für das gesamte Jahr 2007 rechnet Fastweb mit einer EBITDA-Zunahme von 59% auf EUR 480 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Dieser EBITDA-Ausblick liegt als Folge von tieferen Umsätzen mit Behörden EUR 40 Mio. unter der ursprünglichen Einschätzung von Fastweb von Anfang Jahr.

In den ersten neun Monaten konnte der Umsatz um 19% auf EUR 1068 Mio. erhöht werden und der EBITDA nahm um 48% auf EUR 317 Mio. zu. Die Investitionen liegen mit EUR 366 Mio. praktisch auf Vorjahreshöhe. Auf den Zeitraum nach der Übernahme entfallen ein Umsatz von EUR 524 Mio. (CHF 867 Mio.), ein EBITDA von EUR 142 Mio. (CHF 235 Mio.) sowie Investitionen von EUR 168 Mio. (CHF 277 Mio.).

Die Gesellschaften im Segment Übrige konnten den Umsatz mit externen Kunden in den ersten neun Monaten 2007 dank dem Wachstum im Bereich Informatik-Outsourcing sowie Hospitality Services insgesamt um 9% auf CHF 664 Mio. steigern. Als Folge des Verkaufs von Antenna Hungária und der Accarda AG resultierte im dritten Quartal ein rückläufiger Umsatz um 7,3% auf CHF 191 Mio.

Neue rechtliche Struktur ab 2008

Bereits am 22. Mai 2007 hat Swisscom eine Anpassung der Konzernstruktur zu Gunsten einer konsequenten Kundenausrichtung bekannt gegeben. In einem ersten Schritt wurden per 1. August Organisationseinheiten als Ganzes in die neue Führungsstruktur überführt. Per 1. Januar 2008 wird die Reorganisation auch rechtlich vollzogen.


Finanzieller Ausblick für 2007 bleibt unverändert

Im konsolidierten Jahresabschluss 2007 von Swisscom wird Fastweb per 22. Mai 2007 einbezogen. Hingegen fallen die verkauften Gesellschaften Antenna Hungária und Accarda im zweiten Halbjahr weg. Swisscom erwartet bei Berücksichtigung dieser Änderungen für das ganze Geschäftsjahr 2007 unverändert einen Umsatz von CHF 11,2 Mrd. bis 11,3 Mrd. und ein Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von CHF 4,4 Mrd. bis 4,5 Mrd. Die Investitionen werden rund CHF 2 Mrd. betragen.

Der detaillierte Zwischenbericht


www.swisscom.com/q3-report-2007 (PDF, 200 KB)

 

 

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