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Robustes Geschäft - Fernsehen und mobile Datenkommunikation als starke Wachstumstreiber - Sondereffekte reduzieren Reingewinn

Bern, 04. August 2010

Im ersten Halbjahr 2010 stieg der Nettoumsatz von Swisscom um 0,5% auf CHF 5,95 Mrd. Auf der Basis von konstanten Währungen betrug der Anstieg 1,8%. Die italienische Tochtergesellschaft Fastweb steigerte den Nettoumsatz in lokaler Währung um 1,7% auf EUR 935 Mio. Der Nettoumsatz ohne Fastweb erhöhte sich um 1,9% auf CHF 4,62 Mrd. Die Zunahme ist vor allem auf die konjunkturelle Erholung, Firmenkäufe von Swisscom IT Services und das Wachstum im Mobilfunk sowie bei Bündelangeboten zurückzuführen. Aufgrund der Rückstellung im Mehrwertsteuerverfahren von Fastweb im ersten Quartal 2010 in Höhe von CHF 102 Mio. reduzierte sich das Betriebsergebnis (EBITDA) um 2,4% auf CHF 2,29 Mrd. Bereinigt um die Rückstellung und Währungseffekte stieg der EBITDA um 2,8%. Vor allem als Folge der Rückstellung sowie höheren Abschreibungen und Währungseffekten sank der Reingewinn um 14,4% auf CHF 873 Mio. Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2010 bleibt ohne Berücksichtigung der Rückstellung für das Mehrwertsteuerverfahren bei Fastweb unverändert.

 

1. Halbjahr 2009

1. Halbjahr 2010

  Änderung

Nettoumsatz (in Mio. CHF)

5917

5946

0,5%

EBITDA (in Mio. CHF)

2343

2287

-2,4%

EBIT (in Mio. CHF)

1391

1297

-6,8%

Reingewinn (in Mio. CHF)

1020

873

-14,4%

Operating Free Cash Flow*
(in Mio. CHF)

1359

1416

4,2%

Breitbandanschlüsse Schweiz

(per 30.6. in Tausend)

1800

1790

-0,6%

Swisscom TV-Kunden Schweiz
(per 30.6. in Tausend)

165

317

92,1%

Mobilfunk-Kunden Schweiz
(per 30.6. in Tausend)

5472

5691

4,0%

Breitbandkunden Italien
(per 30.6. in Tausend)

1575

1694

7,6%

Investitionen (in Mio. CHF)

860

814

-5,3%

Mitarbeitende Konzern
(Vollzeitstellen per 30.6.)

19970

19480

-2,5%

* EBITDA - Investitionsausgaben +/- Veränderungen Nettoumlaufvermögen - Gewinnausschüttung an Minderheitsaktionäre

 

Im ersten Halbjahr 2010 stieg der Nettoumsatz von Swisscom um CHF 29 Mio. oder 0,5% auf CHF 5'946 Mio. Auf Basis von konstanten Währungen betrug der Anstieg 1,8%. Die italienische Tochtergesellschaft Fastweb steigerte den Nettoumsatz in lokaler Währung um 1,7% auf EUR 935 Mio. Der Nettoumsatz ohne Fastweb erhöhte sich um 1,9% auf CHF 4'623 Mio. Die Zunahme ist vor allem auf die konjunkturelle Erholung, Firmenkäufe von Swisscom IT Services 2009 und das Wachstum im Mobilfunk sowie bei Bündelangeboten von Privatkunden zurückzuführen.


Im ersten Quartal 2010 wurde eine Rückstellung für das Mehrwertsteuerverfahren bei Fastweb in Höhe von EUR 70 Mio. (CHF 102 Mio.) erfasst. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) sank im ersten Halbjahr um CHF 56 Mio. oder 2,4% auf CHF 2'287 Mio. Bereinigt um die erwähnte Rückstellung und Währungseffekte stieg der EBITDA gegenüber dem Vorjahr um 2,8%.


Der Reingewinn sank um CHF 147 Mio. oder 14,4% auf CHF 873 Mio. Die Reduktion resultiert vor allem aus der Rückstellung in Höhe von EUR 70 Mio. für das Mehrwertsteuerverfahren bei Fastweb. Zusätzlich trugen höhere Abschreibungen und negative Währungseffekte zur Abnahme bei. Die Abnahme der Investitionen um CHF 46 Mio. oder 5,3% auf CHF 814 Mio. ist vor allem auf einen unterschiedlichen zeitlichen Verlauf der Investitionen zurückzuführen. Bereinigt um Währungseffekte reduzierten sich die Investitionen um 3,4%.


Der Operating Free Cash Flow stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um CHF 57 Mio. oder 4,2% auf CHF 1'416 Mio. Die Zunahme ist vor allem auf saisonal geringere Ausgaben für Investitionen sowie tiefere Dividendenzahlungen an Minderheitsaktionäre von Tochtergesellschaften zurückzuführen. Die Nettoverschuldung konnte innert Jahresfrist um CHF 985 Mio. auf CHF 9'227 Mio. reduziert werden. Die Zahl der Mitarbeitenden sank um 2,5% auf 19'480 Vollzeitstellen, im Vergleich zu Ende 2009 blieb der Personalbestand nahezu stabil.

 

Swisscom gewann im ersten Halbjahr 85'000 neue TV-Kunden

Im Schweizer Geschäft hielt der Trend hin zu gebündelten Angeboten und neuen Preismodellen wie Pauschaltarifen an. Bereits 111'000 Kunden wählten das Bündelangebot Casa Trio, das einen Festnetzanschluss mit Telefonie, Internet und TV beinhaltet. Der Bestand an Swisscom TV-Kunden konnte innert Jahresfrist nahezu verdoppelt werden und liegt Ende Juni 2010 bei 317'000 Kunden. Im ersten Halbjahr gewann Swisscom insgesamt 85'000 neue TV-Kunden.


Der Bestand der entbündelten Festnetzanschlüsse stieg innert Jahresfrist um 137'000 auf 219'000. Als Folge der Entbündelung sank die Zahl der Breitbandanschlüsse mit Wholesale-Kunden, die um 130'000 auf 260'000 zurückging. Dagegen konnte Swisscom die Zahl der Breitbandanschlüsse mit Endkunden innert Jahresfrist um 120'000 oder 8,5% auf über 1,5 Mio. erhöhen. Insgesamt resultierte ein leichter Rückgang der DSL-Breitbandanschlüsse um 0,6% auf 1,79 Mio.

 

Preiserosion im Mobilfunk hält weiter an - starkes Wachstum im mobilen Datenverkehr

Die Zahl der Mobilfunk-Kunden in der Schweiz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 219'000 (+4%) auf 5,7 Mio. Die Preiserosion im Mobilfunk hält weiter an und betrug im Vergleich zum Vorjahr rund 8% (Preise bezogen auf Volumen). Dieser Rückgang konnte jedoch durch das Kundenwachstum und erhöhte Volumen insbesondere beim mobilen Datenverkehr wettgemacht werden.


Im ersten Halbjahr 2010 konnte Swisscom 585'000 Mobilfunkgeräte verkaufen, knapp die Hälfte davon waren Smartphones. Der Umsatz mit mobilem Datenverkehr von Swisscom-Kunden stieg im Vergleich zum Vorjahr um 33% auf knapp CHF 200 Mio.

 

Umsatz- und Kundenwachstum bei Fastweb im Vergleich zum Vorjahr

Der Nettoumsatz von Fastweb stieg gegenüber der Vorjahresperiode um EUR 16 Mio. oder 1,7% auf EUR 935 Mio. Die Anzahl Breitbandkunden konnte innert Jahresfrist um netto 119'000 oder 7,6% auf 1,7 Mio. gesteigert werden. Als Folge des Mehrwertsteuerverfahrens wurde im Swisscom Konzernabschluss im ersten Quartal 2010 eine Rückstellung in der Höhe von EUR 70 Mio. (CHF 102 Mio.) im übrigen Betriebsaufwand erfasst. Im Abschluss von Fastweb wurde die Rückstellung bereits im vierten Quartal 2009 gebucht.


Die Rückstellung führte dazu, dass das Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) von Fastweb im Swisscom Konzernabschluss im ersten Halbjahr 2010 um 24,5% auf EUR 200 Mio. (CHF 285 Mio.) sank. Bereinigt um diesen Sondereffekt stieg der EBITDA um EUR 5 Mio. oder 1,9% auf EUR 270 Mio. Berücksichtigt man eine Anpassung bei der Umsatzverbuchung und einmalige Umsätze im zweiten Quartal 2009, so beträgt auf vergleichbarer Basis das Wachstum beim Umsatz 5,5% und beim EBITDA 14,2%.


Die Investitionen von Fastweb reduzierten sich um EUR 11 Mio. oder 5,1% auf EUR 206 Mio. 42% der getätigten Investitionen standen in direktem Zusammenhang mit dem Kundenwachstum.

 

Finanzieller Ausblick für 2010 bleibt unverändert

Der finanzielle Ausblick für das Geschäftsjahr 2010 bleibt ohne Berücksichtigung der Rückstellung für das Mehrwertsteuerverfahren bei Fastweb unverändert. Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet Swisscom ohne Fastweb einen Nettoumsatz von rund CHF 9,15 Mrd., einen EBITDA von rund CHF 3,75 Mrd. sowie Investitionen von rund CHF 1,3 Mrd. Für Fastweb wird mit einem Umsatz von rund EUR 1,95 Mrd., einem EBITDA (ohne Rückstellung für das Mehrwertsteuerverfahren) von rund EUR 580 Mio. und Investitionen von rund EUR 410 Mio. gerechnet. Der Operating Free Cash Flow des Konzerns inkl. Fastweb wird ohne allfällige Sonderzahlungen von Rückstellungen für rechtliche Verfahren bei rund CHF 2,6 Mrd. liegen.

 

 

Der detaillierte Zwischenbericht:


http://www.swisscom.com/q2-report-2010

 

 

Weitere Unterlagen zum Swisscom Halbjahresergebnis:


www.swisscom.ch/ir

 

Kontakt

Swisscom AG
Media Relations
3050 Bern

media@swisscom.com