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Mit Green-ICT-Lösungen CHF 7 Mrd. einsparen

Bern, 16. März 2011

Green-ICT-Lösungen bieten ein grosses Potential für Unternehmen: Neue Hochrechnungen von myclimate und Swisscom zeigen, dass in der Schweiz noch hohe Einsparungen möglich wären - insgesamt rund CHF 7 Mrd. und 750'000 Tonnen CO2-Äquivalente. Letzteres entspricht fast der jährlichen Ziellücke der Schweiz zur Erreichung des Kyoto-Protokolls. Um umweltfreundliche Angebote für Kunden sichtbar zu machen, kennzeichnet Swisscom deshalb in Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate besonders klimafreundliche Produkte und Dienstleistungen neu mit einem Label.

Über 500 Schweizer Unternehmen haben mit dem Green-ICT-Check von Swisscom ihr Einsparungspotential durch den Einsatz von Green-ICT-Lösungen berechnen lassen. Dazu haben myclimate und Swisscom die Detailangaben von 133 Unternehmen auf den Durchschnitt der Schweizer Volkswirtschaft hochgerechnet. Das Ergebnis überzeugt: Schweizer Unternehmen könnten mit Hilfe von effizienten ICT-Lösungen CO2 in der Höhe des jährlichen Ausstosses von 250'000 Autos (750'000 Tonnen CO2-Äquivalente), den Stromverbrauch von rund 100'000 Haushalten (493'000 MWh) sowie rund 500 Jahre Reisezeit einsparen. Die Berechnungen zeigen weiter, dass das Potential damit noch nicht ausgeschöpft ist. Die möglichen Einsparungen an Energie-, Reise- und Reisezeitkosten dank effizienten ICT-Lösungen betragen jährlich rund CHF 7 Mrd. Dabei sind die Investitionskosten für die mobilen Arbeitsplätze bereits eingerechnet.

Gemäss Bundesamt für Umwelt entsprechen die Einsparmöglichkeit von 750'000 Tonnen CO2-Äquivalenten fast der Ziellücke der Schweiz zur Erreichung der Zielwerte des Kyoto-Protokolls (800'000 Tonnen CO2-Äquivalente/Jahr). CO2 Äquivalente zeigen die Klimaschädlichkeit von Treibhausgasen auf. Als Vergleichswert dient dabei Kohlendioxid. Die Hochrechnungen wurden zusammen mit myclimate durchgeführt. Dabei wurden die Angaben durch Schätzungen der Hochschule St. Gallen und Ergebnissen der Mikrozensus-Studie zum Mobilitätsverhalten der Schweizer Bevölkerung bereinigt.

 

Swisscom lanciert neues Label für besonders klimafreundliche Produkte

Unternehmen können ihren Energiebedarf reduzieren, indem sie moderne ICT-Lösungen wie beispielsweise Videokonferenzen oder Home-Office-Lösungen einsetzen sowie IT-Dienstleistungen aus energieeffizienten Rechenzentren beziehen. Swisscom bietet ihren Kunden dazu ein breites Angebot an Produkten. Um besonders klimafreundliche Services wie beispielsweise Teleworking-Angebote oder e-Rechnung für Kunden sichtbar zu machen, werden diese künftig zusammen mit der Non-Profit-Stiftung myclimate durch ein spezielles Label gekennzeichnet. Bedingung für eine solche Kennzeichnung ist, dass das Produkt gegenüber vergleichbaren Angeboten einen deutlich reduzierten Gesamt- CO2-Ausstoss ausweist. Dieser Gesamtausstoss beinhaltet bereits die Emissionen aus Herstellung, Betrieb und Entsorgung eines Produkts.

"Dem enormen Klimaschutz-Potential moderner ICT-Technologien tragen wir Rechnung, indem wir die wirkungsvollsten Produkte und Dienstleistungen von Swisscom überprüfen und mit einem Label für Kunden sichtbar machen", so René Estermann, Geschäftsführer von myclimate. Bei einer erfolgreichen Umsetzung der entsprechenden Lösung erhalten Kunden von Swisscom und myclimate ein Zertifikat, das die effektiv gesparte CO2-Menge ausweist. Bisher wurden rund 18 Produkte aus allen Bereichen von Swisscom mit dem Label gekennzeichnet.

Mit dem Green-ICT-Check können Unternehmen in wenigen Schritten das eigene CO2-Äquivalent- und Kosten-Einsparungspotential in den Bereichen Energie und Verkehr errechnen. Die Auswertungen sind kostenlos und unverbindlich. Per sofort ist der Detailbericht nun mit noch genaueren Angaben sowie zusätzlichen Tipps und Tricks rund um nachhaltiges Wirtschaften versehen.

 

Kontakt

Swisscom AG
Media Relations
3050 Bern

media@swisscom.com