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Medienmitteilung

Fastweb investiert weiter in Glasfaserbau

Bern, 13. September 2012

Fastweb wird in den nächsten Jahren weiter in den Glasfaserausbau in Italien investieren, um die eigene Infrastruktur auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dabei setzt Fastweb wie Swisscom in der Schweiz auf den Ausbau von Glasfaser bis kurz vor die Gebäude (Fibre to the street, FTTS) und ergänzt damit ihr bestehendes FTTH-Netz.

Fastweb ist der einzige Anbieter in Italien mit ultraschnellen Festnetz-Internetanschlüssen und erreicht mit ihrem modernen Glasfasernetz bis in die Wohnungen und Geschäfte (FTTH) heute bereits rund zwei Millionen Haushalte in den urbanen Gebieten Italiens. Das Glasfasernetz von Fastweb ist eine wesentliche Grundlage für das Wachstum von Fastweb, da der Bedarf nach hohen Bandbreiten zum Surfen im Internet auch in Italien ständig zunimmt. Daher baut Fastweb die eigene Netzinfrastruktur weiter aus und setzt dabei primär auf den Ausbau von Glasfasernetzen bis kurz vor die Gebäude (Fibre to the Street, FTTS).

FTTS ist eine neue, effiziente Hybrid-Technologie. Sie ermöglicht es, Glasfasern näher an die Haushalte zu ziehen und das bestehende Kupferkabel besser auszunutzen. So lassen sich Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s und in den kommenden drei bis vier Jahren dank Innovationen sogar bis zu 400 Mbit/s erreichen. Das sind Geschwindigkeiten, die bislang der FTTH-Technologie vorbehalten waren. Swisscom hat das Potenzial von FTTS bereits im Juni 2012 in Riggisberg demonstriert.

Bis Ende 2013 will Fastweb rund EUR 130 Mio. in den Ausbau von FTTS investieren und damit die eigene Glasfaser-Infrastruktur deutlich erweitern. Fastweb beabsichtigt, bis 2016 insgesamt rund EUR 400 Mio. in den weiteren FTTS-Ausbau in Italien zu investieren und dann rund 20% der italienischen Haushalte mit ultraschnellen Internetanschlüssen zu erreichen. Der Verwaltungsrat von Swisscom unterstützt die Pläne von Fastweb und hat heute die nötigen Mittel für den ersten Ausbauschritt bewilligt.

Swisscom erachtet die Investitionen als sinnvoll, weil sie Fastweb weiteres Wachstum ermöglichen. An Orten mit eigener Infrastruktur erzielt Fastweb einen höheren Marktanteil und eine höhere Marge. Das moderne Netz von Fastweb ist das wesentliche Alleinstellungsmerkmal, dem das Unternehmen das beträchtliche Wachstum bei Privat- und Geschäftskunden verdankt. Im ersten Halbjahr 2012 ist die Zahl der Privatkunden in einem stagnierenden Markt um 5% gestiegen. Im Geschäftskundenmarkt baut Fastweb ihren Marktanteil kontinuierlich aus und ist derzeit mit 21% klare Nummer 2, wobei der Abstand zum Marktführer stetig abnimmt. In diesem Markt sind die Kunden seit jeher auf hohe Bandbreiten und Qualität angewiesen, die neben Telecom Italia nur Fastweb liefern kann.

Die Ausschüttungspolitik von Swisscom bleibt von den zusätzlichen Investitionen unberührt, ebenso das hohe Niveau für Investitionen von CHF 2,2 Mrd. in diesem Jahr. Swisscom investiert allein in 2012 rund CHF 1,7 Mrd. in den Infrastrukturausbau der Schweiz, dies sind rund CHF 400 Mio. mehr als 2010. In den kommenden Jahren rechnet Swisscom in der Schweiz mit einem ähnlich hohen Investitionsniveau. Pro Einwohner investiert Swisscom rund drei Mal mehr als vergleichbare Unternehmen in Europa, um Leistung und Servicequalität für die Kunden weiter zu steigern. So verfügt die Schweiz über eine der weltbesten Telecom-Infrastrukturen.

 

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