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Medienmitteilung

SBB und Swisscom testen Verkehrsentlastung durch neue Arbeitsformen

Bern, 30. Januar 2013

Mit dem Pilotversuch «WorkAnywhere» testen Swisscom und SBB, ob flexible Arbeitsmodelle die Hauptverkehrszeiten im öffentlichen Verkehr entlasten und die Mitarbeiterzufriedenheit verbessern können. Dazu fahren rund 250 Mitarbeitende der beiden Unternehmen im Februar und März wenn immer möglich in den Nebenverkehrszeiten. Der Versuch wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

Rund 250 Mitarbeitende der SBB und Swisscom nehmen am Pilotversuch
«WorkAnywhere» teil. Im Februar und März gestalten sie ihren Arbeitsalltag möglichst so, dass Reisen zum und vom Arbeitsplatz nicht in die Hauptverkehrszeiten fallen. Die Teilnehmer verfügen über die nötigen IT-Arbeitsmittel, damit sie mobil arbeiten können – sei es von zu Hause aus oder während der An- und Rückreise zum Arbeitsplatz.

«Uns interessiert, ob eine Flexibilisierung des Arbeitsalltages tatsächlich Potenzial hat, die Pendler besser auf die Züge zu verteilen», sagt Bernhard Meier, interimistischer Leiter Kommunikation & Public Affairs der SBB. Die SBB und Swisscom sind überzeugt, dass flexibles Arbeiten und Home-Office die Mitarbeiterzufriedenheit und die Effizienz steigern können.

Neben den Potenzialberechnungen erhoffen sich die beiden Unternehmen vom Pilotversuch Erkenntnisse darüber, welche Faktoren im Arbeitsumfeld flexibles Arbeiten fördern und mit welchen Hürden Mitarbeitende konfrontiert werden. «In den vergangenen Jahren konnten wir mit den flexiblen Arbeitsmodellen gute Erfahrungen sammeln. Die Studie bietet uns eine gute Möglichkeit, noch genauer zu erfahren, wie sich mobiles Arbeiten beispielsweise auf die Teamarbeit konkret auswirkt.», so Urs Schaeppi, Leiter Swisscom Schweiz.

Wissenschaftlich begleitet und ausgewertet wird der Versuch durch ein Team der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) und der Hochschule Luzern. «Wir wollen die konkreten Effekte der neuen Arbeitsweise auf Reiseverhalten, Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeitenden, sowie auf Kultur und Führung im Unternehmen erfassen,» erklärt Prof. Dr. Hartmut Schulze, Leiter des Instituts für Kooperationsforschung und -entwicklung der FHNW. «Dies gelingt uns durch die täglichen Angaben der Teilnehmer im Online-Verkehrstagebuch, durch Interviews und durch einen Vorher-Nachher-Vergleich.». Erste Resultate werden im kommenden Juni erwartet.

Kontakt

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3050 Bern

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