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Medienmitteilung

Starkes Kundenwachstum – stabiles Kerngeschäft – Ausblick für 2013 bestätigt

Bern, 07. August 2013

Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2013

 

 

 

1.1.-30.6.2012

1.1.-30.6.2013

Änderung

Nettoumsatz (in Mio. CHF)

5’621

5’596

-0,4%

Betriebsergebnis vor Abschreibungen, EBITDA (in Mio. CHF)

2’224

2’102

-5,5%

Betriebsergebnis EBIT (in Mio. CHF)

1’261

1’110

-12,0%

Reingewinn (in Mio. CHF)

907

819

-9,7%

Swisscom TV-Anschlüsse Schweiz (per 30.6. in Tausend)

694

902

30,0%

Mobilfunkanschlüsse Schweiz (per 30.6. in Tausend)

6’114

6’307

3,2%

Umsatz mit Bündelverträgen (in Mio. CHF)

525

725

38,1%

Breitbandanschlüsse Fastweb (per 30.6. in Tausend)

1’673

1’887

12,8%

Investitionen (in Mio. CHF)

1’017

1’021

0,4%

Davon Investitionen Schweiz (in Mio. CHF)

740

706

-4,6%

Mitarbeitende Konzern (Vollzeitstellen per 30.6.)

19’805

19’859

0,3%

Davon Mitarbeitende Schweiz (Vollzeitstellen per 30.6.)

16’426

17’096

4,1%

 

–  Investitionen in Markt und Innovationen führen zu hohem Kundenwachstum:
  –  Über 1,3 Mio. Mobilfunk-Kunden profitieren von unbeschränkter Nutzung (Infinity)
  –  TV-Kundenbestand wächst um 30% auf 902'000
  –  Auftragseingang von Swisscom IT Services steigt um 127%
  –  Fastweb gewinnt innert Jahresfrist 214'000 neue Breitbandkunden
–  Anhaltender Konkurrenz- und Preisdruck führen zu leicht reduziertem Umsatz und Betriebsergebnis
–  Generelle Preiserosion von rund CHF 200 Mio. im ersten Halbjahr; zusätzliche Senkung bei Roaming im Umfang von rund CHF 90 Mio. zugunsten der Swisscom Kunden
–   Swisscom bestätigt die finanziellen Erwartungen für 2013 auf vergleichbarer Basis, aufgrund von Firmenkäufen wird neu ein Umsatz von über CHF 11,4 Mrd. erwartet

„Unser Abschluss ist solide, wir sind auf Kurs“, sagt a.i. CEO Urs Schaeppi. „Wir werden die bisherige Strategie mit starkem Fokus auf Kundenservice und Innovationen konsequent weiter führen. Trotz anhaltendem Konkurrenz- und Preisdruck sind wir zuversichtlich für das zweite Halbjahr. Wir investieren sehr viel in unser Netz und für unsere Kunden und sind überzeugt, dass sich dies langfristig auszahlen wird. Vor allem mit Angeboten wie Fernsehen (+42'000), Mobilfunk (+37'000) und bei Fastweb (+26'000) konnten wir im zweiten Quartal viele Neukunden gewinnen.“

Im ersten Halbjahr 2013 sind der Nettoumsatz von Swisscom um CHF 25 Mio. oder 0,4% auf CHF 5’596 Mio. und das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) um CHF 122 Mio. oder 5,5% auf CHF 2’102 Mio. gesunken. Auf Basis konstanter Währungen, ohne Hubbing-Umsätze von Fastweb (Wholesale-Umsätze aus Interkonnektion) und ohne Firmenkäufe reduzierte sich der Umsatz um 1,0%. Dieser Rückgang resultierte vor allem aus der generellen Preiserosion im Schweizer Kerngeschäft in Höhe von rund CHF 200 Mio. und bei Roaming von rund CHF 90 Mio. Die Reduktion konnte durch das Kunden- und Mengenwachstum in Höhe von rund CHF 260 Mio. mehrheitlich kompensiert werden.

Der EBITDA sank auf vergleichbarer Basis um 5,9%, dies insbesondere als Folge von höheren Kosten für die Kundenakquisition im Schweizer Kerngeschäft und bei Fastweb. Zudem stiegen die Aufwendungen für Netzunterhalt und Informatik in der Schweiz. Der Reingewinn sank um 9,7% auf CHF 819 Mio. Der Personalbestand erhöhte sich insgesamt leicht um 54 Vollzeitstellen auf 19'859. Einem Zuwachs in der Schweiz aufgrund von Firmenkäufen und der Anstellung von externen Mitarbeitern stand ein Rückgang bei Fastweb als Folge der Auslagerung von Stellen für Kundenservice und Netzunterhalt gegenüber.

Die Investitionen stiegen um 0,4% auf CHF 1'021 Mio. In der Schweiz reduzierten sie sich insbesondere aufgrund der schlechten Witterung um CHF 34 Mio. oder 4,6% auf CHF 706 Mio. Für das ganze Jahr wird jedoch weiterhin mit höheren Investitionen im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Beim Mobilfunk haben bereits über 50% der Bevölkerung in urbanen und ländlichen Gebieten Zugang zur vierten Mobilfunkgeneration 4G/LTE. Bis Ende 2013 wird Swisscom 70% der Schweizer Bevölkerung mit 4G/LTE versorgen. Über das Festnetz waren Ende Juni bereits 615'000 Wohnungen und Geschäfte mit Glasfaser erschlossen.

 

Infinity-Wechselkunden generierten erstmals steigende Umsätze

Der Trend zu gebündelten Angeboten und neuen Preismodellen wie Pauschaltarifen hielt weiter an. Kombiangebote wurden Ende Juni 2013 bereits von 889’000 Kunden genutzt, was einem Anstieg im Jahresvergleich um 27,2% oder 190'000 entspricht. Der Umsatz mit Bündelverträgen stieg um 38,1% auf CHF 725 Mio. Wichtigste Treiber des Bündelgeschäfts sind Fernsehen und die Mobilfunkangebote. Der Anteil der Bündelverträge in Kombination mit einem Mobilfunkangebot stieg im Jahresvergleich von 33% auf 40%. Die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) stieg insgesamt um 352'000 oder 3,0%.

Die im Juni 2012 eingeführten neuen Mobilfunkabonnemente Natel infinity, mit denen Kunden unbegrenzt in alle Schweizer Netze telefonieren, SMS schreiben und im Internet surfen können, werden von den Kunden sehr gut aufgenommen. Ende Juni 2013 nutzten über 1,3 Mio. Kunden die neuen Infinity-Angebote, dies sind rund ein Drittel aller Abokunden. Im vergangenen Quartal generierten Kunden, die auf Infinity wechselten, erstmals steigende Umsätze (ARPU). Die Zahl der Mobilfunkanschlüsse stieg im Vergleich zum Vorjahr um 193’000 oder um 3,2% auf 6,3 Mio. Der Bestand an Postpaid-Kunden stieg um 244’000 (Einzel- und Bündelangebote), die Zahl der Prepaid-Kunden ging um 51’000 zurück.

Der mobile Datenverkehr wächst weiterhin rasant, die Lancierung von Infinity hat das Wachstum beschleunigt: Im ersten Halbjahr 2013 wurden 130% mehr Daten mobil übermittelt als in der Vorjahresperiode. Swisscom verkaufte im ersten Halbjahr 2013 insgesamt 773’000 Mobilfunkgeräte (+20,8%), 66% davon waren Smartphones.

Mit iO lancierte Swisscom Ende Juni als erste Schweizer Anbieterin eine App für Gratis-Telefonie und Nachrichten übers Internet. Die App für Smartphones ermöglicht allen Nutzern weltweit eine einfache, sichere und kostenlose Kommunikation über das Internet. Ende Juli haben rund 320'000 Nutzer die App installiert.

 

Über die Hälfte der Festnetz-Breitbandkunden nutzen auch Swisscom TV

Der Bestand an Swisscom TV-Anschlüssen stieg im Vorjahresvergleich um 208’000 oder um 30,0% auf 902’000 Anschlüsse, wovon 849'000 auf Abonnemente mit Grundgebühr entfallen. Über die Hälfte der Festnetz-Breitbandkunden von Swisscom nutzt nun gleichzeitig auch Swisscom TV. Mehr als 370'000 Swisscom TV-Kunden nutzen die Replay-Funktion, mit der Sendungen von rund 70 Kanälen bis 30 Stunden nach der Ausstrahlung angeschaut werden können. Die Anzahl der Festnetz-Breitbandanschlüsse erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 73’000 oder 4,3% auf 1,77 Mio.

Die Tochtergesellschaft Swisscom IT Services ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und bietet ein breites Spektrum an IT-Dienstleistungen. Im Outsourcing-Geschäft gehört das Unternehmen zu den grössten Anbietern im Schweizer Markt. Der Auftragseingang (Total Contract Value) stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 von CHF 177 Mio. auf rekordhohe CHF 402 Mio. (+127%).

 

Fastweb verzeichnet hohen Kundenzuwachs

Das Geschäft von Fastweb ist auf Kurs und die bisherige Strategie wird weiter geführt. Im ersten Halbjahr 2013 wurden bei Fastweb wie geplant die Wholesale-Umsätze aus Interkonnektionsdiensten (Hubbing) mit tiefen Margen um weitere EUR 30 Mio. reduziert. Ohne das Hubbing-Geschäft reduzierte sich der Umsatz leicht um EUR 13 Mio. auf EUR 785 Mio.

Als einziger Breitbandanbieter in Italien weist Fastweb wachsende Kundenzahlen aus. Die Kundenbasis stieg innert Jahresfrist um 214’000 oder 12,8% auf 1,89 Mio., dies auch dank dem Bündelangebot mit Sky Italia für TV und Breitband.

Das Segmentergebnis vor Abschreibungen betrug EUR 210 Mio., was einer Abnahme im Vergleich zum Vorjahr von EUR 23 Mio. oder 9,9% entspricht. Die Abnahme ist vor allem auf höhere Kosten für die Kundenakquisition und die Lancierung von neuen Glasfaserangeboten zurückzuführen. Die Investitionen stiegen um EUR 28 Mio. oder 12,3% auf EUR 256 Mio., dies als Folge des Ausbaus des Glasfasernetzes. Rund 39% der getätigten Investitionen standen in direktem Zusammenhang mit dem Kundenwachstum.

 

CEO-Nachfolgeregelung bis Ende Jahr angestrebt

Der Verwaltungsrat hat in den letzten Tagen über die Nachfolge des CEO beraten. "Wir haben am 23. Juli sofort nach Bekanntwerden des Todes von Carsten Schloter eine ad interim Führung unter der Leitung seines bisherigen Stellvertreters, Urs Schaeppi, eingesetzt", sagt der Präsident des Verwaltungsrates, Hansueli Loosli. "Der Verwaltungsrat hat volles Vertrauen in Urs Schaeppi und das gesamte Management-Team, das eine grosse Erfahrung in der ICT-Branche und auch im Unternehmen selber aufweist. Wir haben einen Nominationsausschuss eingesetzt mit dem Ziel, bis Ende Jahr über die definitive Nachfolge zu entscheiden." Das Präsidium im Verwaltungsrat von Fastweb übernimmt ad interim Mario Rossi, bei Swisscom IT Services ad interim Ueli Dietiker.

 

Christian Petit wird Leiter Grossunternehmen, Marc Werner leitet Bereich Privatkunden

Der Verwaltungsrat hat die vakante Stelle des Leiters Grossunternehmen von Swisscom Schweiz per 1. September 2013 neu besetzt. Mit Christian Petit, seit 2007 Leiter Privatkunden, konnte eine erfahrene Führungspersönlichkeit gewonnen und so die Kontinuität sichergestellt werden. Christian Petit (1963) trat im Jahr 2000 als Leiter Operations bei Swisscom Mobile ein, übernahm später das Produktmarketing und wurde 2006 CEO von Hospitality Services.

Nachfolger von Christian Petit als Leiter Privatkunden wird per 1. September 2013 sein bisheriger Stellvertreter Marc Werner, der seit 2012 den Kundendienst im gleichen Bereich verantwortet. Marc Werner (1967) trat im Jahr 2000 als Marketing- und Verkaufsleiter für Bluewin ins Unternehmen ein und leitete ab 2007 das Marketing für Privatkunden.

 

Finanzieller Ausblick für 2013: Höherer Umsatz aufgrund von Zukäufen

Swisscom hat im ersten Halbjahr die Mehrheit an Cinetrade sowie Geschäfte von Entris übernommen. Als Folge dieser Zukäufe rechnet Swisscom für 2013 mit einem zusätzlichen Umsatz von rund CHF 150 Mio., der Einfluss auf die übrigen finanziellen Ziele ist im laufenden Jahr gering. Für das Geschäftsjahr 2013 wird neu ein Umsatz von über CHF 11,4 Mrd. (bisher rund CHF 11,3 Mrd.) erwartet. Swisscom rechnet wie bisher mit einem EBITDA von mindestens CHF 4,25 Mrd. und Investitionen von CHF 2,4 Mrd. ­

Beim Umsatz ohne Fastweb rechnet Swisscom für 2013 neu mit rund CHF 9,5 Mrd. statt wie bisher mit rund CHF 9,34 Mrd. Beim EBITDA ohne Fastweb wird unverändert ein Rückgang auf CHF 3,64 Mrd. erwartet. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der Generalversammlung 2014 für das Geschäftsjahr 2013 erneut eine Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.

 

Der detaillierte Zwischenbericht:

http://www.swisscom.ch/q2-report-2013

 

 

Weitere Unterlagen:

http://www.swisscom.ch/ir

 

 

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