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Medienmitteilung

Swisscom wächst bei Umsatz und Betriebsergebnis

Bern, 20. August 2014

Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2014

 

1.1.-30.6.2013

1.1.-30.6.2014

Änderung
(2. Quartal)

Nettoumsatz (in Mio. CHF)

5‘596

5‘700

1,9%     (0,6%)

Betriebsergebnis vor Abschreibungen, EBITDA (in Mio. CHF)

2‘102

2‘182

3,8%   (4,7%)

Betriebsergebnis EBIT (in Mio. CHF)

1‘110

1‘160

4,5%   (6,8%)

Reingewinn (in Mio. CHF)

819

806

-1,6%  (0,9%)

Swisscom TV-Anschlüsse Schweiz (per 30.6. in Tausend)

902

1’091

21,0%

Mobilfunkanschlüsse Schweiz (per 30.6. in Tausend)

6‘307

6‘460

2,4%

Umsatz mit Bündelverträgen (in Mio. CHF)

725

909

25,4%

Breitbandanschlüsse Fastweb (per 30.6. in Tausend)

1‘887

1‘994

5,7%

Investitionen (in Mio. CHF)

1‘021

1‘117

9,4%

Davon Investitionen Schweiz (in Mio. CHF)

706

769

8,9%

Mitarbeitende Konzern (Vollzeitstellen per 30.6.)

19‘859

20‘228

1,9%

Davon Mitarbeitende Schweiz (Vollzeitstellen per 30.6.)

17‘099

17’545

2,6%

 


Anhaltendes Wachstum bei Umsatz (+1,9%) und EBITDA (+3,8%)
- Viele Innovationen unterstützen starke Marktleistung
- 1,9 Mio. Mobilfunk-Kunden profitieren von unbeschränkter Nutzung (infinity)  
- Swisscom TV-Kundenbestand wächst im ersten Halbjahr um 91‘000 auf 1,09 Mio  
- Fastweb wächst weiter und erzielt einen um EUR 26 Mio. höheren EBITDA  
- Reingewinn bleibt trotz höheren Abschreibungen und gestiegenem Finanz- und Steueraufwand praktisch stabil
-
Für 2014 erwartet Swisscom neu einen EBITDA von über CHF 4,4 Mrd. (bisher CHF 4,35 Mrd.)
   

„Unser Geschäft entwickelte sich im ersten Halbjahr erfreulich: Das Wachstum bei Umsatz und Betriebsergebnis setzte sich fort“, sagt CEO Urs Schaeppi. „Wir haben mit vielen Innovationen in den letzten Monaten wichtige Zeichen im Markt gesetzt, wie beispielsweise mit der Lancierung von Swisscom TV 2.0, dem Cloud-Service Docsafe und LTE Advanced. Aufgrund des guten Geschäftsverlaufs erhöhen wir unsere EBITDA-Erwartung für 2014.“

 

Preiserosion durch Kunden- und Mengenwachstum mehr als kompensiert

Im ersten Halbjahr 2014 stieg der Nettoumsatz von Swisscom im Vergleich zum Vorjahr um CHF 104 Mio. oder 1,9% auf CHF 5‘700 Mio. Ohne Firmenkäufe, auf Basis konstanter Währungen und ohne Hubbing von Fastweb (Wholesale-Umsätze aus Interkonnektion) erhöhte sich der Umsatz um CHF 65 Mio. oder 1,2%, davon entfielen CHF 52 Mio. auf das Schweizer Geschäft. Die Preiserosion im Schweizer Kerngeschäft von CHF 160 Mio. (davon CHF 60 Mio. als Folge von Roaming-Preissenkungen) wurde durch ein Kunden- und Mengenwachstum von CHF 212 Mio. mehr als kompensiert.

 

Der EBITDA stieg um 3,8% oder CHF 80 Mio., bereinigt um Firmenkäufe, Vorsorge und Gewinne aus dem Verkauf von Liegenschaften lag das Wachstum bei 2,5% oder CHF 53 Mio. Trotz höheren Abschreibungen und einem gestiegenen Finanz- und Steueraufwand blieb der Reingewinn im Konzern mit CHF 806 Mio. praktisch stabil. Die Abschreibungen stiegen als Folge der höheren Investitionen in die Infrastruktur um CHF 30 Mio.

 

Der Personalbestand im Konzern erhöhte sich insgesamt um 369 Vollzeitstellen oder 1,9% auf 20'228. Bereinigt um Firmenkäufe betrug die Zunahme 204 Vollzeitstellen oder 1,0%, dies vor allem als Folge der Anstellung von bisher externen Mitarbeitenden und der Verstärkung des Kundendienstes.

 

Höhere Investitionen in die Breitband-Infrastruktur

Die konzernweiten Investitionen stiegen um CHF 96 Mio. oder 9,4% auf insgesamt CHF 1‘117 Mio., in der Schweiz um CHF 63 Mio. oder 8,9% auf CHF 769 Mio. Die Investitionen in der Schweiz kamen vor allem der Breitbandinfrastruktur zugute: Beim Mobilfunk haben bereits 94% der Bevölkerung Zugang zur vierten Mobilfunkgeneration 4G/LTE. Über das Festnetz waren Ende Juli über eine Million Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband versorgt, die nun von hohen Bandbreiten von bis zu 1 GBit/s profitieren können.

 

Über eine Million Kunden nutzen Bündelangebote

Der Trend zu gebündelten Angeboten und neuen Preismodellen wie Pauschaltarifen ist ungebrochen. Ende Juni nutzten 1,11 Mio. Kunden eines der beliebten Kombiangebote, was einem Anstieg im Jahresvergleich um 24,9 % oder 221'000 entspricht. Der Umsatz mit Bündelverträgen stieg um CHF 184 Mio. oder 25,4% auf CHF 909 Mio. Wichtigste Treiber dieses Geschäfts sind Fernsehen und Mobilfunk. Die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten (RGU) stieg innert Jahresfrist um 324'000 oder 2,7% auf 12,2 Mio.

 

Die im Juni 2012 eingeführten Mobilfunkabonnemente Natel infinity, mit denen Kunden unbegrenzt in alle Schweizer Netze telefonieren, SMS schreiben und im Internet surfen können, verzeichnen nach wie vor ein Wachstum. Ende Juni 2014 nutzten 1,9 Mio. Kunden die infinity-Angebote, dies entspricht rund 58% der Abokunden (ohne Grosskunden). Die Zahl der Mobilfunkanschlüsse erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 153‘000 oder 2,4% auf 6,5 Mio. Der Trend von Prepaid-Angeboten hin zu Abonnements hält an: Der Bestand an Postpaid-Kunden stieg um 168‘000 (Einzel- und Bündelangebote), die Zahl der Prepaid-Kunden ging um 15‘000 zurück.

 

Schnelles 4G/LTE-Netz wird weiter ausgebaut

Der Ausbau des schnellen 4G/LTE Netzes wurde in den vergangenen Monaten weiter vorangetrieben. Bereits 94% aller Swisscom Kunden können vom Mobilfunknetz der neusten Generation profitieren, sei es durch höhere Geschwindigkeiten oder mehr Kapazitäten. Damit bietet Swisscom die beste Netzabdeckung aller Schweizer Mobilfunkanbieter. In den kommenden Monaten soll 4G/LTE auf eine Abdeckung von über 98% ausgebaut werden. Swisscom hat zudem mit LTE advanced eine neue Technologie eingeführt, dank der noch höhere Bandbreiten im Mobilfunknetz erreicht werden. Der Ausbau des Mobilfunknetzes ist notwendig, da der mobile Datenverkehr weiterhin rasant wächst: Im ersten Halbjahr 2014 wurden 85% mehr Daten mobil übermittelt als in der Vorjahresperiode.

 

Dank Swisscom TV 2.0 weiteres Wachstum bei TV-Anschlüssen

Auch das Wachstum im Festnetz hält an: Der Bestand an Swisscom TV-Anschlüssen stieg im zweiten Quartal um 39‘000 auf 1,09 Mio. Auf Jahresbasis beträgt der Anstieg 189‘000 oder 21,0%. Das Anfang April 2014 lancierte Swisscom TV 2.0 bietet erweiterte Funktionen und verzeichnete Ende Juni bereits 77‘000 Kunden, die meisten wechselten von einem bisherigen Swisscom-Angebot. Mit der Cloud-basierten Aufnahmefunktion können beliebig viele Sendungen parallel aufgenommen und über verschiedene Geräte abgerufen werden, die Replay-Funktion wurde von 30 Stunden auf sieben Tage erweitert. Die Anzahl der Breitbandanschlüsse erhöhte sich im zweiten Quartal um 22‘000 auf 1,86 Mio. Auf Jahresbasis beträgt der Anstieg 88‘000 oder 5,0%.

 

Fastweb wächst weiter und gewinnt innert Jahresfrist 107'000 Kunden

Der Umsatz von Fastweb in Italien reduzierte sich um EUR 4 Mio. oder 0,5% auf EUR 806 Mio. Fastweb hat wie geplant die Wholesale-Umsätze aus Interkonnektionsdiensten (Hubbing) mit tiefen Margen weiter reduziert. Ohne das Hubbing-Geschäft stieg der Umsatz um EUR 7 Mio. oder 0,9% auf EUR 792 Mio. Die Kundenbasis stieg trotz einem schwierigen Marktumfeld innert Jahresfrist um 107‘000 oder 5,7% auf 1,99 Mio.

 

Das Segmentergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) betrug EUR 236 Mio., was einer Zunahme im Vergleich zum Vorjahr von EUR 26 Mio. oder 12,4% entspricht. Fastweb profitierte dabei von regulatorischen Einmaleffekten und reduzierte die Betriebskosten. Ohne Berücksichtigung der Effekte aus der Regulierung stieg der EBITDA um EUR 11 Mio. oder 5%. Die Investitionen stiegen um EUR 28 Mio. oder 10,9% auf EUR 284 Mio., dies als Folge des Glasfasernetzausbaus.

 

Übernahme von PubliGroupe SA ist auf gutem Weg

Im Rahmen der öffentlichen Übernahme der PubliGroupe SA lag die Beteiligung von Swisscom nach Ablauf der Angebotsfrist am 5. August 2014 bei über 90%. Die Nachfrist zur Andienung von Aktien läuft bis 25. August 2014. Die Übernahme zielt vor allem auf den Verzeichnisdienst local.ch, der bereits zur Hälfte Swisscom gehört. Nach dem Kauf will Swisscom die Medienbeteiligungen von PubliGroupe veräussern, für die übrigen Beteiligungen werden alle Optionen geprüft.

 

Höheres Betriebsergebnis (EBITDA) für 2014 erwartet

Swisscom erwartet für 2014 unverändert ein moderates Wachstum beim Umsatz, jedoch neu ein höheres Betriebsergebnis (EBITDA): Ziel ist ein Umsatz von CHF 11,5 Mrd. und ein EBITDA von über CHF 4,4 Mrd. (bisher CHF 4,35 Mrd.). Der Ausbau der Netzinfrastruktur in der Schweiz und Italien erfordert hohe Investitionen: Swisscom rechnet unverändert mit insgesamt CHF 2,4 Mrd., davon CHF 1,75 Mrd. in der Schweiz. Bei Erreichen der Ziele plant Swisscom, der Generalversammlung 2015 für das Geschäftsjahr 2014 erneut eine Dividende von CHF 22 pro Aktie vorzuschlagen.

 

Der detaillierte Zwischenbericht:

http://www.swisscom.ch/q2-report-2014

 

Weitere Unterlagen:

http://www.swisscom.ch/ir

 

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