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Das Beste von unten

Swisscom mit innovativer Mobilfunkantenne

In Ballungszentren gerät die Mobilfunkinfrastruktur immer öfter an ihre Leistungsgrenzen. Swisscom hat nun eine Weltneuheit vorgestellt, die Abhilfe schaffen soll. In bestehenden Kabelschächten (Manhole) wird sie kleine Mobilfunk-Antennen (Mikrozellen) installieren und damit die Kapazität auf dem Netz lokal erhöhen. Aktuell läuft mit internationalen Partnern ein Pilot in Bern; Basel, Lausanne und Zürich werden folgen.

Die Situation ist bekannt: jährlich verdoppelt sich das Datenvolumen in der Schweiz auf dem Fest- und auf dem Mobilfunknetz. Letzteres lässt sich nur langsam, teuer und oft gegen Widerstand von Anrainern erweitern. Lokal Abhilfe schaffen können weitere Zugänge ins Netz via Mikrozellen. Swisscom hat einen Pilotversuch in Bern gestartet, um die Funktionsweise der neuartigen Manhole-Antennen zu testen. Dieser wird in den nächsten Monaten auf Basel, Lausanne und Zürich ausgeweitet.

Die neuartigen Kleinzellen, wie auch die Ablösung der alten GSM-Technologie sind kurzfristig Mittel, um die Mobilfunkversorgung aufrecht zu erhalten. Um die Performance des mobilen Netzes aber über 2020 hinaus zu garantieren, braucht es auch die 5. Generation des Mobilfunks und eine Anpassung der Grenzwerte der nicht-ionisierenden Strahlung.