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Der tägliche Anruf


Der tägliche Anruf

Noch melden wir uns häufiger mit Direktanruf als über eine App


Das klassische Telefonieren ist bei Schweizerinnen und Schweizern weiterhin beliebt. Doch neue Telefonie-Dienste wie WhatsApp werden immer populärer - insbesondere bei der jüngeren und der französischsprachigen Bevölkerung. Dies das Fazit der aktuellen Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes Moneyland.ch

94 Prozent von 1'517 befragten Schweizern telefonieren mindestens einmal in der Woche, 57 Prozent gar täglich. 99 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer telefonieren "direkt" mit dem Handy über das Mobilfunknetz.

Mit dem Vormarsch der mobilen Telefonie verliert dafür das Festnetz zunehmend an Bedeutung. Noch 13 Prozent der Befragten nutzen die Festnetz-Telefonie täglich. Genutzt wird das Festnetz vor allem noch von der älteren Bevölkerung. So telefonieren 86 Prozent der 50- bis 74-Jährigen via Festnetz, von den 26- bis 49-Jährigen sind es nur noch 64 Prozent.

WhatsApp auf dem Vormarsch

Stark im Vormarsch sind dagegen Messaging-Apps, insbesondere WhatsApp. 85 Prozent der Befragten telefonieren bereits mit WhatsApp, das damit deutlich stärker genutzt wird als andere vergleichbare Telefonie-Dienste wie Skype (50 Prozent der Befragten) oder Facebook (33 Prozent).

Nicht überraschend ist WhatsApp besonders bei der jüngeren Bevölkerung beliebt. 93 Prozent der Altersgruppe zwischen 19 und 25 Jahre nutzt diesen Dienst. Bei den über 50-Jährigen sind es aber auch schon 81 Prozent.

Im Telefonie-Verhalten zwischen der Stadt- und Landbevölkerung zeigen sich gemäss der Umfrage kaum Unterschiede. Ganz anders sieht das im Vergleich zwischen der West- und Deutschschweiz aus: 51 Prozent der befragten Westschweizer telefonieren täglich mit der Telefon-Funktion ihres Handys via Mobilfunk-Anbieter. 47 Prozent telefonieren in der Romandie jeden Tag mit WhatsApp. In der Deutschschweiz beträgt der Anteil der täglichen Nutzung im Fall der Handy-Mobilfunk-Telefonie nur 29 Prozent und 32 Prozent im Fall von WhatsApp.