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Erfüllt, obwohl immer strenger

Strengere Effizienzvorschriften auch für Server und Set-Topboxen ab 1. August 2014

Etwa 40 Prozent weniger Strom als ihre Vorgängerin braucht die neue Swisscom TV 2.0 Box. Sie speichert Aufnahmen in der Cloud und kommt somit ohne Festplatte aus und verbraucht so nur noch 36 kWh. Damit entspricht sie der neuen Energieverordnung, die den gesetzlich zulässigen Stromverbrauch für Settop- Boxen weiter senkt. Neu betroffen von der Energieverordnung (EnV) sind auch Computerserver: Gefordert werden eine minimale Effizienz der internen Netzteile sowie Angaben zum Stromverbrauch und zum Geräuschpegel. Swisscom wird von ihren Lieferanten die entsprechenden Nachweisdokumente einfordern.

Elektrogeräte verbrauchen in der Schweiz jährlich rund 44 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das entspricht fast drei Viertel des gesamten inländischen Verbrauchs. Davon entfallen 58 Prozent auf elektrische Antriebssysteme (z.B. Motoren in Aufzügen, Maschinenantriebe, Pumpen),18 Prozent auf Haushaltsgeräte (z.B. Waschmaschinen, Backöfen, Staubsauger), 17 Prozent auf Beleuchtung und knapp 7 Prozent auf elektronische Geräte (Stand 2012).

Mit Vorschriften zur Stromeffizienz und zur Deklarationspflicht (Energieetiketten) wird ein Teil dieses Effizienzpotenzials erschlossen, die ineffizientesten Geräte werden vom Markt ausgeschlossen. Die Deklaration sorgt dafür, dass Konsumentinnen und Konsumenten Informationen zum Energieverbrauch sowie zu den wichtigsten Eigenschaften eines Gerätes erhalten. Dies können sie als Grundlage für ihren Kaufentscheid nutzen.