Meta Navigation

Gefahrenherd Internet

Wirtschaftsdelikte häufiger gemeldet als verbotene Pornografie.

Erstmals gingen 2012 bei der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) mehr Hinweise zu Wirtschaftsdelikten als zu verbotener Pornografie ein. Von den strafrechtlich relevanten 6639 Meldungen lassen sich die meisten dem Bereich «Betrug» zuordnen, der damit an der Spitze der strafbaren Handlungen gegen das Vermögen steht. Jede zehnte Meldung betrifft ein Phishing Mail, also den Versuche, an sensible Daten von Kunden zu gelangen.

 

Die KOBIK beim Bundesamt für Polizei (fedpol) hat 2012 rund 55 Prozent mehr Verdachtsmeldungen aus der Bevölkerung erhalten als im Vorjahr. Ein Grossteil der Meldungen zu Betrugsfällen betraf betrügerische Angebote auf Kleinanzeigen- und Versteigerungsplattformen. Dabei wurde in mehreren Fällen Personen mittels einer Vorschusszahlung Geld ohne anschliessende Lieferung der angepriesenen Waren/Dienstleistungen abgenommen.

 

Insgesamt acht Prozent der eingegangen Meldungen waren Hinweise zu Phishing-Versuchen. Mittels gefälschter E-Mails oder Telefonaten suchen Betrüger den Zugang zu Kreditkartennummern, Bankkontonummern, Zugangsdaten zu E-Mail-Accounts und E-Banking-Informationen.

 


Infrastruktur


Weitere Informationen