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Grosse Zufriedenheit


Grosse Zufriedenheit

Regulierung soll Entwicklung nicht ausbremsen


Die Wirtschaft ist mit der heutigen Infrastrukturlandschaft grundsätzlich zufrieden und schätzt die hohe Qualität der Netze und Dienste. Dies das Urteil des Infrastrukturberichts der economiesuisse. Dies soll nach ihrem Willen auch so bleiben. Die Mitglieder von economiesuisse gehen davon aus, dass sich die Qualität der Telekommunikations- und ICT-Infrastruktur in den nächsten zehn Jahren tendenziell verbessert. Big, resp. Smart Data böten grosse Chancen für neue Geschäftsmodelle und Services in sämtlichen Infrastrukturbereichen und sollten keinesfalls durch einschränkende Regulierungen vorzeitig ausgebremst werden.

Der Infrastrukturbericht der Economiesuisse kommt zum Schluss, die Infrastrukturen für die digitale Zukunft seien vorhanden und würden laufend erneuert und ausgebaut. Aus Sicht der Schweizer Wirtschaft drängt sich gegenwärtig keine grundlegende Systemanpassung auf. Das Innovationstempo sei hoch und der Wettbewerb bei Diensten und Anschlüssen verschärfe sich durch die wachsende Konkurrenz. In einem solch dynamischen Umfeld sei das Risiko von Fehleingriffen durch starre Regulierungen besonders gross.


Mehr Markt und bessere Angebote dank Liberalisierung

Damit sich die Digitalisierung der Wirtschaft entfalten kann, braucht es leistungsfähige ICT-Infrastrukturen. Diese sind – wie auch die internationalen Rankings zeigen - in der Schweiz in einem sehr guten Zustand. Beim Ausbau moderner Breitbandnetze kann eine hohe Investitionstätigkeit festgestellt werden. Diese führt die economiesuisse auf die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes und den Infrastrukturwettbewerb zurück. Dieser habe zu einem Technologieschub geführt, der im hochdynamischen Branchenumfeld weiter anhalte.

Die Preise seien im internationalen Vergleich zwar eher hoch, aber relativ zur hohen Qualität in einem angemessenen Verhältnis. Beim Angebot von Diensten herrsche eine grosse Wettbewerbsdynamik, die zusätzlich durch international agierende Internetdienstanbieter wie Skype, Whatsapp, Youtube und Netflix angetrieben werde, fasst der Bericht zusammen.

Aufgrund des funktionierenden Wettbewerbs scheint der economiesuisse die Beteiligung des Staates an der Swisscom nicht mehr zwingend. Zudem investiere Swisscom verstärkt in neue innovative Märkte (zum Beispiel im Energie-, Gebäude- und Mobilitätsbereich). Statt mit zusätzlichen regulatorischen Eingriffen die Handlungsfelder von Swisscom zu beschränken, sei deshalb alternativ eine Privatisierung zu prüfen.



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