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Hochbreitband: Wir sind Spitze!

Alle Kantone und auch ländliche Gebiete weisen sehr gute Zugangswerte aus

Ende 2012 konnten 94,2 % der Schweizer Bevölkerung mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde Dienste über das Internet nutzen. Mit diesem Wert führt unser Land zusammen mit den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Malta eine europäische Rangliste der Hochbreitband-Anschlüssen an (EU-Durchschnitt 53,8%). Besonders erfreulich ist, dass alle 26 Kantone und auch ländliche Gebiete der Schweiz guten Zugang zum High-Speed-Internet haben.

 

Die Spitzenstellung der Schweiz resultiert aus einer Untersuchung, welche die Europäische Kommission „DG Connect“ in Auftrag gegeben hat. Auf Initiative der Interessengemeinschaft „Glasfasernetz Schweiz“ wurde zusätzlich auch die Versorgung mit Hochbreitband in der Schweiz ermittelt.

 

Mit dem aktuellen Ausbaustand des Hochbreitbandes erreicht die Schweiz bereits heute die Ziele, welche die EU ihren Mitgliedstaaten für 2020 vorgegeben hat. Gross ist insbesondere der Vorsprung unseres Landes in seinen ländlichen Gebieten: 64,8 % sind hier mit Hochbreitband versorgt, während der Durchschnitt in der EU lediglich bei 12,4 % liegt. Für den breiten Zugang zu den Nervenbahnen der Informationsgesellschaft abseits der Zentren spricht ein weiterer Wert: Auch in nicht urbanen Kantonen stehen drei Vierteln der Bevölkerung Hochbreitband mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde zur Verfügung.

 

Die vom Forschungsinstitut Point Topic verfasste Studie ortet indessen auch für die Schweiz noch Entwicklungspotenzial: Beim Glasfaserausbau sind wir nur Durchschnitt. „Glasfasernetz Schweiz“ ist jedoch zuversichtlich. „Dies wird sich dank den grossen Investitionen in die Infrastruktur der Zukunft schon bald ändern“, schreibt die Interessengemeinschaft.