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Immer an der Spitze


Immer an der Spitze

Beim Breitbandausbau belegt die Schweiz im europäischen Vergleich unverändert einen Spitzenplatz


Beim Breitbandausbau belegt die Schweiz im europäischen Vergleich unverändert einen Spitzenplatz. Zu diesem Ergebnis kommt die vergleichende Studie «Broadband Coverage in Europe 2015», die jährlich im Auftrag der EU-Kommission und Glasfasernetz Schweiz erstellt wird. Besonders auffällig und erfreulich ist die gute Abdeckung in ländlichen Gebieten.
 
Die EU hatte sich 2010 in ihrer «Agenda 2020» zum Ziel gesetzt, dass alle EU-Bürgerinnen und -Bürger bis 2020 über einen Breitband-Anschluss von 30 Mbits verfügen sollen. Die Schweiz hat dieses Ziel mit einer 99%-Abdeckung bereits erreicht. Nur im Inselstaat Malta liegt die Abdeckung derzeit noch höher. Der europäische Durchschnitt liegt bei 70,9% (Vorjahr 68%). Auch in punkto Glasfaserabdeckung, liegt die Schweiz mit rund 27% erschlossenen Haushalten über dem EU-Durchschnitt von 20,8%.
 
Die Spitzenposition der Schweiz führt die Studie auf den starken (Infrastruktur-)Wettbewerb und die daraus resultierenden hohen Investitionen zurück. Seit Jahren werden in der Schweiz pro Kopf gemäss OECD weltweit die höchsten Investitionen getätigt. Angesichts der Digitalisierung und deren Einfluss auf Gesellschaft und Wirtschaft ist eine hochwertige Telekommunikationsinfrastruktur für die Schweiz ein entscheidender Standortvorteil.
Dies umso mehr als die aktuelle Cisco Studie „Visual Networking Index“ eine Verdreifachung des Datenverkehrs bis 2020 prophezeit.