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Investition braucht Rechtssicherheit

Investoren fehlt in der EU die Rechtssicherheit für den Glasfaserbau

Die Schweiz und Finnland sind – gemäss einer Studie der Credit Suisse - führend im Breitbandausbau. In der EU erachten die Investoren das Investitionsvolumen als ungenügend und beklagen vor allem die ungenügende Rechtssicherheit für Investitionen.

 

Im internationalen Vergleich sind die Schweiz und Finnland führend im Breitbandausbau. Nun wollte die EU-Kommission wissen, was die Investitionen in der EU behindert  Mit einer Umfrage bei 65 Investoren bringt die Credit Suisse der EU-Kommission nun die Investoren-Sicht näher. Denn gerade diese beklagen praktisch unisono die schlechte Kommunikation der EU-Kommission mit ihnen.

 

Die Ergebnisse

Die zentrale Botschaft der Investoren lautet: Sie  benötigen eine "berechenbare" Regulierung, sprich Rechtssicherheit. 80 Prozent der Befragten kritisieren aber genau die fehlende Voraussehbarkeit von Regulierungsentscheiden und die daraus entstehende Unsicherheit  Über 90% kritisieren denn auch das heutige Regulierungssystem der EU. Dieses fördere Investitionen ungenügend.

 

Die Investoren unterstützen wohl die Ziele der "Digital Agenda Europe", erachten das Investitionsvolumen der europäischen Telcos aber als ungenügend. Sie glauben aber nicht, dass die Senkung des Kupferpreises Mittel für höhere Investitionen ins Glasfasernetz freisetzte.