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Keine Energiewende ohne ICT

Branchenverband asut zur Energie-Strategie 2050

Die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) werde bei der Realisierung der Energiestrategie 2050 des Bundes eine „Schlüsselrolle spielen“, hält der asut in einem Positionspapier fest. Allerdings stelle ein „angemessenes regulatorisches Umfeld“, das Wettbewerb, Innovation und Investitionssicherheit fördere, hierfür eine Voraussetzung dar. Der Branchenverband ortet in den Bereichen Energie, Wärme/Energie-Effizienz und Mobilität grosses Potenzial für weniger Energieverbrauch. Gesamthaft könne der Einsatz von ICT helfen, weltweit das Fünffache an CO2 einzusparen, wie es die energieintensive ICT-Branche selbst verursacht.

  • Für den Bereich Energie hält der asut fest, dass ein erhöhter Produktionsanteil von erneuerbaren Energiequellen eine höhere Volatilität im Stromnetz zur Folge habe. Und diese „stochastisch anfallende“ Energie könne nur durch eine intelligente Steuerung der Erzeugung, Speicherung, Übertragung, Verteilung und des Verbrauchs wirtschaftlich sinnvoll genutzt werden.
  • Zur weiteren Steigerung der Energie-Effizienz müsse gemäss dem asut die intelligente Vernetzung der Verbraucher in Zukunft eine zentrale Rolle spielen.
  • Bei der Mobilität schliesslich betont der Branchenverband die Wichtigkeit von virtuellen Meetings zur Einsparung von CO2-Emissionen und die Bedeutung der Telekommunikation für flexible Arbeitsmodelle (Mobile Working, Home-Office).

 

Der asut verweist auch auf die Studie SMART 2020 der Climate Group. Diese Arbeit gelangt zum Schluss, dass durch den Einsatz von ICT im Sinne der Ökologie weltweit fünfmal mehr Tonnen CO2 eingespart werden können, als durch den energieintensiven ICT-Sektor selbst verursacht werden.