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Mehr Anschluss


Mehr Anschluss

Die Schweiz hat weiterhin am meisten Breitbandanschlüsse


In der Schweiz gibt es auf 100 Einwohner 51,4 Breitbandanschlüsse. Dies belegt das aktuelle Update des "OECD Broadband Portal" vom 2. Februar 2017, das den Stand Mitte 2016 abbildet. Die Schweiz hat darin ihre Spitzenposition, die sie seit 2011 innehat, weiter ausgebaut. Mit beträchtlichem Abstand folgen Dänemark und die Niederlande mit 42,8 resp. 41,8 Breitbandanschlüssen auf den nächsten Plätzen. Intensiver Infrastrukturwettbewerb auf einer sehr guten Ausgangslage sorgen auch weiterhin für die beste Versorgung für den Standort Schweiz.



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Als die Schweiz im Juni 2011 im weltweiten Breitbandranking der OECD erstmals die Führung übernahm, gab es in der Schweiz 39,1 Breitbandanschlüsse auf 100 Einwohner. Auf den nächsten Plätzen folgten auch damals die Niederlande (38,5), Dänemark (37,9), Norwegen (35,8) und Südkorea (35,6).

Fünf Jahre später – im Juni 2016 – gab es in der Schweiz bereits 51,4 Breitbandanschlüsse auf 100 Einwohner. Auf den Rängen zwei bis fünf folgen Dänemark (42,8), die Niederlande (41,8), Frankreich (40,9) und Südkorea (40,1). Die Schweiz verzeichnete zwischen 2011 und 2016 eine Zunahme der Breitbandanschlüsse um 31,5%. In den anderen Ländern betrug die Zunahme 11,5% (Dänemark), 6,1% (Niederlande), 20,6% (Frankreich) und 12,6% (Südkorea). Mit Ausnahme von Frankreich ist in keinem dieser Länder die Zunahme nur annähernd so gross wie in der Schweiz.

Frankreich hat Norwegen aus den Top Fünf verdrängt. Die anderen Nachbarn der Schweiz belegen im OECD Ranking mit den folgenden Werten höchstens Mittelfeldplätze: Deutschland 34,5 Breitbandanschlüsse auf 100 Einwohner, Österreich 24,9 und Italien 22,6.


Intensiver Wettbewerb verbessert Versorgung

Die 51,4 Breitbandanschlüsse in der Schweiz setzen sich wie folgt zusammen: 27,8 DSL (herkömmliches Telefonnetz), 14,7 Kabel und 7,1 Glasfaser. Ähnlich wie z.B. in den Niederlanden und in Belgien trägt der intensive Wettbewerb zwischen DSL und Kabel zum guten Ergebnis bei. Anders ist die Situation in Frankreich und Südkorea. In diesen Ländern dominiert eine Technologie. In Frankreich ist es DSL mit 33,5 Breitbandanschlüssen gegenüber 4,1 Kabel und 1,7 Glasfaser. In Südkorea dominiert Glasfaser mit 26,8 Anschlüssen gegenüber 3,1 DSL und 8,7 Kabel.

Der intensive Infrastrukturwettbewerb und die sehr gute Ausgangslage mit bereits über 1,25 Millionen mit Glasfaser erschlossenen Wohnungen und Geschäften sind Garant dafür, dass die Schweiz auch in Zukunft ihre Spitzenposition wird behaupten können.