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Schneller als die Österreicher

Nach einem offiziellen Arbeitsbesuch in der Schweiz geben österreichische Telekom-Fachleute dem Schweizer Glasfaserausbau gute Noten.

Im Skifahren liegen die Österreicher zwar vor uns, aber im Glasfaserausbau sind wir viel schneller. Denn ohne regulatorische Einschränkungen und ohne die in Österreich spürbare Investitionsunsicherheit nimmt der Glasfaser-Ausbau in der Schweiz „hoffnungsvoll seinen Aufschwung“, beschreibt der Reisebericht „Regionale Glasfaser-Zugangsnetze in der Schweiz“ der Computer Measurement Group Austria & Eastern Europe den Glasfaserausbau in der Schweiz.

 

Während fünf Tagen hatten sich die Telekom-Experten in unserem Lande intensiv zum Thema informiert. Als augenfälligste Unterschiede bezeichnen die Fachleute den zusätzlichen Wettbewerbsdruck in der Schweiz durch Elektrizitäts- und Stadtwerke sowie Kabelnetzanbieter. Dazu kämen technische Unterschiede: in der Schweiz liegen die Stromkabel in Rohren, in die man die Glasfaserkabel zusätzlich einziehen kann, in Österreich bestehen die Stromkabel meist aus Erdkabeln, die direkt vergraben sind. Dasselbe gelte, zumindest im ländlichen Raum, für das bestehende Kupfernetz von Telekom Austria. In Österreich setzt man daher verstärkt auf das mobile Breitband und weniger auf den unmittelbaren Ausbau des künftig notwendigen ultraschnellen Internets im Festnetz.