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Sicher aber sauberer

Umweltfreundliche Notstromversorgung für Mobilfunkanlagen im Test

Die Kommunikationsinfrastrukturen haben immer zu funktionieren. Dazu brauchen sie permanent Strom. Fällt aus irgendeinem Grund die ordentliche Stromversorgung aus, dann kommt die Notstromversorgung zum Zug. Schon lange sucht Swisscom zusammen mit der Industrie nach einer „saubereren“ Alternative zur Batterieversorgung Ob Brennstoffzellen die Lösung sind, soll nun ein Feldtest der Europäischen Union (EU) zeigen. Die Mobilfunkbasisstationen „Parsenn-Mittelstation“, „Luzern Weinbergli“, in Horw und Zizers sind Teil dieses Versuchs.

 

Im Rahmen eines EU-Förderprogramms werden bis Ende Oktober 2013 an 19 verschiedenen Standorten in Italien, der Türkei, Holland, Indonesien und der Schweiz Feldtests mit Brennstoffzellen zur unterbruchslosen Stromversorgung (USV) durchgeführt. Das EU-Projekt will herausfinden, wie zuverlässig Brennstoffzellen im täglichen Betrieb sind. Swisscom ist in diesem Projekt Teil eines Konsortiums, dem Hochschulen, technologische EU-Forschungszentren und interessierte Unternehmen in Europa angehören.

 

Wirkungsweise von Brennstoffzellen

Brennstoffzellen sind hocheffiziente Energieumwandlungssysteme. Sie funktionieren ähnlich wie Batterien. Wird der Brennstoffzelle Sauerstoff (O2) und Wasserstoff (H2) zugeführt, entsteht bei einem Wirkungsgrad von 50 Prozent elektrische Energie und als Nebenprodukt Wärme und Wasser. Bei der Energieerzeugung mit einer Brennstoffzelle entstehen keine Schadstoffe.