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Was wäre, wenn …

… die Schweiz ihre Infrastruktur zu italienischen Bedingungen bauen könnte?

Ganz einfach: Der Glasfaserausbau würde 61 Prozent billiger im Bau als im südlichen Nachbarland. Allein die tieferen Lohnkosten, in Italien würden die Kosten für das Glasfasernetz um 23 Prozent reduzieren. Aber: Der Telekomausbau in der Schweiz. Aber: Der Telekomausbau ist im Wesentlichen „Swiss made“. Deshalb kann man Preise auch nicht einfach mit den Nachbarländern vergleichen, ohne Kosten und Kaufkraft beizuziehen.

 

Lohnkosten tragen entscheidend zu den Preisunterschieden der Schweiz zu ihren europäischen Nachbarn bei. Dies ist auch in der Infrastrukturbranche nicht anders. Dank der Bautätigkeit von Fastweb in Italien kann Swisscom den direkten Vergleich ziehen.

 

Ein von PriceWaterhouseCoopers verifizierter Kostenvergleich zeigt: Lohnkosten wie in Italien würden die Baukosten in der Schweiz um 23% senken, eine weniger Kunden freundliche Verkabelung im Haus um weitere 13%, ein Einfasermodell um 9%, sowie die kostengünstigeren Tiefbaustandards und die unterschiedliche Besiedelungsdichte um je 8%.  Nur eben: Das Netz stünde zu diesen Kosten in Italien, nicht in der Schweiz.

 

Aber nicht nur die Kosten sind unterschiedlich, sondern auch die Qualität: So zeigen unabhängige Messungen, dass Schweizer Kundinnen und Kunden im Durchschnitt fast die doppelte Bandbreite zur Verfügung steht, wie in Italien.  (Quellen: Household Promise Index und Akamai Report Q4/2012).